Real Steel - DVD

DVD Start: 12.04.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 122 min

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Inhalt

Die spannende, emotionale Story spielt in der nahen Zukunft, in der sich der Boxsport zu Hightech-Fights zwischen 900 Kilo schweren, zweieinhalb Meter großen Robotern entwickelt hat. Charlie Kenton (HUGH JACKMAN) war einst ein erfolgreicher Profi-Boxer, bis High-Tech-Roboter die Menschen im Ring ablösten. Jetzt schlägt er sich als kleiner Promoter mit selbstgebauten Robotern in Undergroundkämpfen mehr schlecht als recht durchs Leben, unterstützt durch die attraktive Tochter (EVANGELINE LILLY) seines ehemaligen Trainers. Charlies unabhängiges Leben scheint vorüber, als sein elfjähriger Sohn Max (DAKOTA GOYO) unerwartet bei ihm auftaucht. Nach dem Tod seiner Mutter muss Max nun mit seinem Vater, der sich nie für ihn interessiert hat, auf Tour gehen. Das Schicksal gibt Charlie und Max aber eine neue Chance: Es spielt ihnen mit „Atom“ einen Roboter mit einzigartigen Fähigkeiten in die Hände, der der neue Star der Roboter-Box-Szene werden könnte. Gemeinsam bauen und trainieren sie den perfekten Kämpfer für den neuen High-Tech-Sport und wachsen dabei zu einem unschlagbaren Team zusammen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
• Hinter den Kulissen in Metal Valley
• Roboter bauen
• Audiokommentar von Regisseur Shawn Levy
• Pannen vom Dreh


DVD und Blu-ray | Real Steel

DVD
Real Steel Real Steel
DVD Start:
12.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 122 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Real Steel Real Steel
Blu-ray Start:
12.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 127 min.

DVD Kritik - Real Steel

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Brot und Spiele im Jahr 2020: Boxer aus Fleisch und Blut sind längst aus den Ringen verschwunden. Roboter heißen die Gladiatoren der Neuzeit, die sich zur Freude des menschlichen Publikums gegenseitig die Stahl-Fressen polieren und sogar um einen eigenen Champion-Gürtel wetteifern. Davon ist Ex-Faustkämpfer Charlie „Can Do“ Kenton („Wolverine“ Hugh Jackman) meilenweit entfernt. Vielmehr muss er sich auf Jahrmärkten verdingen und seinen zerbeulten Blechkameraden Ambush gegen wild gewordene Stiere antreten lassen. Ohne großen Erfolg, denn Charlie ist ein Loser par excellence, notorisch pleite und immer auf der Suche nach dem letzten Strohhalm. Doch sollte etwa die unerwartete Begegnung mit seinem Filius Max (Dakota Goyo, „Thor“) und einem ausrangierten Robo-Modell namens Atom Charlies Leben ein Comeback ermöglichen?

Zugegeben: Allzu viel Subtilität und Überraschungen sollte man nicht erwarten, wenn sich der Disney-Konzern und Regisseur Shawn Levy („Nachts im Museum“) einer im Kern zivilisationskritischen Science-Fiction-Story annehmen. Und in der Tat ist „Real Steel“, der auf einer Kurzgeschichte des SF-Autoren Richard Matheson (schrieb unter anderem die Vorlage für den Will-Smith-Endzeitfilm „I am Legend“) aus den 1950er Jahren basiert, in erster Linie als pures Family-Entertainment angelegt. Daher arbeitet die Storyline auch brav und ziemlich formelhaft den Vater-Sohn-Konflikt ab (Ablehnung, Annäherung, Zusammenhalt) und krönt die zarten Bande zwischen Charlie und Mechanikerin Bailey (unterfordert: „Lost“-Schönheit Evangeline Lilly) mit einem Happy End. Zudem folgt der Aufstieg des vermeintlichen Außenseiters Atom von schmierigen Hinterhof-Prügeleien bis in den Olymp des Roboter-Fightings gegen die ungeschlagene High-Tech-Kampfmaschine Zeus der bei Sportfilmen typischen Underdog-Dramaturgie. Nicht umsonst wird „Rocky“ mehr oder weniger offensichtlich zitiert.

Trotz dieser offensichtlichen Drehbuch-Schwächen ist „Real Steel“ ein gewisser Unterhaltungswert nicht abzusprechen. Zum einen versprüht Hauptdarsteller Hugh Jackman genug natürlichen Charme, um seine nicht gerade sympathisch angelegte und allzu anspruchsvolle Rolle mit Leben zu füllen. Zum anderen kommt die diesjährige Oscar-Nominierung für die Visual Effects nicht von ungefähr. Die Motion-Capture-Duelle der Roboter sind wirklich gelungen und teils spektakulär, wie überhaupt die Interaktion Mensch/Maschine – nicht nur beim gemeinsamen Tanz – wunderbar harmoniert.

So sind auch die Bilder der DVD gestochen scharf und nahezu makellos. Außerdem bieten die Extras eine Reihe Informationen zu dieser Blockbuster-Produktion. In „Hinter den Kulissen in Metal Valley“ kriegt der Zuschauer interessante Einblicke in den Entstehungsprozess einer Action-Sequenz. Des Weiteren gibt es neben Pannen vom Dreh auch einen Kurz-Clip „Roboter bauen“, in dem unter anderem offenbart wird, das Produzent Steven Spielberg den Machern den Tipp gab, mit echten Roboter-Modellen zu arbeiten. Und im Audiokommentar enthüllt Regisseur Shawn Levy seine metrosexuelle Seite.

„Real Steel“ ist sehr offensichtlich auf eine junge Zielgruppe zugeschnitten und bietet dafür genau die Action-Gefühl-Dosis, die man erwarten darf. Sicher kein Zufall daher, dass sich für das deutsche Publikum in einer Szene des Films „Schlag-den-Raab-Moderator Steven Gätjen ins Bild mogelt. Wer es tiefgründiger braucht, sollte sich den Film schenken und vielleicht zur Vorlagen-Lektüre greifen.

by Florian Ferber
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment