Venom - Blu-ray

Blu-ray Start: 14.02.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 112 min

Venom Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Marvels VENOM entführt in eine neue, düstere und nie dagewesene Welt. Der Anti-Held, der in einer symbiotischen Koexistenz mit seinem Wirt, dem Journalisten Eddie Brock, lebt, wird getrieben von einer äußerst zerstörerischen Kraft. Nun bringt niemand Geringerer als Tom Hardy den furchteinflößendsten Widersacher im Marvel Universum auf die große Leinwand.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch, Französisch)
Französisch für Sehgeschädigte (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Holländisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
BLU-RAYTM-EXKLUSIV ENTFALLENE UND ERWEITERTE SZENEN Über eine Stunde Extras: Venom-Modus: Trivia-Track Der tödliche Beschützer in Action Der Anti-Held Venom Vision Das Design von Venom Symbionten-Geheimnisse UND MEHR WEITERE EXTRAS Musikvideo von Eminem und Spider-Man: Im Spider-Versum Sneak Peek.

DVD und Blu-ray | Venom

Blu-ray
Venom Venom
Blu-ray Start:
14.02.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 112 min.

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DVD
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Blu-ray Kritik - Venom

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 6/10


Enthüllungsjournalist Eddie Brock (Tom Hardy) ist mit seiner Sendung „The Eddie Brock Report“ sehr erfolgreich, wohnt in einem teuren Haus in San Francisco und ist mit der schönen Rechtsanwältin Anne (Michelle Williams) verlobt. Als er den Auftrag erhält, den Erfinder Carlton Drake (Riz Ahmed) über seine Weltraumforschung zu interviewen, sieht er die Gelegenheit die unethischen Handlungen von Drake ans Licht zu bringen. Da diese Idee aber nach hinten losgeht, verliert Brock auf einen Schlag seinen Job, seine verlobte und damit auch sein Haus. Zwischen all den Scherben seines Lebens, findet Brock dann den Weg zu einer Wissenschaftlerin der Life Foundation, Drake´s Unternehmen, und mit ihr auch den Weg in das Gebäude der Life Foundation und schlussendlich auch zu einem Alien-Symbionten der sich dort befindet – Venom. Dieser stellt Brock´s Leben ein weiteres mal auf den Kopf und während dem Kampf den sie schon untereinander führen, müssen sie nun gemeinsam versuchen zu überleben und Drakes´s Machenschaften aufzuhalten.

Eddie Brock (TOM HARDY)
Eddie Brock (TOM HARDY) © © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc. and Tencent Pictures (USA) LLC. All Rights Reserved. | MARVEL and all related character names: © & ™ 2018 MARVEL.
Nachdem Sam Rami im Jahre 2007 den Charakter des Venom in „Spiderman 3“ komplett in den Sand setzte, hofften Fans des Superheldengenres und vor allem eingefleischte Venom-Fans inbrünstig, dass sie nun einen Venom aufgetischt bekämen der genau so ist wie es sich alle Kenner vorstellen. „Zombieland“ Regisseur Ruben Fleischer nahm sich dieser Aufgabe an und spaltete letztendlich das Publikum in zwei sehr eindeutige Lager.

Eine Sache vorweg: Wer sich den Film mit der Einstellung anschauen möchte, er bekomme ein Venom zu sehen welcher so nah wie möglich an der Comicvorlage ist, kann es direkt lassen. „Venom“ distanziert sich eindeutig von Spiderman und damit auch von der eigentlichen Origin-Story des Symbionten. Dass dies den Fans, denen beispielsweise Dinge wie das typische Spinnenzeichen auf Venom´s Brust gefehlt hat sauer aufstieß war abzusehen, jedoch wurde trotzdem auf einen abweichenden Venom in Verbindung mit dem großartigen Tom Hardy gesetzt und Man kann gewissenhaft sagen - die Rechnung mit Tom Hardy ging auf! Hardy weiß es einfach Rollen so viel Charakter und Leben zu geben wie nur wenige andere Schauspieler es beherrschen und holt auch hier wieder das Maximum raus. Auch seine Mitkollegen Riz Ahmed und Michelle Williams sind talentierte Schauspieler, kommen in dem Film aber leider überhaupt nicht dazu ihr Potenzial zu zeigen, da ihre Rollen sehr schwach geschrieben sind. So dient Williams' Charakter als reine moralische Instanz die Brocks Bindung zur „Normalität“ darstellt und Ahmed's Charakter als den klassischen Bösewicht – genauer gesagt, der langweiligste und austauschbarste Bösewicht den man sich hätte ausdenken können.

