The Presence - Besessen von Dir - Blu-ray

Blu-ray Start: 24.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min

The Presence - Besessen von Dir Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Um den Sorgen des Alltags zu entfliehen, fährt eine Frau (Oscar Gewinnerin Mira Sorvino) in eine abgelegene Hütte im Wald. Aber sie ist nicht lang alleine, denn ein Geist (West) haust in der Hütte und beginnt die Frau zu bedrängen...
Als der Freund der Frau (Kirk) in der Hütte ankommt, wird die Bedrohung im Haus immer stärker und heftiger…. Doch auch das Verhalten der Frau wird immer besessener und obskurer und ihr Freund fürchtet, dass sich eine Liebesbeziehung zwischen dem Geist und ihr entwickelt hat...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / Maritim Pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | The Presence - Besessen von Dir

Blu-ray
The Presence - Besessen von Dir The Presence - Besessen von Dir
Blu-ray Start:
24.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Presence - Besessen von Dir The Presence - Besessen von Dir
DVD Start:
24.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

Blu-ray Kritik - The Presence - Besessen von Dir

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 3/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


„The Presence“ lautet der Titel von Tom Provosts Regiedebüt, für welches der Neuling unter anderem Oscar-Gewinnerin Mira Sorvino („Geliebte Aphrodite“) und „Nikita“-Darsteller Shane West gewinnen konnte. Das Kammerspiel erscheint nun auf Blu-ray und DVD und wird damit beworben, von den Produzenten von „Blair Witch Project“ zu sein. Doch wie schlägt sich das Erstlingswerk?

Um ihrem Alltag zu entfliehen, entschließt sich eine junge Frau in eine entlegene Waldhütte aus ihrer Kindheit zu begeben. Dort erhofft sie sich, in Ruhe arbeiten zu können und den Alltagssorgen entfliehen zu können. Doch irgendetwas stimmt mit dem Haus nicht; Türen schlagen zu und die Frau bekommt das Gefühl, dass sie nicht alleine ist. Bald darauf trifft ihr Freund ein, woraufhin sich die paranormalen Ereignisse vermehren. Was keiner der beiden ahnt: Ein Geist hat von dem Haus Besitz ergriffen und sehnt sich nach der jungen Frau. Da ist der Freund natürlich ein Dorn im Auge...

Stille. Das ist es, was die ersten 17 Minuten des Films beherrscht, denn etwa solange fällt kein einziges Wort. Der erste Dialog, welcher die Stille durchbricht, ist dann allerdings schon dermaßen belanglos, dass man sich eben jene Stille wieder zurückwünscht. Schon hier wird klar, dass „The Presence“ sicherlich kein Film ist, denn man sich vor dem Schlafengehen anschauen sollte, denn die Blu-ray kommt mit Einschlafgarantie. Auch nach besagten ersten 17 Minuten passiert hier nicht wirklich viel: Die namenlose Frau und ihr Freund leben sich immer weiter auseinander, verursacht durch den Geist, welcher plötzlich von einem zweiten Geist begleitet wird. Eine Erklärung bleibt der Film bis kurz vor Schluss schuldig. Die dann abgegebene und recht undurchsichtige Aufklärung des Plots wirkt sehr subtil und nicht wirklich schlüssig. Generell tappt man als Zuschauer lange im Dunkeln – wortwörtlich!

Mit „Blair Witch Project“ hat das Ganze reichlich wenig gemeinsam, stattdessen plätschert die Geister-Romanze vor sich hin, ohne nennenswerte Schockmomente. Viel zu seicht ist das Drehbuch, ebenfalls von Provost verfasst, als dass es einen packenden Film verspricht. Zwischendurch hegt man als Zuschauer zudem eine Apathie gegen jegliche Protagonisten. Nach einer Weile wird auch klar, dass die Location der einsamen Hütte nicht mehr verlassen wird – Abwechslung sucht man hier vergebens.
Zwar hat Hauptdarstellerin Mira Sorvino einst einen Oscar gewonnen, doch sind diese Zeiten längst vergangen. So sticht sie keinesfalls aus der Masse der vier Darsteller, welche allesamt nicht viel zu bieten haben, heraus. Apropos längst vergangene Zeiten: Die Einleitung des Films und der Soundtrack gehören wohl eher zurück in die 1990er-Jahre und nicht in einen Film aus dem Jahr 2010.

Das Bild schließt sich der Synopsis des Films an und ist katastrophal, obwohl auf diversen Medien getestet. Während jeglicher Bewegungen ruckelt das Bild und sich bewegende Objekte ziehen einen Schleier hinter sich her. Zudem wirkt das Bildmaterial oft unscharf und höchstens dem Niveau einer DVD angemessen.
Tontechnisch bietet die Disc eine mangelhafte deutsche Synchronisation, sowie eine extrem leise englische Tonspur, wobei letztere das geringere Übel darstellt. Die deutschen Synchronstimmen sind sehr unpassend gewählt und klingen blechern. Extras gibt es keine, lediglich den Filmtrailer.

Fazit: Gähnende Langeweile und ruckelndes Bild – das ist es, was einen als Zuschauer von „The Presence“ erwartet. Wäre der Film auch nur halb so innovativ wie sein eigentlich recht solider Schlusstwist, hätte daraus sicher mehr werden können.

by Yannik Riedl
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / Maritim Pictures