Jurassic World: Das gefallene Königreich - DVD

DVD Start: 04.10.2018
FSK: ab 12 - Laufzeit: 124 min

Jurassic World: Das gefallene Königreich DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eines der beliebtesten und erfolgreichsten Franchises aller Zeiten kehrt zurück in die Kinos – beeindruckender und furchteinflößender als je zuvor. Mit dabei sind unsere Helden: Dino-Flüsterer Owen (Chris Pratt) und Parkleiterin Claire (Bryce Dallas Howard), alte Bekannte wie Owens abgerichteter Dinosaurier Blue und eine völlig neue Spezies!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, TR, EL
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Am Set mit Chris & Bryce
Das Königreich entwickelt sich weiter
Insel-Action
Die Geburt des Indoraptors
Möge das Bieten beginnen!
Tod durch Dino
Monster in einer Villa
Showdown auf dem Dach
Malcolms Rückkkehr
Visuelle Effekte
Chris Pratts Jurassic-Tagebücher

DVD und Blu-ray | Jurassic World: Das gefallene Königreich

DVD
Jurassic World: Das gefallene Königreich Jurassic World: Das gefallene Königreich
DVD Start:
04.10.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Jurassic World: Das gefallene Königreich Jurassic World: Das gefallene Königreich
Blu-ray Start:
04.10.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 129 min.
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Blu-ray Start:
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04.10.2018
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Blu-ray Start:
04.10.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 129 min.

DVD Kritik - Jurassic World: Das gefallene Königreich

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Profitable Dinosaurier
„Jurassic World: Das gefallene Königreich“ versteht sich weniger als Sequel zu dem äußerst erfolgreichen „Jurassic World“, sondern als Mittelteil einer neuen Trilogie. Gab es drei „Jurassic Park“ Filme so waren die doch losgelöst voneinander, arbeiteten zwar teilweise mit wiederkehrenden Charakteren und denselben Örtlichkeiten, verstanden sich aber nicht als Einheit. Das soll nun anders sein und, so viel sei schon jetzt verraten, das Ende macht jetzt schon Lust auf mehr und schafft eine Vorfreude auf den dritten Teil. Doch zunächst müssen die beiden Helden aus dem Vorgängerfilm wieder rennen, retten, flüchten. Drei Jahre sind vergangen seit der Themenpark Jurassic World zerstört worden war. Die Insel ist rein in der Hand der Saurier und als nun der örtliche Vulkan auszubrechen droht, diskutieren weltweit die Menschen ob man die Dinos retten oder sterben lassen soll. Aber wer jetzt eine intelligente Diskussion darüber erwartet ob Klone nun ebenso ein Recht auf Leben haben oder ob man einfach die Natur machen lassen soll, der wird enttäuscht. Schließlich soll es hier kein moralisches Lehrstück geben, sondern Action. Die ganze Debatte wird denn auch abgewürgt, als der Firmenchef von Ingen (gespielt von James Cromwell), die Firma welche die Dinos geschaffen hat, eine privat finanzierte Rettungsaktion startet. Dafür heuert er Bryce Dallas Howard wegen ihrer Ortskenntnis an die auch noch Chris Pratt überreden soll mitzukommen, da es wichtig ist den hochintelligenten Raptor Blue zu retten, den Pratt damals aufgezogen hat. Es folgen einige äußerst beeindruckende Szenen auf der Insel, während der Vulkan ausbricht und alles rennt und flüchtet. Das lässt die Dinostampede aus den früheren Jurassic Park Filmen schwach aussehen. Doch die Örtlichkeit wird schnell abgehakt und dann zerfällt der Film in zwei Teile.

Jurassic World: Das gefallene Königreich: Chris Pratt und T-REX
Jurassic World: Das gefallene Königreich: Chris Pratt und T-REX © Universal Pictures
Eigentlich wäre mit dem Verlassen der Insel schon alles vorbei, doch man will weitererzählen. Alleridngs geht es dann nicht ohne Klischees ab und der Vizevorsitzende der Firma stellt den Profit über das Engagement und das Leben und will die Dinos zu Geld machen. Fortan kämpfen die Helden darum die Dinos zu befreien. Angesichts der starken ersten Hälfte kann der zweite Teil nicht mehr ganz mithalten, aber immerhin hat man das Gefühl zwei Filme zum Preis für einen zu sehen. Aber ein Durchhänger ist unübersehbar. Und doch schafft es Regisseur J. A. Bayona einige denkwürdige Szenen zu schaffen und verbindet die Dinoaction mit Gothic Horror und bietet Referenzen an das klassische Monsterkino auf, was durchaus gelungen ist und wirklich spannend. Aber es ist auch deutlich das den Drehbuchschreibern nicht wirklich viel einfiel, denn die Story ist mau und kennt man schon aus den vorhergehenden Filmen. Auch sind die Figuren ziemlich eindimensional gestaltet und erfüllen einige Klischees wie etwa der furchtsame Nerd der über sich hinauswächst, die intelligente Tierärztin die natürlich eine Brille tragen muss um ihre Intellektualität hervorzuheben und die Helden bleiben auch blass, während die Bösen reine Schablonen sind. Aber was will man erwarten? Man kann es albern finden, aber wenn man Anspruch sucht, ist man hier halt falsch. Wenn man ein Effektgewitter nach einem anstrengenden Tag genießen will, so kann man sich hier vor allem durch die perfekten Tricks und einige äußerst gelungene Szenen beeindrucken lassen. Popcornkino auf höchstem technischem Niveau aber auch so kalkuliert das es kalt wirkt und nicht mit dem Vorgänger mithalten kann der noch einige innovative Ideen hatte.

Jurassic World: Das gefallene Königreich: Raptorenflüsterer Owen Grady (Chris Pratt)
Jurassic World: Das gefallene Königreich: Raptorenflüsterer Owen Grady (Chris Pratt) © Universal Pictures
Sowohl das Bild als auch der Ton sind erstklassig, was man auch bei einer Produktion eines Blockbusters von einem großen Studio erwarten kann. Allerdings sind die Extras dann auch ziemlich werbelastig ausgefallen. Zwar haben die durchaus Witz, was vor allem an Chris Pratt liegt und es gibt auch einige Einblicke in die Entstehung was allerdings zunehmend die Magie des Filmemachens zerstört da man so sehen kann wie viel eigentlich aus dem Computer stammt. Dahingegen sind einige der beeindruckenden Sequenzen durchaus handgemacht indem Animatronics und Puppen verwandt wurden. Gerade die Nahaufnahmen der Dinos stammen nicht aus dem Computer und daran liegt es wohl auch, dass sie Charakter ausstrahlen. Jedenfalls gibt es die Beobachtung von Chris Pratt und Bryce Dallas Howard am Set, diverse Featurettes etwa über die Konzeption des neuen Sauriers, über die Stuntchoreografie, die Erläuterung einiger Tricks und noch durchaus lustige aber sehr kurze Videotagebücher von Pratt am Set. Die Extras sind aber auf DVD, BD und 4K Ultra HD weitgehend identisch.


Fazit:
Technisch perfektes Popcornkino mit einigen beeindruckenden Szenen und toller Fotographie. Aber leider auch sehr kalkuliert mit vielen Klischees und platten Charakteren.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures