Alec Baldwin

Alec Baldwin ©David Shankbone

Daten und Fakten

Bürgerlicher Name:
Alexander Rae Baldwin III
Geburtstag:
03.04.1958
Geburtsort:
Massapequa, Long Island, New York, USA




Info und Kurzbiographie zu Alec Baldwin
Alec Baldwin ist ein Absolvent der New York University (NYU), die ihn im Jahr 2010 zum Ehrendoktor der Schönen Künste ernannte. Auf der Theaterbühne war der erfahrene Mime zuletzt in Tony Waltons Inszenierung von Peter Shaffers Drama „Equus“ im Guild-Hall-Theater (East Hampton) zu sehen. Zu seinen weiteren Theaterarbeiten zählen unter anderem Joe Ortons „Seid nett zu Mr. Sloane“ (Roundabout Theatre Company 2006, Regie: Scott Ellis), „Loot“ (Broadway 1986), wofür er mit dem Theatre World Award ausgezeichnet wurde, Caryl Churchills „Serious Money“ (Broadway 1988), „Prelude to a Kiss“ (Circle Rep 1990), dafür heimste er einen Obie Award ein, Tennessee Williams‘ „Endstation Sehsucht“ (Broadway 1992), wofür man ihn mit dem Tony Award belohnte, Shakespeares „Macbeth“ (NYSF 1988) sowie „The Twentieth Century“ (Roundabout Theatre Company 2004).

Im Verlauf seiner eindrucksvollen Kinokarriere hat Baldwin in mehr als 40 Filmen mitgewirkt, unter anderem in Tim Burtons BEETLEJUICE (1988), Mike Nichols‘ DIE WAFFEN DER FRAUEN (1988), George Armitages MIAMI BLUES (1990), John McTiernans JAGD AUF ‚ROTER OKTOBER‘ (1990), James Foleys GLENGARRY GLEN ROSS (1992), Harold Beckers MALICE (1993), Brian Gibsons NICHT SCHULDIG (The Juror, 1996), Rob Reiners DAS ATTENTAT (Ghosts of Mississippi, 1996), Lee Tamahoris AUF MESSERS SCHNEIDE – RIVALEN AM ABGRUND (The Edge, 1997), Bo Welchs EIN KATER MACHT THEATER (Dr. Seuss‘ The Cat in the Hat, 2003), Martin Scorseses AVIATOR (2004) und DEPARTED – UNTER FEINDEN (2006) sowie Nancy Meyers‘ WENN LIEBE SO EINFACH WÄRE (2009). Für Wayne Kramers THE COOLER (2003) wurde Baldwin mit einer Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller bedacht. Unter der Regie Woody Allens agierte er bereits 1990 an der Seite von Mia Farrow und William Hurt in der märchenhaften Komödie ALICE.

Gemeinsam mit Tina Fey brilliert Baldwin seit einiger Zeit zudem in der überaus erfolgreichen und von 2007 bis 2009 durchgehend mit dem Emmy ausgezeichneten TV-Comedy-Serie „30 Rock“. Er selbst wurde für seine Leistung darin bereits mit sechs SAG Awards, drei Golden Globes, einem Television Critics Award und zwei Emmys belohnt. 2011 war sein Stern auf Hollywoods legendärem Walk of Fame dann auch fast schon überfällig.

Große Erfolge hat auch Baldwins eigene Produktionsfirma El Dorado Pictures vorzuweisen, unter anderem die mit einer Emmy-Nominierung bedachte TV-Mini-Serie „Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit“ (2000), David Hugh Jones‘ Kinodrama DAS GESTÄNDNIS (1999) mit Ben Kingsley und Amy Irving in den Hauptrollen sowie David Mamets STATE AND MAIN (2000).

Baldwin, der 2009 das autobiographisch gefärbte Buch „A Promise to Ourselves: A Journey through Fatherhood and Divorce“ publizierte, engagiert sich darüber hinaus für zahlreiche kulturelle, gesellschaftspolitische und humanitäre Projekte.