Outpost - Black Sun - DVD

DVD Start: 27.04.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 98 min

Outpost - Black Sun DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges stand der skrupellose Nazi-Wissenschaftler Klausener kurz davor, unsterbliche Soldaten erschaffen zu können. Seitdem hörte man jedoch nichts mehr von diesem grauenvollen Unterfangen. Bis heute! Denn in Osteuropa wütet ein blutrünstiger Feind der alles tötet, was ihm in die Quere kommt. In dem von der NATO beauftragten Einsatzkommando scheint zuerst nur Lena (Catherine Steadman) den Ernst der Situation wirklich zu erkennen, bis sich Wallace (Richard Coyle) auf ihre Seite gesellt. Gemeinsam haben sie die volle Unterstützung des Trupps und dringen tief hinter die feindlichen Reihen vor. Dort erwartet sie ein ebenso unglaubliches wie schreckliches Geheimnis: eine ganze Armee zombiefizierter „Nazi-Stormtrooper“ steht für die Invasion des vierten Reichs bereit ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Iron-Sky-Special:Berlinale-Premiere, Featurettes, Galerie, Teaser uvm.

DVD und Blu-ray | Outpost - Black Sun

DVD
Outpost - Black Sun Outpost - Black Sun
DVD Start:
27.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Outpost - Black Sun Outpost - Black Sun
Blu-ray Start:
27.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - Outpost - Black Sun

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Faule(nde) Nazis
„Outpost“ ist beileibe nicht der erste Film, der Nazis als Zombies auftreten lässt. Allein schon der hervorragende Film „Dead Snow“ spielt mit diesem Thema. Blutig, voller schwarzem Humor und Spannung ist der norwegische Film schon fast das Non-Plus-Ultra dieses Sujets. „Outpost“ steht also nicht allein. Kann er auch gar nicht, denn er ist eine Fortsetzung. Er verschweigt das zwar, wenn man das aber weiß, so verwundern den Zuschauer einige Szenen nicht mehr sonderlich. Denn die Hintergründe einiger Personen sind sehr verwirrend, da sie nur erwähnt, aber detaillierte Einblicke weggelassen werden. Jedenfalls werden dem kundigen Horrorfan spätestens bei dem Setting die Augen aufgehen. Das kennt man doch? Ja, tut man, schließlich gab es da 2008 einen Film mit Ray Stevenson, bei dem schon Nazizombies ihr Unwesen trieben. Gemein: der Film hieß auch „Outpost“. Auf dem Cover des vorliegenden Filmes steht dann auch nicht die Nummer 2, sondern nur ein kleiner Untertitel: „Black Sun“. Ebenso wie sich der Filmtitel kaum verändert hat, steht es mit dem Inhalt. Da hat sich auch nicht viel geändert. Und wenn, dann nur zum schlechterem. War man bei dem ersten Film noch gespannt, wohin es geht und atmete der Film Atmosphäre und Spannung bis die Auflösung kam, so besteht hier von Anfang an kein Zweifel, worum es geht. Anstelle eines spannenden atmosphärischen Gruselfilms mit ein bisschen Action, hat man einen reinen Actionfilm. „Outpost 2“ (um es hier einmal deutlich zu machen) hat mehr von Actionhorrorfilmen wie „Doom“ und „Resident Evil“ denn eines Kultfilms wie „Dead Snow“. Insofern ist er recht enttäuschend, da der ganze Ablauf sehr schematisch ist und kaum neue Ideen aufweisen kann. Es gibt kein Gore, nichts was typisch für Zombies wäre und auch mit der Nazioptik wird wenig gemacht. Aber immerhin gibt es Schocks, einige spannende Szenen, Enge in einem beeindruckenden Setting und ein recht hohes Tempo. Leider ist die dürftige Story zudem sehr konfus und ein höherer Goreanteil hätte dem Genrefreund noch mehr Anreize geben können. Zu guter letzt fehlt dann noch ein charismatischer Mime wie Ray Stevenson. Die beiden Hauptrollen sind zwar recht gut besetzt, aber nicht nachhaltig. Der Rest der Besetzung kann nur Schablonen abbilden und diese nie mit Leben füllen. Auch die Zombies sind, nun ja, blass. Man hätte einiges mehr daraus machen können, anstatt nur den ersten Film mit einigen kleineren Änderungen noch einmal zu erzählen. Insgesamt ist der Film zwar recht kurzweilig, bleibt aber doch hinter den Erwartungen zurück, da ihm rein gar nichts einfällt.

Der Ton und das Bild sind gut und auch die Extras sind recht vollgepackt. Da gibt es Trailer, Teaser, Eindrücke von der Premiere bei der Berlinale, Hintergründe der Entstehung und der Cast und die Charaktere werden auch beleuchtet. Nur gibt es da ein Problem: alle Extras gehören nicht zu dem vorliegenden Film, sondern zu „Iron Sky“ der aktuell (Mai 2012) noch im Kino läuft. Angesichts der Penetranz mit der dieser Film hier gepusht wird, gibt es Abzüge bei der Punktzahl. Halt mal, Extras zu „Outpost“? Sind eh nicht vorhanden. Nur zwei Trailer. Das ist viel zu mager. Und „Iron Sky“ wird eh aufgrund der ungewöhnlichen Finanzierung (im Internet wurde zu Spenden aufgerufen, um den Film zu vervollständigen) in die Filmgeschichte eingehen.

Hier wird verschwiegen, dass der Film eine Fortsetzung des gleichnamigen „Outpost“ von 2008 ist. Vielleicht ist das auch so gewollt, denn was Neues bietet der Film im Vergleich nicht. Action zu Lasten von Spannung und Atmosphäre, ist er zwar kurzweilig mit einigen gelungenen Szenen, aber er bleibt doch hinter den Erwartungen zurück.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Splendid