Underwater - Es ist erwacht - Blu-ray

Blu-ray Start: 20.05.2020
Digital VoD: 20.05.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min

Underwater - Es ist erwacht Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Eine Gruppe von Meeresforschern versucht, sich nach einem Erdbeben in ihrem unterirdischen Labor in Sicherheit zu bringen. Aber die Besatzung hat mehr als den Meeresboden zu fürchten.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment
Tonformate:
Englisch DTS-HD-MA 7.1
Deutsch DTS 5.1
Französisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Erweiterte/Entfallene Szenen
- Alternatives Ende
- Häschen-Montage
- Making-of Underwater
- Audiokommentar von William Eubank, Jared Purrington und Phil Gawthorne

Video on demand - Underwater - Es ist erwacht

DVD und Blu-ray | Underwater - Es ist erwacht

Blu-ray
Underwater - Es ist erwacht Underwater - Es ist erwacht
Blu-ray Start:
20.05.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Underwater - Es ist erwacht Underwater - Es ist erwacht
DVD Start:
20.05.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Underwater - Es ist erwacht

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Als Norah (Kristen Stewart) einen Wassereinbruch in ihrer Station bemerkt, muss sie diese von der Kepler, einer gigantischen Bohr-Einrichtung, abkappen. Dabei lässt sie viele Freunde zurück, doch rettet damit das Leben der anderen Bewohner. Zusammen mit Rodrigo (Mamoudou Athie) und Paul (T. J. Miller) treffen sie auf den Captain Lucien (Vincent Cassel) und einigen weiteren Überlebenden, welche von nun an versuchen müssen, zu einem entfernten Außenposten zu gelangen. Unterwegs finden sie dann aber langsam raus, dass es sich nicht wie vorher angenommen um ein Unterwasserbeben gehandelt hat, sondern um eine viel größere Gefahr.

Kristen Stewart in Underwater
Kristen Stewart in Underwater © 20th Century Fox Home Entertainment
„Underwater“ – Es ist erwacht“ ist ein Science-Fiction-Thriller, der sich ordentlich Zeit nimmt, um auf den grundlegenden Auslöser einzugehen. Der Film folgt von Beginn an die Protagonistin Norah. Sie ist Maschinenbauingenieurin und bemerkt in ihrer Station als eine von wenigen die nahende Katastrophe. Sie kann nur Rodrigo retten, den Rest muss sie zurücklassen. Zusammen schlagen sie sich dann durch die Trümmer der Kepler-Station, um mehr Überlebende zu finden. Bis auf Paul finden sie allerdings keine weiteren mehr.

Der Film verzichtet zum Glück auf unendlich gestreckte Etablierungen der einzelnen Charaktere oder der Location. Die Handlung startet mittendrin und hat daher schon zu Beginn ein hohes Tempo. Die Ereignisse erholen sich erst, als die Gruppe auf den Captain trifft. Auch erst ab dem Zeitpunkt erfolgt ein wenig Informationsinput. Es wird erklärt, dass es ein Unterwasserbeben gab und das dadurch einige Stationen zerstört wurden. Die Kepler wird aber auch nicht mehr lange durchhalten, sodass sie eine Alternative finden müssen. Der einzige verfügbare Ausweg ist die Wanderung über den Meeresgrund. Doch der wird nicht so einfach zu meistern sein, denn sie brauchen erstmal eine Schutzausrüstung und müssen einige Ebenen nach unten gelangen.

