The Dark Knight Rises

The Dark Knight Rises (2012), USA / Großbritannien
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Krimi
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros.

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The Dark Knight Rises Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Vor acht Jahren ist Batman in die Nacht verschwunden – seit diesem Moment befindet sich der Held auf der Flucht. Der Dunkle Ritter nahm die Schuld am Tod von Staatsanwalt Harvey Dent auf sich und opferte sich so für die gute Sache, der er sich zusammen mit Commissioner Gordon verschrieben hat. Eine Zeit lang hat diese Lüge funktioniert: Dents neu eingebrachtes Gesetz sorgte dafür, dass die Kriminalitätsraten in Gotham City deutlich sanken.
Aber das ändert sich plötzlich radikal, als eine gerissene, katzenhafte Einbrecherin ihre undurchsichtigen Pläne zu verwirklichen beginnt. Weitaus gefährlicher ist allerdings der maskierte Terrorist Bane: Mit seinem skrupellosen Vorgehen bringt er Bruce dazu, sein selbstgewähltes Exil aufzugeben. Doch selbst als er wieder zu Cape und Maske greift, scheint der Dunkle Ritter Bane unterlegen.


Christian Bale, Joseph Gordon-Levitt und Morgan Freeman | mehr Cast & Crew


The Dark Knight Rises - Trailer


THE DARK KNIGHT RISES - offizieller Trailer #4 deutsch HD


THE DARK KNIGHT RISES - offizieller Trailer deutsch HD


THE DARK KNIGHT RISES - offizieller Trailer #2 deutsch HD


DVD und Blu-ray | The Dark Knight Rises

Blu-ray
The Dark Knight Rises The Dark Knight Rises
Blu-ray Start:
30.11.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 164 min.
The Dark Knight Rises (4K Ultra HD) The Dark Knight Rises (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
04.01.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 164 min.
DVD
The Dark Knight Rises The Dark Knight Rises
DVD Start:
30.11.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 160 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik The Dark Knight Rises

Filmwertung: | 8/10


Der dunkle Ritter erhebt sich zum dritten Mal und vervollständigt mit "The Dark Knight Rises" nach seinen Vorgängern "Batman Begins" von 2005 und "The Dark Knight" von 2008 Christopher Nolans Trilogie um den Fledermausmann Batman, der als Comic-Figur im Mai 1939 in der Ausgabe 27 des Magazins "Detective Comics" erstmals in Erscheinung trat.

Acht Jahre ist es her, dass Batman (Christian Bale) abgetaucht ist, die Schuld am Tod von Staatsanwalt Harvey Dent auf sich genommen hat und sich damit für die gute Sache opferte, der er sich zusammen mit Commissioner Gordon (Gary Oldman) verschrieben hat. Der einstige Held wurde zum Flüchtling, doch der Plan von Bruce Wayne und Commissioner Gordon ging auf und die Kriminalität in Gotham dank Dents neuer Gesetze zurück.

Doch alles ändert sich, als die gerissene Einbrecherin Selina Kyle (Anne Hathaway) ihre undurchsichtigen Pläne zu verwirklichen beginnt und als Catwoman ihr Unwesen treibt. Noch viel gefährlicher ist allerdings der maskierte Terrorist Bane (Tom Hardy), der mit seinem skrupellosen Vorgehen Bruce dazu bringt, sein selbstgewähltes Exil aufzugeben und sich der neuen Bedrohung zu stellen. Doch damit spielt er dem kriminellen Genie Bane in die Karten, dem der dunkle Ritter nach Jahren im Ruhestand unterlegen zu sein scheint.

Regisseur Christopher Nolan drehte den mit einem Budget von 250 Millionen US-Dollar teuersten Streifen der gesamten Batman-Reihe an Schauplätzen in Indien, England, Schottland und den amerikanischen Städten Pittsburgh, Los Angeles und New York, wofür ja Gotham der Spitzname ist, und entschied sich gegen 3D und für das IMAX-Format. Die traditionell extrem wichtige Figur des Schurken wird durch Bane zeitgemäß als Terrorist dargestellt, nachdem in den ersten Teilen Scarecrow ein Wahnsinniger und Joker ein Anarchist war. Außerdem wollte Nolan unbedingt Catwoman in diesen Film einbringen, die ebenso wie die von Marion Cotillard gespielte Miranda Tate, die in den Comics übrigens nicht vorkommt, ein knisterndes Verhältnis zu Bruce Wayne aufbaut. Unverändert sind die von Michael Caine, Gary Oldman und Morgan Freeman gespielten Charaktere Alfred, Jim Gordon und Lucius Fox, die alle auf ihre Art Vaterfiguren für Bruce Wayne darstellen.

Wie schon in "The Dark Knight" durch Heath Ledgers legendäre Verkörperung des Bösewichts Joker, bezieht auch "The Dark Knight Rises" seine herausragende Qualität durch die Karikierung des gnadenlosen maskierten Schurken Bane, der nicht nur körperlich furchterregend, sondern auch sehr intelligent ist, was ihn besonders gefährlich erscheinen lässt. Batman hat in ihm einen physisch und intellektuell mindestens ebenbürtigen Gegner, dessen Waffen auch Inhalte sind, was dem Bildnis eines Terroristen entspricht. Neben den gewohnt imposanten düsteren Actionszenen, besteht die besondere Qualität dieses Batman-Filmes in der Ambivalenz seiner Figuren, die dem Zuschauer auf den Zahn fühlt. Die Auseinandersetzung mit den Charakteren wird so forciert, dass Batman genauso wenig nur gut ist, wie der Schurke Bane nur schlecht ist. Kam uns Gotham in allen bisherigen Verfilmungen noch abstrakt, düster und unreell vor, so erscheint es uns in diesem Film ein Stück weit näher an der Realität, weil uns eine finanzielle Apokalypse in der heutigen Zeit plastischer erscheint.

"The Dark Knight Rises" leistet für einen nach einem sehr großem Publikum strebenden Actionstreifen mit seinen kontinuierlichen kritischen Untertönen Erstaunliches. Wohl die Angst von Nolan vor einem flauen Abschluss seiner Trilogie trieb ihn zu diesem visuell starken, vor allem aber höchst zeitgemäßem gesellschaftspolitischen Werk, das dem Zuschauer sogar einen nachdenklichen Blick auf Batmans Reichtum abfordert und ihn für den Bruchteil einer Sekunde zum größten Fan des bösen Bane werden lässt, als dieser bewaffnet die Börse stürmt.

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Bilder © Warner Bros.