Bad Biology - DVD

DVD Start: 29.10.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 80 min

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Inhalt

Jennifer und Batz sind anders. Beide werden von einer unstillbaren Lust auf Sex angetrieben und sind mit mutierten Reproduktionsorganen ausgestattet. Das Aufeinandertreffen der beiden gipfelt in einem sexuellen Erlebnis der Superlative und einer Liebesgeschichte der etwas anderen Art...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Epix Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9
Bonusmaterial:
Epix-Trailershow

DVD und Blu-ray | Bad Biology

DVD
Bad Biology Bad Biology
DVD Start:
29.10.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Bad Biology

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 3/10
Ton: | 4/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Origineller schlechter Geschmack
Das muss man sich erst einmal trauen, was hier in diesem Film so gezeigt wird. Direkt zu Anfang also eine große Warnung an alle zartbesaiteten: der Film „Bad Biology“, der jetzt auf DVD erscheint, ist obszön, pervers und am Ende auch blasphemisch. Er ist für den Trashfilm ungefähr das, was „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche für die Literatur ist. Aber, und das ist das wesentlichste, er strotzt vor kreativen Ideen, von denen keine noch so absurd sein kann. Eine Masturbationsmaschine kommt ebenso vor, wie der wohl längste Orgasmus der Filmgeschichte. „Bad Biology“ ist wild und respektlos. Schon der erste Satz des Filmes („Ich habe sieben Kitzler“) gibt die Richtung vor. Der Zuschauer wird den Film entweder lieben oder hassen. Gewiss ist das Thema nicht jedermanns Sache. Vaginagesichter sind für manchen kreativ und für andere abstoßend. Aber kreativ. Natürlich hat der Film auch alle Limitierungen, die ein Low Budget ausmacht. Die Tricks sind billig, nehmen sich aber nicht ernst und sind mit der Ironie zu goutieren. Die Darsteller hauen wirklich nicht vom Hocker. Aber bei den meisten geht der Blick gerade des Männlichen Zuschauers wohl eher nicht zum Gesicht. Stellenweise ist der Film aber allzu geschwätzig. Gerade der häufige Off-Kommentar nervt zuweilen. Die Darsteller rangieren alle am Rande der Hysterie und können auch manchmal die Augen des Zuschauers zum genervten Rollen bringen. Diese Hysterie ist aber der Story angepasst, da jeder auf seine Art süchtig ist. Vor allem nach Sex. Die Begriffe Blowjob und schwanzgesteuertes Denken beim Mann bekommen hier eine völlig neue Bedeutung. Es werden auch munter andere Filme zitiert. So kann man Anleihen entdecken von „Ich und er“ und „Shivers“ (von David Cronenberg). Aber wer den Regisseur Frank Henenlotter („Basket Case“, „Elmer“) kennt, weiß, dass ihn abgefahrener, bizarrer Horror und extremer Humor mit parodistischen Anleihen (hier auf die Pornografie und sexuelle Verunsicherung) erwartet.

Leider hat der Film absolut keine Extras. Nur eine Trailershow ist angehängt. Und die technische Ausstattung hat auch Mängel. Das Bild hakt etwas und damit auch der Ton. Ansonsten ist das Bild recht scharf. Was in diesem Falle durchaus doppeldeutig ist.

Ein wilder, obszöner, teilweise blasphemischer Film, der aber äußerst kreativ ist. Man wird ihn entweder lieben oder hassen. Freunde des schlechten Geschmacks sollten sich ihn aber auf jeden Fall zu Gemüte führen. Die Ausstattung lässt leider einiges zu wünschen übrig.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Epix Media