Jumanji: The Next Level - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.04.2020
Digital VoD: 23.04.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 123 min

Jumanji: The Next Level Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die Gang ist wieder da in JUMANJI: THE NEXT LEVEL, aber das Spiel hat sich verändert. Als sie nach Jumanji zurückkehren, um einen aus ihrer Gruppe zu retten, stellen sie fest, dass dort nichts mehr so ist wie erwartet. Die Spieler müssen in bislang unbekannten und unerforschten Gegenden völlig neue Herausforderungen meistern. Um dem gefährlichsten Spiel der Welt wieder zu entkommen, müssen sie staubtrockene Wüsten und schneebedeckte Berge durchqueren.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch, Französisch )
Dolby Digital 5.1 (Russisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Körpertausch: Eins mit der Figur sein Wieder zusammen: Das Team wird vereint Ein neues Level: Wie Jumanji: The Next Level geschaffen wurde EXKLUSIV FÜR BLUE-RAY: Outtakes Rhys Darby will einen Jingle Szenenauswahl & Erklärung der Visuellen Effekte UND NOCH VIELES MEHR!

Video on demand - Jumanji: The Next Level

DVD und Blu-ray | Jumanji: The Next Level

Blu-ray
Jumanji: The Next Level Jumanji: The Next Level
Blu-ray Start:
23.04.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 123 min.

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DVD
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DVD Start:
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Blu-ray Kritik - Jumanji: The Next Level

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Zwei Jahre nach dem kommerziell extrem erfolgreichen Jumanji: Willkommen im Dschungel folgte logischerweise die Fortsetzung mit dem Titel „Jumanji: The Next Level“. Man wollte in allen Belangen eine Schippe drauflegen, doch einen besseren Film hatte man als Zuschauer am Ende nicht bekommen. Jedoch hat man auch keinen wirklich schwächeren bekommen. Grundsätzlich gelang dem Film die Balance zu wahren, alte Elemente beizubehalten und neue Figuren und Ideen clever einzubauen sowie, getreu dem ersten Teil, eine logische und in sich stimmige Fortsetzung zu inszenieren, die nicht wie ein uninspiriertes erzwungen wirkendes Sequel wirkt, den ersten Teil zwar auch nicht toppt, aber letztlich einfach ein weiterer netter Abenteuerfilm ist, wie es ihn heutzutage selten gibt. Nichtsdestotrotz bleibt der zweite Teil ungefähr auf dem Niveau des Vorgängers und bietet insgesamt sehr witzige Unterhaltung, sympathische Charaktere und rasante Action.

Professor Shelly Oberon (JACK BLACK), Moose Finbar (KEVIN HART), Dr. Smolder Bravestone (DWAYNE JOHNSON) und Ruby Roundhouse (KAREN GILLAN)
Professor Shelly Oberon (JACK BLACK), Moose Finbar (KEVIN HART), Dr. Smolder Bravestone (DWAYNE JOHNSON) und Ruby Roundhouse (KAREN GILLAN) © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Was den ersten Film bereits ausgezeichnet, bleibt auch das Prunkstück des Streifens im zweiten Teil. Damit ist die Besetzung des Quartetts mit Dwayne Johnson, Kevin Hart, Karen Gillan und Jack Black gemeint. Während im ersten Teil Jack Black, Karen Gillan und Dwayne Johnson überdurchschnittlich brillierten und Kevin Hart auf seine eigene gewöhnliche Art überzeugte, ist diesmal Kevin Hart derjenige, der äußerst positiv heraussticht. Denn er verkörpert den Videospiel-Avatar für den über 80 jährigen Danny Glover. So bekommt man hier ausnahmsweise nicht die schrille und laute Quasselstrippe zu sehen, die Hart in seinen meisten Filmen ist, sondern einen Kevin Hart, der damit die Zuschauer zum Lachen bringt, einen deutlich älteren Charakter zu mimen. Dwayne Johnson ist dabei der Avatar von Danny DeVito und spielt wie schon im ersten Teil jemanden der komplett konträr zu seinem eigentlichen Charakter ist. Auch Jack Black zeigt seine Vielseitigkeit als Schauspieler und Karen Gillan stellt nach den Avengers-Filmen ein weiteres Mal ihr Gespür für Comedy unter Beweis. Dass aber Dwayne Johnson und Kevin Hart hier deutlich ältere Figuren innerhalb des Videospiels spielen, macht das Ganze äußerst witzig und unterhaltsam. So sorgen die beiden Darsteller selbst sowie im Zusammenspiel mit den anderen Darstellern für die meisten und besten Lacher.

