Under the Sea - Lautlos unter Giganten - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.08.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 109 min

Under the Sea - Lautlos unter Giganten Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Diese über knapp drei Jahre komplett in 4K gedrehte Doku führt uns zu neun verschiedenen Locations (Mauritius, Azoren, Mexiko, Belgien, Frankreich, Süd-Afrika, Iran Jaya, Hawaii, Neu-Kaledonien), um das Leben des belgischen Freedivers Fred Buyle zu porträtieren. Nach einigen erfolgreichen Wettkampfjahren nutzt Fred heute sein außergewöhnliches Talent, um Giganten der Meere zu fotografieren und zu erforschen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Under the Sea - Lautlos unter Giganten

Blu-ray
Under the Sea - Lautlos unter Giganten Under the Sea - Lautlos unter Giganten
Blu-ray Start:
06.08.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 109 min.

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Blu-ray Kritik - Under the Sea - Lautlos unter Giganten

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


Der französische Film „Under the Sea – Lautlos unter Giganten“ (Originaltitel: „L‘ odyssée des monstres marins“, Frankreich, 2014) möchte das Leben des belgischen Apnoetauchers Frederic Buyle mit den Mythen und der Schönheit des Meeres geschickt miteinander vereinen.

Die fast zweistündige Dokumentation erzählt von dem Freitaucher (auch Apnoetaucher genannt) Frederic Buyle. Diese Art des Tauchens wird ohne Geräte wie Sauerstoffflaschen ausgeführt. Buyle frönt diesen Sport schon von Kindheitstagen an und der Film umreißt seine Lebensgeschichte, indem er ihn auf seinem heutigen Weg begleitet und mit nachgestellten Szenen aus dessen Vergangenheit. Heutzutage beteiligt sich der Weltklasse-Apnoetaucher Buyle im Alltag nicht nur an Wettkämpfen, sondern versucht seinen Beitrag zum Meeresschutz zu leisten, indem er sich Forschern als Fotograf anbietet, da er sich lautlos den Tieren nähern und sie dadurch in ihrer natürlichen Umgebung dokumentieren kann.

Die Dokumentation kann man in zwei qualitativ unterschiedliche Teile zerlegen. Die biographische Hälfte über den Sporttaucher ist der bestimmende Part in der Geschichte. Es wird ausführlich von dessen Kindheit und seiner Leidenschaft für die Meere und dessen Geschöpfe berichtet. Zur Untermalung werden Szenen aus seinen jungen Jahren nachgestellt. Die einzelnen Szenen sind dabei meistens zu lang geraten. So kann der Zuschauer lange zusehen, wie der Junge ein Buch durchblättert oder einen toten Wal bestaunt. Im weiteren Verlauf des Films wird der Werdegang Buyles auf dem Weg als Erwachsener verfolgt. Wir begleiten ihn bei Tauchwettbewerben und Forschungseinsätzen. Auch diesen Szenen fehlt es an Schwung. Im Off-Kommentar kommt es zur ständigen Mystifizierung seiner Arbeit und der Meere, von dem man aber bisher nicht mehr gesehen hat, als dass es als großes Tauchbecken für Buyle dient. Auch ist die Erzählung nicht gefeit davor sich ständig zu wiederholen. Immer wieder werden dem Zuschauer die gleichen Sätze und die gleichen Bilder präsentiert. Der Film möchte gerne didaktisch sein, schafft es dabei aber nicht den richtigen Ton zu treffen und auch nicht mehr als Anfängerwissen zu vermitteln. Damit geht einiges an Potential verloren, da das Leben eines Freitauchers bestimmt einiges Interessantes zu bieten hätte. Positiv ist dagegen die Zunahme an Unterwasseraufnahmen von Tieren (vor allem von Haien) in der zweiten Hälfte des Films. Wenn die Dokumentation endlich dass präsentiert, was man sich bei so einem Titel erhofft, hat sie ihre besten Momente. Die schönen Bilder könnten gänzlich ohne Off-Kommentar auskommen und für sich sprechen. Die Meere in ihrer Pracht und die dezente Aufforderung damit fürsorglicher umzugehen, würden eine bessere Wirkung erzielen, wenn die Filmemacher mehr auf so eine Inszenierung Wert gelegt hätten. Im Gesamten kann der Film zwar stellenweise schöne Bilder liefern, aber mit seiner Geschichte, dem Mystifizieren und den ständigen Wiederholungen einfach nicht fesseln oder auch nur gut unterhalten.

Die Bild- und Tonqualität der Blu-ray sind hervorragend. Die Bonusausstattung lässt dagegen sehr zu wünschen übrig. Statt Material zur Entstehung des Films zu liefern, was sehr interessant gewesen wäre, bestehen die Extras nur aus sechs Trailern.


Fazit:
Die Dokumentation „Under the Sea – Lautlos unter Giganten“ wollte selbst ein magischer Film über die Meere werden, doch bis auf die eine oder andere schöne Unterwasseraufnahme ist er leider nur ein mäßig gelungenes Portrait über den Apnoetaucher Frederic Buyle geworden.

by Doreen Matthei
Bilder © Tiberius Film