Baskin - DVD

DVD Start: 29.04.2016
FSK: ab 18 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

Unterwegs auf einer routinemäßigen Nachtstreife wird eine Polizeieinheit als Verstärkung zu einem verlassenen Haus gerufen, über das so einige beunruhigende Geschichten kursieren. Auf dem Weg dorthin provoziert eine merkwürdige Kreatur einen Unfall, der die Gruppe zwingt, ihr Ziel zu Fuß zu erreichen – wo sie nur noch auf einen leeren Polizeiwagen trifft. Von den Kollegen fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen arbeiten sich die Männer immer tiefer in das Gebäude vor und finden sich plötzlich als ahnungslose Ehrengäste inmitten einer schwarzen Messe wieder: in einer Welt der Finsternis und unvorstellbaren Qualen, aus der es kein Entkommen gibt. In dieser Hölle auf Erden wünschen sie sich bald nur noch den Tod, aber auch der bringt nicht immer die erhoffte Erlösung ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Capelight Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Baskin

DVD
Baskin Baskin
DVD Start:
29.04.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Baskin Baskin
Blu-ray Start:
29.04.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min.
Baskin (Limited Collectors Edition) Baskin (Limited Collectors Edition)
Blu-ray Start:
29.04.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min.

DVD Kritik - Baskin

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Polizisten auf dem Trip
„Baskin“ ist ein Film an dem sich die Geister scheiden werden. Manche werden ihn lieben, manche ihn hassen und andere wieder ratlos den Kopf schütteln und lange überlegen was das alles sein sollte. Allein schon durch diese Aspekte besitzt er das Potential zu einem Kultfilm zu werden. Dabei klingt der Plot an sich ziemlich herkömmlich, aber auch vielversprechend. Eine Polizeieinheit wird als Unterstützung gerufen und als sie an dem Tatort ankommen, müssen sie grauenerregendes durchmachen. Baskin SzenenbildDas ist noch nicht sonderlich innovativ, birgt aber viele Möglichkeiten. Allein schon die Tatsache, dass diese Produktion aus der Türkei stammt, macht einen neugierig. Schließlich kommen türkische Horrorfilme kaum auf den hiesigen breiten Markt und so sind die Genrebeiträge des südlichen Nachbarn nahezu unbekannt. Obwohl gerade die Türkei besonders in den 1960er und 1970er eine rege Filmindustrie besaß, die sich auch gerne Genrefilme annahm. Obwohl das durchaus trashig ausfiel. Was man von „Baskin“ nicht sagen kann, denn allein schon optisch ist er mehr als einen Blick wert. Von der ersten Szene an kann eine bedrohliche Atmosphäre geschaffen werden. Allein schon durch die Farbgebung und den Lichteinsatz wirkt alles etwas unwirklich, ohne jemals übertrieben zu werden. Vor allem auch der Ton kann punkten. So ist eine Sequenz in der von einem Koch Fleisch geschnitten wird, soundtechnisch so übertrieben, dass es schon fast an die Schmerzgrenze geht. Das geht einem schon an die Nieren, bevor die eigentliche Handlung überhaupt erst begonnen hat. Womit die sie auch viel Zeit lässt. Leider kann sich der Film nicht so recht für eine Handschrift entscheiden, was ihn sehr beliebig erscheinen lässt. In seinen besten Sequenzen erinnert er an bekanntes. So etwa könnten manche Dialogszenen auch von Quentin Tarantino stammen und die späteren alptraumhaften Sequenzen könnten auch aus dem Film „Silent Hill“ oder von dem Autor und Regisseur Clive Barker stammen. Das alles wird ordentlich durchmischt mit einem Hauch von David Lynch, wobei gerade dieses dann zu viel ist und dazu führt diese einzelnen Teile nicht harmonisch zueinander finden. Denn ausgerechnet im Finale geht dem Film die Puste aus und er setzt dann zu wenig auf eine sich stetig steigernde Spannung und Action, sondern wird trotz der dort aufkommenden Brutalität etwas geschwätzig. Baskin SzenenbildZu diesem Zeitpunkt kann dann das Schicksal der Polizisten einen nicht mehr schockieren. Das ist einfach misslungen und zu bemüht rätselhaft ausgefallen. Hier kommt eine Reise in das Innere vor ohne jemals die Konflikte der Charaktere entwickelt zu haben. Das geschah nur oberflächlich und plakativ. Obwohl auch hier so einige gelungene Momente vorhanden sind. Aber gerade das Ende ist dann etwas überraschend und alles andere als logisch. Schaurig ist die Atmosphäre und zwingend, aber letztendlich fehlt dem Film eine klare Linie und auch eine Dramaturgie, weswegen alles etwas beliebig wirkt.

Das Bild und der Ton sind recht gut. Die Extras sind sehenswert mit einem Kurzfilm der dem Langfeature zu Grunde liegt, einem Making Of, dem Trailer und einer Trailershow.


Fazit:
Sehr starke Szenen und Momente ergeben leider noch keinen starken Film. Denn es hapert an der Dramaturgie und der Charakterisierung. Zudem ist das surreale Ende nicht sonderlich logisch und wurde nicht genügend vorbereitet, weswegen vieles einfach beliebig wirkt. Aber deswegen werden ihn auch manche lieben.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Capelight Pictures




Baskin - Trailer