Captain Marvel

Captain Marvel (2019), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Science-Fiction / Abenteuer
Kinostart Deutschland: - Verleih: Walt Disney

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Captain Marvel Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

CAPTAIN MARVEL ist der 21. Film im Marvel Cinematic Universe und der erste, der eine weibliche Superheldin als Hauptfigur in den Mittelpunkt stellt! CAPTAIN MARVEL beschreibt, wie Carol Danvers alias Captain Marvel in den 90er Jahren zu einer der bedeutendsten und wichtigsten Superheldin des Universums aufsteigt – lange vor den Avengers und in einer Zeit, in der die Erde durch den galaktischen Kampf zweier Alienrassen bedroht ist. Das actionreiche Kinospektakel beleuchtet damit eine bisher noch unbekannte, aber bedeutungsvolle Episode im Marvel Cinematic Universe. | mehr Wissenswertes zum Film

Brie Larson, Samuel L. Jackson und Ben Mendelsohn | mehr Cast & Crew


Captain Marvel - Trailer




DVD und Blu-ray | Captain Marvel

Blu-ray
Captain Marvel Captain Marvel
Blu-ray Start:
18.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min.

zur Blu-ray Kritik
Captain Marvel (3D Blu-ray) (Steelbook) Captain Marvel (3D Blu-ray) (Steelbook)
Blu-ray Start:
18.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min.
Captain Marvel - UHD Steelbook (4K Ultra HD) Captain Marvel - UHD Steelbook (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
18.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min.
DVD
Captain Marvel Captain Marvel
DVD Start:
18.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 119 min.

Filmkritik Captain Marvel

Filmwertung: | 7/10


Im letzten Jahr ließ „Avengers: Infinity War“ uns alle mit heruntergeklappten Kinnladen und vielen Fragen zurück. Wie wird das spektakuläre Ereignis aufgelöst? Was geschieht mit all unseren Helden?

Brie Larson in Captain Marvel
Brie Larson in Captain Marvel © Disney/Marvel
All diese Fragen wird uns „Captain Marvel“ nicht beantworten. Dafür müssen wir noch auf „Avengers: Endgame“ warten. Was uns „Captain Marvel“ hingegen zeigt, ist der Ursprung der namensgebenden Heldin, mit welcher wir am Ende des letzten Avengers zurückgelassen wurden. Doch gelingt es den Marvelstudios wieder einmal aus einem eher unbekannten Helden einen guten und erfolgreichen Film zu machen, oder steht „Captain Marvel“ im Schatten der vorangegangenen MCU Filme? Das erfahrt ihr in meiner Kritik.

Vers (Bie Larson) ist eine Soldatin des Volkes der Kree. Dieses befindet sich schon seit Jahren im Krieg mit den verfeindeten Skrull. Zusammen macht sich Vers daher mit ihrem Team, angeführt von Yon-Rogg (Jude Law) auf, die Skrulls ein für alle mal zu stürzen. Die Mission im Weltall geht jedoch schief und Vers strandet versehentlich auf einem zuerst für sie fremdlich wirkendem Planeten, derErde. Doch schnell erreichen sie Visionen und Erinnerungen an ein altes Leben. Nach einem zusammentreffen mit dem Agenten Nick Fury ( Samuel L. Jackson) beginnt sie daher zu versuchen, ihre Vergangenheit zu verstehen. Doch diese bringt auch neue Gefahren mit sich und so liegt es an den beiden, die Welt vor einer bösen Bedrohung zu beschützen.

Jude Law and Brie Larson in Captain Marvel
Jude Law and Brie Larson in Captain Marvel © Disney/Marvel
Was bei „Captain Marvel sofort zu Beginn auffällt ist, dass der Film besonders stark von der oft benutzen Marvelformel abweicht. Wo sich andere Filme wie „Iron Man“, „Ant Man“ und „Doctor Strange“ von der Struktur des Filmes sehr ähneln, geht man diesmal einen anderen Weg. Vers besitzt schon ihre Kräfte und ihr Kampfgeschick. Dies ist besonders erfrischend , da so etwas Abwechslung in die Origin-Filme des MCU kommt. Auch der schnelle Einstieg in den Film sorgt dafür, dass wir uns schon nach kurzer Zeit in einer Action-Sequenz befinden. Doch ab dort quält „Captain Marvel“ ein Problem, welches auch in den vergangenen Filmen häufig in Erscheinung trat. Die Action ist durch die vielen Computer-Effekte zu vielen Zeiten zu überfrachtet. Auch die vielen Schnitte sorgen dafür, dass das Gesamtpaket zu überfrachtet wirkt. Dieses Problem zieht sich leider auch durch viele Teile des Filmes.