Venom (TOM HARDY)
Venom (TOM HARDY) © © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc. and Tencent Pictures (USA) LLC. All Rights Reserved. | MARVEL and all related character names: © & ™ 2018 MARVEL.
Es stellt sich also schon deutlich heraus, dass die Charakter eine Schwäche des Filmes sind, auch wenn Eddie Brock die Sympathie ausstrahlt die er soll und einen Charakter darstellt der durchaus einen Superhelden-Blockbuster tragen kann. „Superhelden-Blockbuster“ ist bei dem Film eigentlich auch das Stichwort – Da man versucht hat eben dieses klassische Blockbuster-Erlebnis massentauglich in die Kinos zu bringen, ging so unfassbar viel verloren was dem Film nicht nur einfach gut getan hätte, sondern er auch dringend gebraucht hätte. Angefangen mit der viel zu stark komprimierten Story die teils extrem gequetscht wirkt und gezwungen voran gedrückt: Die Exposition wird schnell abgefrühstückt, plötzlich hat Brock alles verloren, dann ist er mit Venom verbunden und schon steht er dem Endgegner gegenüber. Ich bin kein Feind von schnellem Pacing, sogar ganz im Gegenteil, aber in dem Fall hätten 20 Minuten mehr um wenigstens die Beziehung und den Streit zwischen Brock und Venom auszuarbeiten sicherlich nicht geschadet.

Ein weiterer stark negativer Punkt ist die Altersfreigabe. Abgesehen davon was Marvel momentan sowieso schon zeigt, zeigen sie unter anderem auch, dass Superhelden-Filme zwar brutale und düstere Eigenschaften haben können und trotzdem eine Altersfreigabe von 12 Jahren haben können, nichtsdestotrotz ist 12 für einen Film wie Venom schlicht zu wenig. Ich will nicht sagen, dass der Film unbedingt ein Slasher-Festival hätte werden müssen, jedoch gehört zum Charakter von Venom nun mal dazu, dass er nicht zu bändigen ist und keinen Sinn für Skrupel hat. Venom ist ein Biest welches einen ungestillten Hunger nach Menschenfleisch hat und wenn es sein muss auch ein Blutbad veranstaltet. Hier in dem Film aber, ist er wie ein Löwe in einem Käfig der nur andeuten darf wie es um sein Inneres steht aber ja nicht „zu“ brutal sein darf. Klar, ich beziehe mich auch hier auf den eingangs erwähnten Comic-Venom der bewusst nicht detailgetreu nachgemacht wurde und dementsprechend könnte man auch den „kinderfreundlichen“ Venom rechtfertigen, jedoch funktioniert der ganze Charakter dann nicht mehr und passt im Endeffekt auch nicht in den eigentlichen Film der durchaus versucht die Horror -und Slasher Elemente mit einzubringen.

Patrick Mulligan (REID SCOTT), Anne Weying (MICHELLE WILLIAMS) und Eddie Brock (TOM HARDY)
Patrick Mulligan (REID SCOTT), Anne Weying (MICHELLE WILLIAMS) und Eddie Brock (TOM HARDY) © © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc. and Tencent Pictures (USA) LLC. All Rights Reserved. | MARVEL and all related character names: © & ™ 2018 MARVEL.
Die Action-Szenen sind wertig produziert und machen Spaß beim anschauen, nicht zuletzt wegen den immer neuen Elementen die durch die Kräfte des Symbionten eingebunden werden können. Der aber für mich fast schon positivste Punkt ist aber der Humor – Die Gags funktionieren einfach sehr gut. Sei es das Over-the-Top-Acting von Tom Hardy oder witzige Bemerkungen von Venom die aufgrund seiner bedrohlichen Stimme sehr grotesk wirken, Man merkt hier einfach deutlich, dass sich Fleischer von den Marvel-Produktionen hinsichtlich Witz hat inspirieren lassen.

Das Bild sieht sehr gut aus und vermittelt gut die düstere und böse Wirkung die Venom ausmacht. Vor allem aber die Verwandlungsszenen wird Fans, die bei Superhelden-Filmen immer ein Stück weit zum Kind werden (wie ich), viel Spaß machen.

Der Ton funktioniert sowohl in ruhigen als auch in Action-Szenen. Auffällig hier ist aber die Stimme von Venom, die im Originalton ebenfalls von Tom Hardy synchronisiert ist aber auch im Deutschen sehr viel Macht und Bösartigkeit ausstrahlt – genau so muss Venom klingen!

Die Extras sind sehr gelungen und reichen von Audiokommentaren bis zu Making-Of's und entfallenen Szenen. Das interessanteste ist aber, dass man in den Extras auswählen kann, dass während dem Film immer mal wieder Pop-Ups kommen die Easter Egg's die einem vielleicht entgangen wären aufdecken und passend zu Szenen Hintergrundinformationen aus den Comic's liefern. Defintiv einen Blick wert!


Fazit:
Venom ist ein (sehr) klassischer Superhelden-Blockbuster der sehr viel Spaß und Unterhaltung bieten kann, sofern man keine hohen Erwartungen an den Film hat sondern einfach nur Action sehen und zwischendurch Lachen will. Ein Meisterwerk ist es in jedem Fall nicht, dafür sind die Charakter zu langweilig, die Story zu schwach und zusammengepresst und Venom selbst zu eingeschränkt. Mir persönlich hat der Film trotzdem gefallen, da er mir schlicht und ergreifend Spaß gemacht hat, nicht zuletzt auch weil ich eben keine richtigen Erwartungen hatte. Ich glaube trotz einem nicht so starken ersten Teil an dieses Franchise und bin sehr auf den zweiten Teil gespannt der in der „typisch Marvel“-Abspann-Szene schon angeteasert wurde und das, mit einer Charakter -und Cast-Konstellation die sehr sehr Interessant werden könnte.

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by Esteban Belon
Bilder © Sony Pictures Entertainment




Venom - Trailer