Vincent Cassel in Underwater
Vincent Cassel in Underwater © 20th Century Fox Home Entertainment
Ab diesem Zeitpunkt wirkt der Film sehr konstruiert, fast schon wie ein Videospiel. Die Gruppe geht von Punkt zu Punkt und müssen verschiedene Hindernisse bewältigen. Um die Formel aufrecht zu erhalten, verlieren sie immer ein Teammitglied. Wenn man das Konstrukt verstanden hat, kann man sich den Rest des Films ausmalen. Im ersten Augenblick könnte das jetzt sehr negativ aufgegriffen werden, doch der Film gestaltet die Reise dennoch spannend. Im Film wird eigentlich schon von Beginn an eine wunderbare Atmosphäre aufgebaut. Da vor allem das Setting etliche Meilen unter dem Meeresspiegel ist, entsteht sehr schnell eine intensive Klaustrophobie. Vor allem aber, wenn die Gruppe den Meeresboden betritt, steigert sich die Spannung ins Unermessliche. Dabei kommt der Film komplett ohne Jump Scares aus. Durch das Setting und die Thematik allein entsteht schon ein großer Spannungsbogen, der durch den Plan der Gruppe vollendet wird. Ab einer gewissen Stelle kommen die Charaktere dann auch langsam dahinter, dass nicht ein Seebeben war, sondern eine noch viel höhere Macht. Der Film bekommt durch die Mystery-Elemente noch mehr Spannung. Die Auflösung ist zwar ein bisschen einfallslos, doch schließt die Geschichte perfekt ab.

Für den Regisseur William Eubank („The Signal“) ist dieser Film der erste Exkurs in das Genre. Er schafft es mit nur wenigen plakativen Mitteln eine sehr solide Geschichte zu erzählen, bei der die Spannung immer weiter steigt. Vor allem aber hat er ein wunderbares Händchen für die Zusammenstellung seines Casts. Er hat sein Ensemble aus Schauspielern kreiert, die aus komplett anderen Richtungen kommen. Dadurch funktioniert diese Gruppe perfekt. Vor allem aber Kristen Stewart („Twilight“-Reihe), Vincent Cassel („Black Swan“), T. J. Miller („Deadpool“-Filme) Mamoudou Athie („Der Spitzenkandidat“) und John Gallagher Jr. („10 Cloverfield Lane“) leisten großartige Arbeit.

Vincent Cassel, Kristen Stewart, T.J. Miller, Jessica Henwick und Mamoudou Athie in Underwater
Vincent Cassel, Kristen Stewart, T.J. Miller, Jessica Henwick und Mamoudou Athie in Underwater © 20th Century Fox Home Entertainment
Bild:
Da der Film die ganze Zeit unter Wasser spielt, hat das Bild immer einen starken Blaustich. Innerhalb von Stationen neutralisiert sich das Bild und es gibt keine negativen Anmerkungen. Wenn Szenen aber komplett im Wasser spielen, rauscht das Bild ein wenig, da viel mit dunklen Farben gearbeitet wurde. Das CGI ist sehr wertig und das Wasser wirkt sehr natürlich.

Ton:
Der Film wurde im Deutschen auf DTS-HD MA 5.1 und im Original sogar auf DTS-HD MA 7.1 abgemischt. Das Sounddesign leistet unglaublich viel Arbeit bei der Atmosphäre. Da der Film auf Jump Scares verzichtet, greifen die sehr abgefahrenen Töne die Spannung auf. Dazu kommt ein wunderbarer Soundtrack, komponiert von Marco Beltrami („Logan“/„Le Mans 66“) und Brandon Roberts („Little Evil“), der es wirklich in sich hat.

Extras:
Bei den Extras lassen sich neben entfallenen und erweiterten Szenen und Trailern auch noch einige interessante Audiokommentare und Making-ofs finden. Dazu gibt es noch eine wunderbare Häschen- Montage, die sehr sehenswert ist.


Fazit:
„Underwater – Es ist erwacht“ ist ein wirklich spannender Science-Fiction-Thriller. Er wirkt zwar rückblickend sehr konstruiert, da sich vor allem die zweite Hälfte sehr Videospiel-lastig anfühlen, allerdings besitzt der Film dennoch eine unglaubliche Atmosphäre. Durch das Unterwasser-Setting fühlt sich alles sehr klaustrophobisch an, der Film braucht keine äußerst innovative Geschichte, um als kurzweiliger Thriller zu überzeugen.


by René Fischell
Bilder © 20th Century Fox Home Entertainment