The Path - Blu-ray

Blu-ray Start: 20.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min

The Path Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Raúl (Gustavo Salmerón) will seine Ehe mit Ana (Irene Visedo) retten und schlägt vor, die Weihnachtsfeiertage gemeinsam mit ihrem Sohn Nico (Ricardo Trenor) in einer abgelegenen Hütte in den Bergen zu verbringen. Dort treffen sie auf den attraktiven Zimmermann Samuel (Ariel Castro) mit dem sich Ana und Nico auf anhieb verstehen. Mehr und mehr verliert sich Raúl in seiner Eifersucht und beginnt allmählich den Blick für die Realität zu verlieren. Beim betrachen der Urlaubsfotos stellt er fest, dass er sich an einige Situationen nicht erinnern kann und begibt sich auf einen düsteren Weg die Wahrheit herauszufinden,...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Spanisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | The Path

Blu-ray
The Path The Path
Blu-ray Start:
20.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Path The Path
DVD Start:
20.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

Blu-ray Kritik - The Path

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Regiedebüts sind immer eine spannende Sache, besonders, wenn der Regisseur zudem nicht aus Amerika stammt und somit Abseits von Hollywoods Trubel seine eigenen Vorstellungen realisieren kann. So ist es auch im Fall von „The Path“ (OT: „La Senda“), in welchem der Spanier Miguel Ángel Toledo Regie führt.

Die Ehe von Raúl (Gustavo Salmerón) und Ana (Irene Visedo) ist eigentlich vorüber, denn das Paar hat sich nicht mehr viel zu sagen. Dies liegt zum einen an Raúls Eifersuchtsattacken und zum anderen an seiner Nikotinsucht. Doch kurz vor Weihnachten verspricht Raúl Besserung und lädt Ana und ihren gemeinsamen Sohn Nico (Ricardo Trenor) auf einen Kurzurlaub in eine verschneite, einsame Hütte ein. Dort angekommen, scheint alles wieder bergauf zu gehen. Doch dann trifft Ana auf den Zimmermann Samuel (Ariel Castro), der Raúls Eifersucht wieder aufflammen lässt. Bald steigert er sich in schreckliche Visionen hinein und kann die Realität nicht mehr von seinem Wahn unterscheiden.

Der Einstieg zu Toledos Regiedebüt fällt leider äußerst schwer, denn die Inszenierung besitzt einen sehr seichten Start und füttert das Drehbuch nur sehr spärlich mit Dialog. So fragt man sich als Zuschauer schnell, welche Rolle Juan Carlos Fresnadillo am Drehbuch gespielt hat, denn mit seinem rasanten Zombieslasher „28 Days Later“ hat „The Path“ sicherlich nichts zu tun. Im Ergebnis hadert man als Beobachter mit dem Finden einer Sympathiefigur und wird als passiver Zuschauer im Regen stehen gelassen. Doch zur Mitte hin nimmt der kurze Thriller an Fahrt auf; besonders gut anhand der schaurigen Handpuppen visualisiert, die Raúls Weg in den Wahnsinn gekonnt begleiten.
Doch auch dann gelingt es Toledo nicht, seinem Film die nötige Brisanz in puncto Optik und Dialog einzuhauchen. Eine einzige Splatterszene gibt es – doch diese wird nur angeschnitten und der visuelle Höhepunkt fehlt. Entschädigen kann dafür allerdings Nico alias Ricardo Trenor, der als Kinderschauspieler wirklich gruselige Arbeit leistet.
Für den zähen Start und den inhaltsleeren Mittelteil entschuldigt zudem das Finale, welches einen intelligenten Twist bereithält, der einen den Film mit anderen Augen betrachten lässt, sodass eine zweite Sichtung vielleicht Brisanteres zu Tage fördert.

Das Bild der Blu-ray wirkt sehr scharf und plastisch, auch wenn die Schwarzwerte zeitweise zu sehr verschwimmen und in Bildrauschen enden. Tontechnisch bietet die Disc eine spanische und deutsche DTS-HD Master Audio 5.1-Spur, welche klar und deutlich aus den Lautsprechern tönt. Hier hätte man sich einen verstärkten Basseinsatz gewünscht und eine passendere Synchronisation. Doch dafür gibt es immer noch den Originalton – wobei man allerdings auf Untertitel verzichten muss.
Als Extras gibt es lediglich den Filmtrailer und eine kleine Trailershow.

Fazit: Durchwachsenes Regiedebüt, welches sich ziemlich in die Länge zieht. Dank des gut geschriebenen Schlusstwists positioniert sich der spanische Horrorthriller im stabilen Mittelfeld und ist einen Blick wert.

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film