Dr. Smolder Bravestone (DWAYNE JOHNSON, l.) und Moose Finbar (KEVIN HART, r.)
Dr. Smolder Bravestone (DWAYNE JOHNSON, l.) und Moose Finbar (KEVIN HART, r.) © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Die Story ist wie schon im ersten Teil zu vernachlässigen und einfach nichts besonderes. Es ist schlichtweg eine klassische greradlinig erzählte Abenteuergeschichte, die simples Gut gegen Böse mit einer Herausforderung für die Helden beinhaltet und am Ende gewinnt logischerweise das Gute. Der Bösewicht ist wie schon beim ersten Teil wieder mal sehr eindimensional, jedoch aufgrund der Darstellung von Rory McCann (welcher den allermeisten Zuschauer als der Bluthund aus Game of Thrones bekannt ist) durchaus unterhaltsam und keineswegs langweilig ist. Was wiederum die Stärken des Films sind, ist der große Einfallsreichtum der Macher. Es ist, wenn man die Fortsetzung kritisch sehen möchte, irgendwo dasselbe Rad, das nicht neu erfunden wurde und auch der selbe Brei, den man wieder aufwärmt. Jedoch muss man dem Film zu Gute halten, dass er mit vielen neuen Locations (Wüste, Schlucht, etc.) daher kommt sowie eine neue Figurenkonstellation und auch unterhaltsame und kreative Actionszenen (Stichwort unzählige Hängebrücken) anbietet. Es gibt natürlich zahlreiche Parallelen zum ersten Teil, aber auch viele gute Erweiterungen, die den Film, vor allem für Fans des ersten Teils sehenswert machen, auch wenn man ihn problemlos schauen kann, ohne den ersten gesehen zu haben.

Ming (Awkwafina), Ruby Roundhouse (KAREN GILLAN) und Dr. Smolder Bravestone (DWAYNE JOHNSON)
Ming (AWKWAFINA), Ruby Roundhouse (KAREN GILLAN) und Dr. Smolder Bravestone (DWAYNE JOHNSON) © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Bild:
Bei dieser Farbenpracht in dem Film kann man wirklich die Power der Blu-ray-Disc genießen. Die Farben sind satt und die Bilder äußerst kontrastreich. Das Bild ist sowohl im Dunkeln als auch im Hellen mehr als scharf. Gerade die Aufnahmen in der Wüste sind wirklich toll durch die Disc wiedergegeben worden.

Ton:
Sowohl die Originalfassung als auch die synchronisierte deutsche Version bietet eine DTS-HD-MA 5.1-Tonspur an. Die Action kommt knackig über die Lautsprecher zur Geltung, die Abenteuer-Musik dröhnt im positive Sinne, zudem ist die Synchronisation sehr gelungen und auch die Dialoge sind immer verständlich. Hier stimmt die Tonmischung zwischen Action, Musik und Dialoge einfach.

Extras:
Hier gibt es eine Menge Featurettes, die den witzigen und unterhaltsamen Ton des Films in vollem Maße beibehalten. Es gibt einen Clip mit Outtakes, der sehr witzig ist, gerade bei diesem Cast. Zudem bekommt man im Featurette „Körpertausch: Eins mit der Figur sein“ die Sicht der Darsteller über die Herausforderung einen anderen Darsteller des Films zu mimen. Es gibt zwei Pre-Vis-Clips (Pre-Visualiation) zu sehen, bei denen ausgewählte Szenen gezeigt werden, wie diese in computeraniminierter Form vor der Post-Production aussahen. Darüber hinaus kommen in allen Featurettes die Darsteller und die Crew zu Wort. Es wird viel über die Visionen und Ziele der Macher mit dem zweiten Teil gesprochen. Man bekommt einen guten Einblick hinter der Kamera, wie die Szenen ohne den Blue-Screen und den visuellen Effekten aussehen und gedreht wurden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von kleinen Clips, die witzig geworden sind (z.B. Telenovela) oder weniger witzig sind (Rhys Darby will einen Jingle). Alles in allem ist das Bonusmaterial unterhaltsam und kurzweilig und gibt einen netten Blick in den Drehalltag der Darsteller.


Fazit:
Jumanji: The Next Level bleibt zwar unter dem Strich auf dem Level des Vorgängers, jedoch sorgt er mit seinem witzigen Cast und den abwechslungsreichen Actionszenen für rasante und humorvolle Unterhaltung, welche den Film zu einer gelungenen Fortsetzung machen.


by Morteza Wakilian
Bilder © Sony Pictures Entertainment




Jumanji: The Next Level - Trailer