Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth - Blu-ray

Blu-ray Start: 26.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 113 min

Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Thomas (Dylan O’Brien) wacht auf einer Lichtung auf und kann sich an nichts mehr erinnern – außer seinem Vornamen. Bald erfährt er, dass dieser fremde Ort inmitten eines Labyrinths liegt, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Aber Thomas ist nicht allein. Mit ihm sind viele andere Jungen im Labyrinth gefangen, die ebenfalls ihr Gedächtnis verloren haben. Gemeinsam versuchen sie einen Weg in die Freiheit zu finden und das unheimliche Geheimnis zu lüften, wer sie hergebracht hat und warum?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Entfallene Szenen
- Die Entstehung des Films
- Das Casting für die Rolle "Chuck"
- Spaß am Set
- Die visuellen Effekte
- Kurzfilm "Ruin" von Wes Ball
- Audiokommentar von Wes Ball und T.S. Nowlin
- Bildergalerie
- Trailer

DVD und Blu-ray | Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth

Blu-ray
Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth
Blu-ray Start:
26.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 113 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth
DVD Start:
26.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.

Blu-ray Kritik - Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 9/10


Der 16-jährige Thomas wacht auf einer Lichtung auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Bald wird klar, dass dieser fremde Ort inmitten eines Labyrinths liegt, aus dem es kein Entkommen gibt. Doch Thomas ist nicht allein. Mit ihm sind viele andere im Labyrinth gefangen und auch sie haben ihr Gedächtnis verloren. Eines Tages kommt ein Mädchen neu auf die Lichtung: Teresa – und sie soll die letzte Neue sein im Labyrinth. Gemeinsam versuchen die Jugendlichen, einen Weg in die Freiheit zu finden und das Geheimnis hinter dem unheimlichen Labyrinth zu lüften...

Kritik:
Bei „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ (OT: „The Maze Runner“), der hierzulande im Oktober 2014 in den Kinos zu sehen war, handelt es sich um einen Science-Fiction-Film, der auf der gleichnamigen Buchvorlage von James Dashner basiert. Es handelt sich dabei um den ersten Teil einer Romantrilogie, welche den Titel „Die Auserwählten im Labyrinth“ trägt und die erstmals im Oktober 2009 veröffentlicht wurde. Die deutsche Übersetzung von Anke Caroline Burger erschien im April 2011, während sich Fox kurz darauf die Filmrechte sicherte und 34 Millionen US-Dollar bereitstellte, um das Projekt finanzieren zu können. Die Dreharbeiten unter der Regie von Wes Ball, der den Stoff nach dem Drehbuch von Noah Oppenheim und Grant Pierce Myers umsetzte, fanden größtenteils in Louisiana statt und dauerten nur knappe drei Monate. Die Hauptrolle im Film übernahm der 24-jährige Dylan O'Brien, den einige womöglich als Stiles Stilinski, aus der MTV-Fernsehserie „Teen Wolf“ kennen.

Der Film erzählt die Geschichte des Jungen Thomas (Dylan O'Brien), der ohne Erinnerung an sein früheres Leben in einem Aufzug erwacht, der ihn auf eine Lichtung bringt. Dort erwartet ihn schon gespannt eine Gruppe von männlichen Jugendlichen, die das Gleiche durchgemacht haben und dort gefangen sind, weil das Gebiet von einem hohen und gewaltigen Stein-Labyrinth umgeben ist. Newt (Thomas Sangster) klärt ihn auf, das so etwas einmal im Monat passiert, ein neuer Junge ohne Gedächtnis zu ihrer Gruppe stößt und sich obendrein im Aufzug noch eine Kiste mit Versorgungsgütern befindet. Warum sie auf der Lichtung sind wissen sie nicht, sie leben dort aber bereits seit drei Jahren und haben sich in verschiedene Gruppen aufgeteilt, in denen jeder unterschiedliche Aufgaben zu erledigen hat. Jeder leistet seinen Beitrag, vor allem aber die Läufer, die tagtäglich durch das geheimnisvolle Labyrinth rennen und einen Ausgang suchen. Das Tor ins Labyrinth ist aber nur am Tag geöffnet, bis zum Einbruch der Nacht müssen alle Läufer wieder zurück sein, bevor sich das Labyrinth wieder schließt. Klingt eigentlich nicht weiter dramatisch, allerdings verändert sich das Labyrinth jede Nacht aufs Neue und wer es nicht wieder rechtzeitig zurück auf die Lichtung schafft, auf den warten die Griewer - gefährliche Hybridgestalten aus Maschine und Monster.