Positiv erwähnen muss man dabei Jedoch die Perfomence von Brie Larson. Man kauft dieser zu jedem Zeitpunkt den Charakter ab, was auch besonders an den physischen Leistungen liegt. Aber auch die ruhigen Sequenzen spielt die Academy-Award ausgezeichnete Schauspielerin durchgehend überzeugend. Da der Film in den 1990er Jahren und somit mehrere Jahre vor den meisten Filmen des MCU spielt, erwarten uns daher mehrere Auftritte bekannter Rollen aus vorherigen Filmen. So sehen wir zum Beispiel eine junge Version des S.H.I.E.L.D Agenten Nick Fury. Diese besitzt neben Captain Marvel auch die meiste Screentime des Films. Samuel L. Jackson spielt diesem etwas mehr humorvoller, als in den restlichen Filmen. Dies führt zu besonders lustigen Szenen, welche gegen Ende des Filmes häufig positiv auftreten. Der restlichen Schauspieler spielen ihre Rollen allesamt überzeugend, auch wenn keiner besonders stark auffällt.

Samuel L. Jackson in Captain Marvel
Samuel L. Jackson in Captain Marvel © Disney/Marvel
Dies liegt besonders an dem Drehbuch, welche den Nebendarstellern wenig Zeit zum Entfalten gibt.
Diese bleiben daher überwiegend blass, was besonders schade ist, da diese von talentierten Schauspielern wie Ben Mendelsohn und Jude Law verkörpert werden. Der Rest der Drehbuches ist überwiegend solide, was dazu führt, dass man sich zur keiner Zeit langweilt. Große Raffinessen misst man hingegen wie bei den meisten Marvelfilmen vergeblich.

Brie Larson in Captain Marvel
Brie Larson in Captain Marvel © Disney/Marvel
Technisch gesehen macht der Film einen überwiegend positiven Eindruck. Besonders die GCI Effekte, welche zu der Verjüngung von Samuel L. Jackson führen, überzeugen auf ganzer Linie. Auch die restlichen Effekte wirken besonders in den ersten beiden Dritteln auch sehr solide. Leider schwächeln diese gegen Ende des Filmes, was sich besonders im Action geladenen Finale bemerkbar macht. Man erkennt dort zu oft den unterschied zwischen echten und computergenerierten Aufnahmen. Kameramann Ben Davis fängt hingegen den Film zu jeder Sekunde sehr gut ein.
Besonders die Action-Szenen fühlen sich gepaart mit dem guten Schnitt sehr dynamisch an.
Die Musik von der Komponistin Pinar Toprak fällt Marvel typisch leider wieder sehr flach aus. Sie dient nur dazu die visuellen Emotionen zu untermauern und bleibt daher sehr unauffällig im Hintergrund. Bei dem verlassen den Kinosaales ist diese daher auch schnell wieder vergessen.


Fazit:
„Captain Marvel“ liefert einen überdurchschnittlich soliden Superheldenfilm ab. Trotz der etwas inspirationslosen Actionszenen halten diese und die humorvollen Dialoge einen über die komplette Laufzeit gut bei Stange. Für Marvelfans ist der Film sowieso Pflicht , da dieser gekonnt den darauffolgenden „Avengers: Endgame“ einleitet. Aber auch ohne Vorwissen kann man mit dem Film seine Freude haben, da dieser kein Wissen der restlichen Filme voraussetzt. Zuschauer, welche jedoch schon mit den restlichen Filmen des MCU nichts anfangen konnten, sollten jedoch die Finger von der Kinokarte lassen, da sich an der grundsätzlichen Formel nichts geändert hat.
by

Bilder © Walt Disney


Info und Wissenswertes zum Film

Oscar®Preisträgerin Brie Larson („Room”, „Kong: Skull Island”) wird als Carol Danvers / Captain Marvel zu sehen sein. An ihrer Seite spielen Samuel L. Jackson („Avengers: Age of Ultron,” „The Hateful Eight”), Ben Mendelsohn („Rogue One: A Star Wars Story”, „Ready Player One”), Djimon Hounsou („Blood Diamond”, „Guardians of the Galaxy”), Lee Pace („The Book of Henry”, „Guardians of the Galaxy”), Lashana Lynch („Brotherhood”, „Fast Girls”), Gemma Chan („Humans”, „Fantastic Beasts and Where to Find Them”), Algenis Perez Soto („Sambá”, „Sugar”), Rune Temte („Eddie The Eagle”, „The Last Kingdom”), McKenna Grace („I, Tonya”, „Gifted”) sowie Clark Gregg („Live by Night”, „Marvel’s The Avengers”) und Jude Law („Spy”, „The Grand Budapest Hotel”).