Real Steel - Stahlharte Gegner

Real Steel (2011), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Drama / Science-Fiction
Kinostart Deutschland: - Verleih: Walt Disney

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Real Steel - Stahlharte Gegner Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Die spannende, emotionale Story spielt in der nahen Zukunft, in der sich der Boxsport zu Hightech-Fights zwischen 900 Kilo schweren, zweieinhalb Meter großen Robotern entwickelt hat. Charlie Kenton (HUGH JACKMAN) war einst ein erfolgreicher Profi-Boxer, bis High-Tech-Roboter die Menschen im Ring ablösten. Jetzt schlägt er sich als kleiner Promoter mit selbstgebauten Robotern in Undergroundkämpfen mehr schlecht als recht durchs Leben, unterstützt durch die attraktive Tochter (EVANGELINE LILLY) seines ehemaligen Trainers. Charlies unabhängiges Leben scheint vorüber, als sein elfjähriger Sohn Max (DAKOTA GOYO) unerwartet bei ihm auftaucht. Nach dem Tod seiner Mutter muss Max nun mit seinem Vater, der sich nie für ihn interessiert hat, auf Tour gehen. Das Schicksal gibt Charlie und Max aber eine neue Chance: Es spielt ihnen mit „Atom“ einen Roboter mit einzigartigen Fähigkeiten in die Hände, der der neue Star der Roboter-Box-Szene werden könnte. Gemeinsam bauen und trainieren sie den perfekten Kämpfer für den neuen High-Tech-Sport und wachsen dabei zu einem unschlagbaren Team zusammen.

Hugh Jackman, Evangeline Lilly und Kevin Durand | mehr Cast & Crew


Real Steel - Stahlharte Gegner - Trailer


Real Steel - Trailer deutsch


DVD und Blu-ray | Real Steel - Stahlharte Gegner

Blu-ray
Real Steel Real Steel
Blu-ray Start:
12.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 127 min.
DVD
Real Steel Real Steel
DVD Start:
12.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 122 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Real Steel - Stahlharte Gegner

Filmwertung: | 9/10


Story:
In der nahen Zukunft, genauer gesagt 2020, kommt es dazu, dass sämtliche Boxer-Größen durch etwa 900kg schwere Roboter im Ring ersetzt werden. Charlie Kenton (Hugh Jackman) ist einer dieser ehemaligen Boxer und versucht nach dem Ende seiner Karriere mit selbst gebastelten Robotern, die er trainiert, in Undergroundkämpfen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Charlie hat sich zwar bereits einen Namen gemacht, allerdings verliert er durch seine Übermütigkeit und seinen Hitzkopf einen Roboterkampf nach dem anderen und somit auch jede menge Geld. Eines Tages erfährt er vom Tod seiner Exfreundin, die einen 11jährigen Sohn hinterlassen hat – seinen Sohn Max (Dakota Goyo). Das Sorgerecht tritt Charlie sofort an die Schwester der Verstorbenen Deborah (Hope Davis) ab, da er eigentlich keinerlei Interesse an dem Jungen hat. Doch als er bemerkt, dass Deborahs Mann Marvin (James Rebhorn) sehr vermögend ist und den Sommer eigentlich lieber mit seiner Frau und Freunden nach Italien in den Urlaub fahren wollte, machen er und Charlie einen Deal. Max wird sozusagen für einen Sommer „verkauft“. Nachdem sein letzter Roboter während eines Kampfes mit einem Stier in seine Einzelteile zerlegt wurde, holt er sich wieder Unterstützung von der Tochter seines ehemaligen Boxtrainers Bailey Tallet (Evangeline Lilly). Charlie bekommt die Chance den japanischen Roboter-Star „Noisy Boy“ zu kaufen, der bereits viele Kämpfe erfolgreich absolviert hat. Der kleine Max ist völlig von den Socken und beeindruckt Charlie mit seinem unglaublichen Wissen in Punkto Robotertechnik. Der erste Kampf mit Noisy Boy endet wieder einmal in einem Desaster. So ziehen die beiden erneut los um Ersatzteile auf einem Roboter-Schrottplatz zu organisieren. Dabei entdeckt Max den kleinen aber robusten „Atom“ und stellt bald fest, dass dieser Roboter mehr kann als man ihm je zugetraut hätte.

Kritik:
Sensationell! Wer sich hier denkt „Boxen ist eigentlich gar nicht mein Fall.“, dem wird in „Real Steel“ mal ordentlich der Kopf gewaschen. Nach einem etwas zähflüssigen Einstieg wird man dann doch sehr überrascht wie geladen und dramatisch alles voran geht. Man fiebert mit den Charakteren mit, genauso wie einem die Roboterkämpfe keinesfalls kalt lassen. Die ganze Geschichte ist zwar leider nicht übermäßig originell, da „Real Steel“ auf der Story einer Kurzgeschichte aus dem Jahr 1956 basiert. Nichtsdestotrotz hat Regisseur Shawn Levy (Nachts im Museum 1+2) diesen Film genial umgesetzt. Nicht nur, dass sämtliche Roboterkämpfe unglaublich real wirken, sondern auch die Nebenhandlung um die Vater-Sohn Problematik zwischen Charlie und Max gibt dem ganzen so viel Herz und Humor, dass sich hier definitiv keiner langweilen wird.
Es gibt zwar ein paar kleine Stellen in der Geschichte, bei denen man mit den Informationen etwas sparsam umgegangen ist, aber das kann man dem Drehbuchautor durchaus verzeihen, denn der Film ist so mitreißend, dass dies kaum auffällt. Was beim Film unterstützend hinzukommt, ist der Soundtrack. Hier passt wirklich jeder Song wie die Faust aufs Auge.

Der gerade mal 12-jährige Jungstar Dakota Goyo (Thor, Defendor) spielt den sturen und intelligenten Sohn von Charlie. In Sachen Mimik muss er noch einiges lernen, aber für sein Alter hat er die Rolle des Max wirklich gut gemeistert. Tja und was soll man zu Hugh Jackman (X-Men, Australia) sagen? Er präsentiert sich wieder einmal in Bestform und das nicht nur körperlich. Ein durch und durch authentischer Schauspieler. Was in diesem Falle definitiv auch für Evangeline Lilly (LOST) gilt.

„Real Steel“ hat einfach alles: jede Menge Action, Herz, Spannung, Dramatik sowie Humor – und das gepaart mit Science-Fiction. Ein Film für groß und klein, für jung und alt. Diesen Film sollte man gesehen haben!
Allen Frauen, die weder Box- noch Roboterfans sind, sei an dieser Stelle noch gesagt, dass sie zumindest optisch auf ihre Kosten kommen werden.

by

Bilder © Walt Disney