Der Werk von Wes Ball kann sich sehen lassen und begeistert mit eindrucksvollen Bildern, einem sehenswerten Labyrinth sowie einem erstklassigen Monsterdesign. Hier wird sehr schnell klar, wofür das meiste Geld draufgegangen ist – nämlich für die digitale Überarbeitung, die wirklich immens gewesen sein muss. Audiovisuell ist der Titel ebenfalls nahezu auf Refernzniveau, denn am gestochen scharfen Transfer, der ein lupenreines und sehr detailreiches Bild suggeriert, gibt es rein gar nichts auszusetzen. Das Gleiche gilt auch für den Sound, der zwar auf Deutsch lediglich in DTS 5.1 vorliegt, aber dennoch sehr dynamisch und kraftvoll klingt. Richtig umgehauen hat uns aber der englische Originalton in verlustfreiem DTS-HD Master Audio 7.1, der nochmals eine ordentliche Schippe drauflegt und hörbar differenzierter klingt. Spannend inszeniert und großartig von den jungen Schauspielern dargestellt, ist der Film ebenfalls. Vor allem Dylan O’Brien (Thomas), Will Poulter (Gally), Ki Hong Lee (Minho), Thomas Sangster (Newt) und Aml Ameen (Alby) spielen ihre Rollen sehr überzeugend. Aber auch Kaya Scodelario (Teresa) als einzige Frau macht ihre Sache gut, genauso wie der erst 12-jährige Blake Cooper, der hier als Chuck zu sehen ist. Von Anfang bis zum Ende ist die Geschichte fließend und interessant erzählt, vor allem aber gegen Ende des Films geht es richtig ab. Das fanden wohl auch die Kinobesucher, die der Romanverfilmung dazu verholfen haben, mit einem weltweiten Einspielergebnis von 340 Millionen US-Dollar, das Zehnfache der eigentlichen Produktionskosten wieder in die Kassen zu spülen. Man darf auf alle Fälle gespannt sein, wie es in der Fortsetzung, für die sich Fox bereits vor der Veröffentlichung des ersten Films die Filmrechte gesichert hat, weitergehen wird. Ein Starttermin für den zweiten Teil der Buchreihe, der den Titel „Maze Runner 2: The Scorch Trials“ trägt, steht ebenfalls schon fest – nämlich der 08. Oktober 2015.

„Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ bietet, wie es sich für eine derart erfolgreiche Produktion gehört, ein sehr empfehlenswertes und überaus interessantes Bonusmaterial. Der Übersichtlichkeit halber gibt es hier nun eine Auflistung sämtlicher enthaltenen Extras:

▪ Audiokommentar von Wes Ball und T.S. Nowlin
▪ Die Entstehung des Films (42:29 min.)
▪ Das Casting für die Rolle "Chuck" (5:29 min.)
▪ Die visuellen Effekte (30:19 min.)
▪ Spaß am Set (6:43 min.)
▪ Entfallene Szenen (18:31 min.)
▪ Kurzfilm "Ruin" von Wes Ball (8:29 min.)
▪ Bildergalerie
▪ Trailer (1:50 min.)

Der umfassendste Beitrag stellt hier ganz klar „Die Entstehung des Films“ dar, der einem Making-of gleicht, das in mehrere Bereiche aufgeteilt ist. In „Vom Buch zum Film“, „Die fiktionale Welt“, „Die Darsteller“, „Hinter den Kulissen“ und „Die Computeranimationen“ erfährt man viele wissenswerte Dinge über die Produktion. Bei der kurzen Featurette „Das Casting für die Rolle Chuck" erfährt man hingegen, dass der junge Blake Cooper über Twitter an seine Rolle gekommen ist. Nicht wirklich witzig ist die ebenfalls enthaltene „Gag Reel“, die aber zumindest suggeriert, das die jungen Darsteller sichtlich Spaß am Set hatten. Interessant wird es bei „Die visuellen Effekte“, welche sich optional mit einem Audiokommentar von Regisseur Wes Ball abspielen lassen. Hier hat man zudem die Möglichkeit, die in „Der Fahrstuhl“ (1:26 min.), „Die Wände“ (3:20 min.), „Die Nacht im Labyrinth“ (3:23 min.), „Das Labyrinth verwandelt sich“ (6:56 min.), „Die Griewer greifen an“ (6:15 min.), „Finaler Kampf“ (4:15 min.) sowie „Die Lichtung“ (5:10 min.) aufgeteilten Videos, am Stück oder auch separat anzusehen. Wem das zu lang ist, der hat auch die Möglichkeit, sich alles in einem kurzen „Zusammenschnitt“ anzusehen. Sehr beeindruckend ist auch der Kurzfilm „Ruin“ von Regisseur Wes Ball, der überaus ansehnlich von den Oddball Animation-Studios in Szene gesetzt und animiert wurde. Positiv abgerundet wird das Ausstattungspaket zudem durch den aufschlussreichen Audiokommentar von Wes Ball und Autor T.S. Nowlin, eine umfangreiche „Bildergalerie“ sowie den englischen „Trailer“ zum Film.

Fazit: Leider habe ich „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ im Kino verpasst, was allerdings dank der gelungenen Heimkinoauswertung von Fox verschmerzlich ist. Die Blu-ray besticht nämlich durch ein tolles Bild, einen starken Sound und bietet darüber hinaus sehr aufschlussreiche und interessante Extras, die es alleine auf eine Gesamtlaufzeit von knapp zwei Stunden bringen. Ein wirklich gelungener Film, den sich kein Science-Fiction-Fan entgehen lassen sollte.

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by Roland Nicolai
Bilder © 20th Century Fox