Kill Me Please (OmU) - DVD

DVD Start: 02.11.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 92 min

Kill Me Please (OmU) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Tief im Wald liegt Dr. Krugers Klinik. Hier wird gestorben was das Zeug hält. Kruger bietet etwas ganz Besonderes: schöner Sterben für alle, die es sich leisten können. Die Patienten sind entweder todkrank, lebensmüde oder total verrückt. Vor allem aber sind sie reich und zahlreich. Kruger muss entscheiden: wer darf bleiben, um individuell zu sterben und wer muss gehen, um wie alle weiter zu leben? Die morbide Gemeinschaft macht sich damit nicht nur Freunde. Sterben auf Rezept ruft Kritik auf den Plan und damit wird scharf geschossen. Ein mysteriöser Serienkiller geht um, der es auf die Sterbewütigen abgesehen hat. Das tödliche Curriculum gerät in heillose Verwirrung: Wer hat es auf wen abgesehen – die Klinik auf ihre Patienten? Der Killer auf die Klinik? Oder gar die Patienten aufeinander? Und welche Rolle spielt die schöne Steuerfahnderin Evard, die Dr. Krugers Reich unter eine misstrauische Lupe nimmt?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Indigo / Neue Visionen
Tonformate:
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
herausgeschnittene Szenen, Interview mit dem Regisseur, internationaler Trailer

DVD und Blu-ray | Kill Me Please (OmU)

DVD
Kill Me Please (OmU) Kill Me Please (OmU)
DVD Start:
02.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Kill Me Please (OmU)

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


Eine Warnung vorweg: „Kill me please“ trieft nur so vor schwarzem Humor. Wer also über eine „Selbstmordklinik“ nicht wirklich lachen kann, sollte um die belgische Komödie einen weiten Bogen machen.

Dr. Krueger (Aurélien Recoing) hat zwar nichts mit dem Film-Bösewicht gleichen Namens zu tun, doch auch in Dr. Kruegers Welt gibt es zahlreiche Tote, da er eine sehr spezielle Klinik leitet. Sein herrschaftliches Anwesen in den belgischen Wäldern nimmt nach einem harten Auswahlverfahren Menschen auf, die das Leben satt haben und Dr. Kruegers Angebot eines „medizinisch begleiteten Selbstmords“ dem einsamen Suizid vorziehen. Das ist natürlich nicht ganz billig, dafür bekommt der Lebensmüde aber zum mörderischen Giftcocktail auch eine Prostituierte aufs Zimmer, die ihm einen entspannten Abgang bereitet. Und genau so soll der Tod in dem Anwesen sein: Würdevoll und für alle Beteiligten angenehm. Schmutzige (und teure) Selbstmorde gibt es laut Dr. Krueger genug und so mangelt es ihm auch nicht an Kandidaten. Denen fehlt es auch kurz vor ihrem baldigen Ableben nicht an Exzentrik. So haben sie ganz besondere Wünsche für ihr baldiges Ableben, wie z. B. während eines Paintball-Spieles zu sterben oder einen besonderen Tag mit der Ehefrau noch einmal aufleben zu lassen. Die zwei amüsantesten (wenn man das von Menschen in einer so besonderen Klinik sagen kann) sind Bouli Lanners, der seine Frau „verloren“ hat und Saul Rubinek, der sich in einem Kauderwelsch aus Französisch und Englisch verständlich macht. Die beiden verschiedenen Männer freunden sich an und sorgen für ein paar humorvolle Szenen. Besonders Bouli Lanners gefällt und erinnert in einigen Augenblicken an den großartigen Peter Ustinov. Der Humor wird bisweilen durch einige blutige bzw. gewalttätige Augenblicke durchbrochen, denn der anfängliche sanfte Tod bleibt der einzige im Film. Die Klinikinsassen werden von einigen wütenden Dorfbewohnern belagert, denen das Anwesen ein Dorn im Auge ist. So erzürnt die lebensmüden Menschen vorher darüber waren, dass sie nicht endlich an „die Reihe kommen“, so sehr sind sie nun darauf erpicht, den Dorfbewohnern nicht vor ihre Flinte zu laufen. Wunderbar ist dabei, dass der Plot ständig Überraschungen bereithält, die einen den ganzen Film über bei Laune halten. Nicht eine Minute habe ich mich gelangweilt, so schnell kam die nächste Pointe, der nächste fiese Moment. „Kill me please“ ist schräg, aber durchaus sehenswert.

Die Bildqualität ist gut. Der Film ist komplett in schwarz/weiß gehalten, was den morbiden Charakter der Geschichte schön unterstreicht. „Kill me please“ ist nicht synchronisiert und verfügt nur über die französische Tonspur. Allerdings gibt es einen deutschen Untertitel, der wahlweise hinzu geschaltet werden kann.

Die Extras sind ohne große Überraschungen. Neben den geschnittenen Szenen, gibt es ein informatives Interview mit dem Regisseur Olias Barco, in dem er über seinen Werdegang erzählt. Zudem gibt es einen deutschsynchronisierten Trailer, der wie ein Werbespot für die „Suizidklinik“ wirkt.

Mein Fazit: Eine pechschwarze Komödie, die von ihren skurrilen Charakteren und überraschenden Wendungen lebt.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Indigo / Neue Visionen