Cold Sweat (Uncut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.06.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min

Cold Sweat (Uncut) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Als Roman‘s Freundin verschwindet, vermutet er sie in den Armen eines anderen Mannes. Tatsächlich jedoch spürt er sie nicht bei einem neuen Liebhaber auf, sondern bei einem Paar verrückter Rentner, das sie im Kellergeschoss ihrer heruntergekommenen Villa eingeschlossen haben. Bewaffnet mit verworrenen politischen Idealen und kistenweise jahrzehntealtem, höchst instabilem Sprengstoff, führt das kriminelle Duo illegale Experimente an jungen Frauen durch, die sie über das Internet in ihr Haus locken. Falls es Roman nicht gelingt, seine junge Liebe zu befreien, wird es sie wahrscheinlich zerreißen - dank einer großzügigen Schicht aus Nitroglycerin.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Spanisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Teaser, TV-Spots

DVD und Blu-ray | Cold Sweat (Uncut)

Blu-ray
Cold Sweat (Uncut) Cold Sweat (Uncut)
Blu-ray Start:
06.06.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Cold Sweat (Uncut) Cold Sweat (Uncut)
DVD Start:
06.06.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 77 min.

Blu-ray Kritik - Cold Sweat (Uncut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


“Cold Sweat” von Adrián García Bogliano ist ein zweischneidiges Schwert. Nachdem ich diesen Horrorthriller gesehen hatte, war ich nicht sicher, was der Meister..ähm.. der Regisseur mir mit diesem Werk sagen wollte. Hat er das ernst gemeint? Dann ist der Film sauschlecht. Oder hat er sich einen Spaß erlaubt und extra einen Trashfilm gedreht? Dann ist „Cold Sweat“ extrem lustig.

Aber von vorn: In „Cold Sweat“ heißt im Original „Sudor frío“, was ebenso wie cold sweat Angstschweiß bedeutet und ein durchaus passender Titel für diesen argentinischen Horrorthriller ist. Adrián García Bogliano, der auch am Drehbuch dieses Low Budget-Films mitgeschrieben hat, erzählt darin von Ali (Marina Glezer) und Román (Facundo Espinosa), die Románs Ex-Freundin Jackie (Camila Velasco) suchen. Diese hatte sich mit einem Jungen, den sie im Internet kennengelernt hatte, getroffen und war seitdem nicht mehr gesehen worden. Ali verabredet sich ebenfalls mit dem Jungen und fährt mit Román zu der angegebenen Adresse, wo sie den Jungen treffen soll. Während Román vor der Tür wartet, geht Ali hinein und wird von einem alten Mann niedergeschlagen. Bald stellt sich heraus, dass er und sein ebenso alter Mitbewohner merkwürdige Nitroglyzerin-Versuche mit jungen Frauen betreiben. Aus vor zig Jahren bei politischen Unruhen entwendetem Sprengstoff haben die beiden Tüftler den Extrakt herausgezogen und damit Gelee-Sprengstoff gebastelt. Ja, genau, Gelee. Román riecht irgendwann den Braten und dringt ebenfalls ins Haus ein. Jetzt heißt es, die Rentner oder wir.

Wer bei der kurzen Inhaltsangabe schon ins Grübeln gerät, darf sich weiter wundern. Denn wie bereits oben erwähnt ist „Cold Sweat“ ein extrem merkwürdiger Film. Die Geschichte ist von vorne bis hinten haarsträubend. Sie beginnt schon mit Schnittfehlern – erst trägt Ali die Haare zu einem Zopf, dann plötzlich wieder offen, um sie dann zu einem Zopf zu binden – und gipfelt in Logiklöchern, deren Ausmaße mit dem Ozon-Loch mithalten könnten. Allein schon dass zwei Rentner, einer davon gehbehindert, junge Menschen in Schach halten können und diese sich partout nicht befreien können, ist schon kurios. Auch die jungen Menschen hatten aus Gründen der Spannung mit jeder Menge Unlogik zu tun. So soll Román z.B. Hilfe holen, was mit seinem Handy eigentlich kein Problem sein sollte, doch natürlich hat er genau in diesem Haus keinen Empfang – dafür aber Internet(!), worüber er aber nicht etwa mit der Polizei in Kontakt tritt, sondern eine Hilfemeldung auf facebook postet. Als Ali ihn wenig später fragt, ob er schon was erreicht hat, bekommt sie als Antwort „ich habe 800 facebook-Freunde und keiner hilft mir“, worauf Ali antwortet: „Willkommen in der Realität“. Große Güte! :) Wirklich schick ist jedoch eine minutenlange Zeitlupen-Explosion zum Ende des Filmes. Diese wird auch auf dem Cover mit den Worten „Die längste Menschenexplosion der Filmgeschichte“ beworben und nach langer Zeit muss ich den reißerischen Worten eines Horrorfilm-Covers mal wieder zustimmen. Nicht, dass ich sämtliche Filme, die je gedreht worden sind kenne, aber diese hier ist schon sehr lang.

Wirklich Spannung kommt bei „Cold Sweat“ nicht auf. Wenn man alle paar Minuten durch strunzdumme Aktionen verwirrt wird, ist es schwer, sich dem Film wirklich hinzugeben und in diesem Film ist es einfach unmöglich, nicht auf die Fehler zu achten. Wer auf dank des roten Covers auf Blutfontänen hofft, wird zumindest etwas befriedigt. Es gibt durchaus ein, zwei nette Splatter-Szenen. Die Bewertung für „Cold Sweat“ fällt mir schwer, von 0 bis 10 wäre einiges möglich. Deshalb die goldene Mitte, da er mit einer entsprechenden „ich will mal was anderes sehen“-Haltung durchaus Spaß machen kann.

Passend zum blutigen Inhalt kommt die Blu-ray in einer roten Hülle daher. Schick. An Extras bietet die Blu-ray leider nicht viel. Der geneigte Käufer kann zwischen einem Trailer, einem Teaser und einem TV-Spot wählen. Keine allzu große Auswahl.

Mein Fazit: Schwierig. Wer keine Erwartungen an eine gutgeschriebene Story hat und sich auch an Logiklöchern nicht stört, wird mit „Cold Sweat“ sicher seinen Spaß haben. Es gibt ein paar blutrünstige Szenen und die schrägen Charaktere machen auch Spaß.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Sunfilm Entertainment