Haunt - Das Böse erwacht - Blu-ray

Blu-ray Start: 27.06.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 85 min

Haunt - Das Böse erwacht Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Als der introvertierte Evan mit seiner Familie in ein neues Haus zieht, ahnt niemand etwas von dessen düsterer Vergangenheit. Schnell findet Evan Gefallen an dem attraktiven Nachbarsmädchen Samantha, die ihm von dem Fluch, der auf dem Haus liegt, erzählt. Als sie Evan eine ungewöhnliche Box offenbart, mit welcher man angeblich Kontakt zu den Toten aufnehmen kann, wollen beide gemeinsam herausfinden, was in dem Haus wirklich geschehen ist. Doch sie öffnen eine Tür, die besser hätte geschlossen bleiben sollen ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Haunt - Das Böse erwacht

Blu-ray
Haunt - Das Böse erwacht Haunt - Das Böse erwacht
Blu-ray Start:
27.06.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 85 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Haunt - Das Böse erwacht Haunt - Das Böse erwacht
DVD Start:
27.06.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min.

Blu-ray Kritik - Haunt - Das Böse erwacht

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Wenn es zwei größere Horror-Franchises gibt, die in den letzten Jahren enormen Einfluss auf das Genre genommen haben, dann sind das „Paranormal Activity“ und die „Insidious“-Filme. Da ist es natürlich mehr als verlockend, wenn auf einem Blu-ray- beziehungsweise DVD-Cover der Slogan steht: „Von den Machern von ‚Paranormal Activity‘ und ‚Insidious‘“. Jedoch sollte dem kritischen Filmfan schon lange bekannt sein, dass dies oft nur Mittel zum Zweck ist und nicht wirklich etwas über die Qualität des Films aussagt. So auch geschehen beim kleinen Horrorstreifen „Haunt“, der bei Universum auf Blu-ray und DVD erscheint. Ob der Film die hohe Erwartungshaltung des Zuschauers erfüllen kann?

Evan Asher (Harrison Gilbertson, „Need for Speed“) und seine Familie ziehen in ein abgelegenes Haus, um dort einen Neubeginn zu wagen. Was keiner der Familienmitglieder ahnt: Das Haus ist angeblich verflucht; die Vorbesitzer sind mit einer Ausnahme allesamt auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Nachdem Evan die introvertierte Nachbarin Samantha (Liana Liberato, „Die Logan Verschwörung“) trifft, wagen sie gemeinsam einen Blick in die dunklen Ecken des Hauses. Mittels einer mysteriösen Box gelingt es ihnen, Kontakt zur Welt der Geister aufzunehmen. Doch damit beginnt der wahre Albtraum erst…

Mit „Haunt“ präsentiert Regisseur Mac Carter sein Langfilmdebüt, dessen Grundidee in das Jahr 2012 zurückführt. Das Drehbuch des kleinen Old-School-Horrors stammt von Andrew Barrer, der damit ebenfalls seinen ersten großen Film zu Papier brachte. Bleibt die Frage, was „Paranormal Activity“ und „Insidious“ mit dem Streifen zu tun haben? Die Antwort findet sich wie so oft in den Produzenten, deren Einfluss auf den Film meist gering ist. Allerdings muss man zugeben, dass „Haunt“ diverse Elemente der großen Brüder aufgreift, besonders wenn es um „Insidious“ geht. So kommt einem die Kontaktaufnahme mit der Geisterwelt mehr als bekannt vor, ebenso wie der Twist am Ende des Films. Hier offenbart der Film jedoch seine größte Schwäche: Die meisten Bilder, die er zeigt, kommen eingefleischten Horrorfans mehr als bekannt vor, sodass man eine Prise Innovation vermisst. Zudem wirkt der Film in vielen Episoden wie ein Teenager-Drama, das den Zuschauer mit seiner halbgaren Liebesgeschichte nicht so wirklich packen will.
Zugute schreiben kann man Mac Carter allerdings, dass er das Medium Kamera sehr gut einzusetzen weiß und mit intelligenten Einstellungen die Spannung gekonnt erhöht. So wirkt sich auch der ungeplante Faktor Schnee positiv auf den Film aus, indem er dem Streifen eine passende Horror-Film-Atmosphäre verleiht, die sich im inneren des verfluchten Hauses gut widerspiegelt.

Das Bild der Blu-ray lässt sich durchaus sehen und verspricht Geister-Action in scharfem HD. Tontechnisch gibt es deutschen und englischen DTS-HD-Sound, der ebenfalls von sich zu überzeugen weiß. Allerdings fallen die Extras mehr als dünn aus, denn neben einem obligatorischen Filmtrailer gibt es nichts zu sehen.

Fazit: Kleiner, aber recht feiner Old-School-Horror, der jedoch nichts Neues bieten kann. Horror-Fans dürfen jedoch gerne einen Blick auf den Film werfen, dessen Teenager-Flair letztendlich für Ernüchterung sorgt und zu sehr an „Twilight“ und Co. erinnert.

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by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film