Jude Law

Jude Law ©Indian Nomad

Daten und Fakten

Geburtstag:
29.12.1972
Geburtsort:
Lewisham, London, England




Info und Kurzbiographie zu Jude Law
Jude Law gilt als einer der besten britischen Schauspieler, der sich mit höchst unterschiedlichen Rollen auf Leinwand und Bühne profiliert hat.
Demnächst ist er wieder unter Guy Ritchies Regie neben Robert Downey Jr. in „Sherlock Holmes – A Game of Shadows“ (Sherlock Holmes 2) zu sehen – wie zuvor in dem weltweiten Kassenhit „Sherlock Holmes“ (Sherlock Holmes). Außerdem tritt er neben Chloe Moretz in Martin Scorseses Mystery-Film „Hugo Cabret“ (Die Entdeckung des Hugo Cabret) auf. Demnächst folgt Fernando Meirelles’ „360“ mit Rachel Weisz und Anthony Hopkins. Im September beginnen die Dreharbeiten zu Joe Wrights „Anna Karenina“. Derzeit wirkt er im Londoner Westend in dem Bühnenstück „Anna Christie“ mit.
Vor Kurzem kehrte er zum Theater zurück, um in London im Donmar Warehouse die Titelrolle in Shakespeares „Hamlet“ (Hamlet) zu übernehmen – anschließend trat er mit dieser Inszenierung auch am Broadway auf.
Im Kino machte Law die Kritiker zunächst mit seiner Darstellung als Oscar Wildes Liebhaber Lord Alfred Douglas in „Wilde“ (Oscar Wilde, 1997) auf sich aufmerksam, mit der er den British Film Award der Tageszeitung Evening Standard gewann. Internationales Lob heimste er mit Anthony Minghellas „The Talented Mr. Ripley“ (Der talentierte Mr. Ripley) ein. Laws Darstellung des zum Scheitern verurteilten Sonnyboys Dickie Greenleaf brachte ihm sowohl eine Oscar- als auch eine „Golden Globe“-Nominierung sowie den Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) als Bester Nebendarsteller ein.
Dann erhielt Law Nominierungen für den Oscar, den Golden Globe und Preis der BAFTA als Hauptdarsteller in dem Bürgerkriegsepos „Cold Mountain“ (Unterwegs nach Cold Mountain, 2003), ebenfalls unter der Regie von Minghella. Für seine Rolle in Steven Spielbergs „Artificial Intelligence: AI“ (A.I. – Künstliche Intelligenz) erhielt er erneut eine „Golden Globe“-Nominierung.
2004 übernahm Law Hauptrollen in fünf sehr unterschiedlichen Filmen, darunter zwei, die ihm zusammen mit den Ensemble Preise einbrachten: Mike Nichols’ berühmter „Closer“ (Hautnah) mit Julia Roberts, Clive Owen und Natalie Portman, mit denen er als Bestes Ensemble den Preis des National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst) erhielt; und Martin Scorseses epische Filmbiografie „The Aviator“ (Aviator), mit dem das Ensemble den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) verbuchte. Im selben Jahr spielte Law den Titelhelden in Charles Shyers „Alfie“ (Alfie); er trat in David O. Russells „I Heart Huckabees“ (I Heart Huckabees) auf und außerdem in „Sky Captain and the World of Tomorrow“ (Sky Captain and the World of Tomorrow), den er auch produzierte. Daneben sprach er den Lemony Snicket in „Lemony Snicket’s A Series of Unfortunate Events“ (Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse).
In seiner umfangreichen Filmografie finden sich auch Terry Gilliams „The Imaginarium of Dr. Parnassus“ (Das Kabinett des Dr. Parnassus), Kenneth Branaghs „Sleuth“ (1 Mord für 2), den Law auch produzierte, Wong Kar-Wais erster englischsprachiger Film, „My Blueberry Nights“ (My Blueberry Nights), Nancy Meyers’ romantische Hit-Komödie „The Holiday“ (Liebe braucht keine Ferien) mit Cameron Diaz, Kate Winslet und Jack Black, „Breaking and Entering“ (Breaking and Entering – Einbruch & Diebstahl), wiederum unter Regisseur Anthony Minghella, Sam Mendes’ „Road to Perdition“ (Road to Perdition) mit Tom Hanks und Paul Newman, Jean-Jacques Annauds „Enemy at the Gates“ (Duell – Enemy at the Gates), David Cronenbergs „eXistenZ“ (eXistenZ – Du bist das Spiel), Clint Eastwoods „Midnight in the Garden of Good and Evil“ (Mitternacht im Garten von Gut und Böse) und „Gattaca“ (Gattaca), mit dem er sein amerikanisches Film-Debüt gab.
Seine Bühnenkarriere begann Law im Alter von zwölf Jahren am National Youth Theatre. 1994 spielte er den Michael in Jean Cocteaus Stück „Les Parents Terribles“ (Die schrecklichen Eltern), der ihm als Nachwuchsdarsteller eine Nominierung für den Ian Charleson Award einbrachte. Das Stück lief dann unter dem Titel „Indiscretions“ am Broadway, wo Law als Nebendarsteller für den Tony nominiert wurde. Weitere Bühnenauftritte: „’Tis Pity She’s a Whore“ (Schade, dass sie eine Hure ist) am Londoner Young Vic Theatre und seine gefeierte Darstellung des Titelhelden in Christopher Marlowes „Dr. Faustus“ (Doktor Faustus) – beide unter der Regie von David Lan. Law engagierte sich kürzlich für die Spendenaktion zur gründlichen Renovierung des Young Vic Theatre.
2007 zeichnete ihn die französische Akademie mit einem César d’Honneur für seine Beiträge zum Kino aus. Und seine künstlerischen Leistungen wurden von der französischen Regierung mit dem Orden Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres gewürdigt.

Filmographie Jude Law

Jude Law hat in folgenden Filmen mitgewirkt, als:

Darsteller:

360
360
(2011)

Anna Karenina
Anna Karenina
(2012)

Aviator
Aviator
(2004)

Black Sea
Black Sea
(2014)


Contagion
Contagion
(2011)




Dom Hemingway
Dom Hemingway
(2013)




Hugo Cabret
Hugo Cabret
(2011)




Repo Men
Repo Men
(2010)




Side Effects
Side Effects
(2013)




Stimme: