Buffalo Boys (uncut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.10.2019
Digital VoD: 18.10.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min

Buffalo Boys (uncut) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Im 19. Jahrhundert ist Indonesien unter niederländischer Kolonialherrschaft: In einem blutigen Massaker unter Führung des Gouverneurs van Trach wurde der Sultan getötet und seine beiden Söhne Jamar und Suwo ins amerikanische Exil gezwungen. Jahre später, gestählt durch die schweißtreibenden Arbeiten im wilden Westen, kehren sie zusammen mit ihrem weisen Onkel Arana zurück – entschlossen, ihre Heimat vom brutalen Besetzer van Trach zu befreien und den Tod ihres Vaters zu rächen. Dabei machen sie nicht nur von ihren Fäusten Gebrauch, sondern wissen auch Klingen und ein schlagkräftiges Arsenal an Schuss- und Explosivwaffen einzusetzen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Busch Media Group
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch,Indonesisch )
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Buffalo Boys (uncut)

Blu-ray
Buffalo Boys (uncut) Buffalo Boys (uncut)
Blu-ray Start:
18.10.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
Buffalo Boys (uncut) (limitiertes Mediabook) Buffalo Boys (uncut) (limitiertes Mediabook)
Blu-ray Start:
25.10.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min.
DVD
Buffalo Boys (uncut) Buffalo Boys (uncut)
DVD Start:
18.10.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min.

Blu-ray Kritik - Buffalo Boys (uncut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Die Brüder Jamar (Ario Bayu) und Suwo (Yoshi Sudarso) mussten als Kinder ihre Heimat in Indonesien verlassen, da dort der niederländische Kolonialoffizier Van Trach (Reinout Bussemaker) ihren Vater tötete. Ihr Onkel Arana (Tio Pakusadewo) nahm sie mit in seine Heimat, den wilden Westen. Eines Tages beschlossen sie zusammen, zurück zu reisen, ihren Vater zu rächen und die Unterdrückung zu beenden.

Yoshi Sudarso in Buffalo Boys
Yoshi Sudarso in Buffalo Boys © Busch Media Group
„Buffalo Boys“ ist ein Film, der direkt am Anfang schon klar macht, dass dieser Film eine schwere Thematik behandelt und zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht. Im Film ist aber nur das Setting nicht fiktiv, die Figuren hat es nicht gegeben und diese Ereignisse haben nie so stattgefunden. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn man sich auf Fakten beruht hätte, denn so ist eine komplett wirre und unschlüssige Geschichte entstanden. Der Film braucht sogar am Anfang Texttafeln, um überhaupt die Ausgangslage zu erklären, da sie nicht so wirklich zu greifen ist. Nach den ersten Szenen versucht der Film dann in etlichen Zeitsprüngen das Erwachsenwerden der Brüder zu zeigen und diese mit sehr vielen Informationen zu füttern, um irgendwie den Handlungsbogen bestehen zu lassen. So wirklich spannend wird es aber erst, wenn sie in ihrer ehemaligen Heimat Java ankommen. Dort werden zwar allerhand neue, aber unnötige, Figuren eingeführt, aber es passiert wenigstens was. Der Zuschauer bekommt richtig schön choreographierte Kämpfe zu sehen, die zu gleichen Teilen aus der östlichen Martial-Arts-Kampfkunst und westerntypischen Schießereien bestehen.

Yoshi Sudarso und Ario Bayu in Buffalo Boys
Yoshi Sudarso und Ario Bayu in Buffalo Boys © Busch Media Group
Diese Kombination gepaart mit einer Brutalität, die auf ein FSK 18 trifft, ist einfach nur spaßig zum Ansehen. Die Brutalität ist zwar oftmals unnötig, aber der einzige überzeugende Aspekt des Films. Während diesen Kämpfen wird ziemlich wenig geschnitten, sodass sich der Zuschauer oft Minuten lang absurde Kämpfe anschauen kann. Die Kämpfe verhindern allerdings, dass der Film seine anfängliche Moralität beibehalten kann. Zu Beginn heißt es nämlich immer wieder, dass sie versuchen müssen, die Kolonie gewaltfrei zu befreien. Wenn dann aber der Antagonist ins Bild tritt, verlieren die Brüder sämtliche Moralvorstellungen. Mit dem Offizier hätte man wahrscheinlich sowieso nicht reden können, da er weder charakterliche Tiefe noch Wortgewandtheit besitzt, man hätte es aber mal versuchen können und so den typischen Klischees entspringen können. Der Regisseur Mike Wiluan hat mit seinem Debütfilm versucht Realität und Fiktion miteinander zu kombinieren. Entstanden ist ein Rache-Thriller, der eigentlich nur mit seiner Brutalität überzeugen kann. Die Protagonisten Ario Bayu („Headshot“) und Yoshi Sudarso („Einfach zu haben“) versuchen wenigstens in den Kämpfen ihr Talent zu zeigen, wobei der Antagonist Reinout Bussemaker („The Fouth Man“) auf allen Ebenen versagt.

Pevita Pearce und Yoshi Sudarso in Buffalo Boys
Pevita Pearce und Yoshi Sudarso in Buffalo Boys © Busch Media Group
Bild:
Das Bild hat zwar eher braune Farben, die wenigen dunklen Stellen sehen jedoch gut aus. Generell wird eher wenig Abwechslung geboten, auch wenn das Blut mit seinem hohen Kontrast oftmals heraussticht.

Ton:
Der Ton wurde auf DTS-HD 5.1 abgemischt und es kommt zu keinen Überlappungen der Tonspuren.

Extras:
Bei den Extras lassen sich zu Trailer finden.


Fazit:
„Buffalo Boys“ versucht zwar eine interessante Handlung zwischen Realität und Fiktion zu kreieren, scheitert aber daran. Die Figuren werden überhaupt nicht ausgebaut und die Geschichte ist viel zu überspitzt und unrealistisch. Wenigstens können die Kämpfe mit ihrer interessanten Mischung überzeugen.

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by René Fischell
Bilder © Alive / Busch Media Group