Highlander - Blu-ray

Blu-ray Start: 14.12.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 117 min

Highlander Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der Highlander Connor MacLeod (Christopher Lambert) ist unsterblich. Als er 1536 eine sonst tödliche Wunde überlebt, wird er aus seinem schottischen Heimatdorf vertrieben. Ein anderer Unsterblicher, der Spanier Ramirez (Sean Connery), unterweist ihn im Schwertkampf und klärt ihn auf: Wenn ein Unsterblicher einen anderen Unsterblichen enthauptet, geht dessen ganze Kraft und dessen ganzes Wissen auf ihn über. Der letzte Überlebende erhält die Macht, die gesamte Welt zu beherrschen.
New York, 1985, die letzten Überlebenden treten zum finalen Kampf gegeneinander an. Der Highlander trifft auf den Stärksten der Unsterblichen: den mörderischen Barbaren Victor Kurgan (Clancy Brown). Als McLeod Kurgan gegenübertritt, steht fest: Es kann nur einen geben...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Weltkino
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigt
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews mit Regisseur Russell Mulcahy und Christopher Lambert, Audiokommentar von Russell Mulcahy, Making of, Geschnittene Szenen, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Highlander

Blu-ray
Highlander - Es kann nur einen geben (4K-restauriert) Highlander - Es kann nur einen geben (4K-restauriert)
Blu-ray Start:
04.08.2016
FSK: 16
Highlander Highlander
Blu-ray Start:
14.12.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 117 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Highlander - Es kann nur einen geben (4K-restauriert) Highlander - Es kann nur einen geben (4K-restauriert)
DVD Start:
04.08.2016
FSK: 16
Highlander Highlander
DVD Start:
14.12.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 112 min.

Blu-ray Kritik - Highlander

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 9/10


Vor 31 Jahren machte eine Rolle den heute 60 jährigen Christopher Lambert wortwörtlich unsterblich. Noch heute wird der Highlander mit eben jenem in die Jahre gekommenen Actionstar assoziiert, der seiner Karriere zum Durchbruch verhalf und ihn buchstäblich zur Legende werden ließ.

Christopher Lambert als Connor MacLeod in Highlander
Christopher Lambert als Connor MacLeod in Highlander © Weltkino Filmverleih
1536 ist Connor McLeod (Christopher Lambert) der beste Krieger und hoch angesehener Bürger seines Dorfes. Als er aber wie durch ein Wunder im Kampf eine eigentlich tödliche Stichwunde überlebt, wird er aufgrund dem Verdacht auf einen Pakt mit dem Teufel aus seiner Heimat vertrieben und führt seitdem ein ruhiges Leben in der Abgeschiedenheit. Eines Tages taucht ein Fremder mit Namen Ramirez (Sir Sean Connery) auf und klärt ihn über das Wunder auf, das ihn am Leben erhalten hat: Connor ist unsterblich und kann nur durch Enthauptung wirklich getötet werden. Es tobt über die Jahrhunderte hinweg, über verschiedene Zeitlinien verteilt, ein Kampf unter den Unsterblichen, die durch das Eliminieren die Kraft und das Wissen ihres Gegners in sich aufnehmen. Das geschieht so lange, bis nur noch einer übrig ist, der mit der Macht belohnt wird, über das Schicksal der Welt zu entscheiden. Ramirez unterweist den Highlander im Schwertkampf und bereitet ihn so auf ein Aufeinandertreffen mit Kurgan (Clancy Brown), dem Stärksten und bösartigsten der Unsterblichen vor, dessen Ziel es ist der Einzige zu werden, um die Welt in Finsternis zu stürzen, denn: Es kann nur einen geben! Im New York der 80er Jahre kommt es zum entscheidenden Duell der letzten Unsterblichen.

Sean Connery und Christopher Lambert in Highlander
Sean Connery und Christopher Lambert in Highlander © Weltkino Filmverleih
Beruhend auf der Idee des damaligen Filmstudenten Gregory Widen übernahm Twentieth Century Fox die für das Studio etwas zu düstere Geschichte, passte die Atmosphäre durch Witz und Romantik an und lockerte sie so für den Mainstream auf. Dabei wurde darauf geachtet, dass durch die Abänderungen der Geist und die Hauptaugenmerke Widens nicht verloren gingen und trotzdem gleichauf mit Conan der Barbar und Legend auf einer Welle mitschwimmen konnte. Laut Widens offiziellem Statement gelang das auch weitestgehend, sodass er zumindest der Adaption nicht ablehnend gegenüber steht. Zu Beginn lernen wir den schweigsamen wie charismatischen Christopher Lambert als Connor McLeod kennen, der sich im New York der Neuzeit in einem Parkhaus einen Schwertkampf mit einem Unbekannten liefert und diesen schlussendlich enthauptet. Erst danach wird immer in kurzen Rückblenden sein Werdegang vom 15. Jahrhundert bis "heute" Schritt für Schritt offenbart. Vom gefeierten Kriegshelden, über seinen ersten vermeintlichen Tod, die Ausbildung seines Charakters und seine Liebesbeziehung zu Heather (Beatie Edney), die trotz romantischer Darstellung nicht kitschig wirkt, bis hin zum finalen Kampf mit Kurgan dem gnadenlosen Barbaren.

Christopher Lambert in Highlander
Christopher Lambert in Highlander © Weltkino Filmverleih
Für Lambert bot die Rolle das Sprungbrett für seine Karriere und verhalf ihm zu internationaler Anerkennung. Vor allem der Unterricht im Schwertkampf durch Urgestein Sir Sean Connery blieb nachhaltig im Gedächtnis, der als Ramirez sein Comeback feierte und mit lockerem Humor und flotten Sprüchen seine Lehreinheiten in luftigen Höhen und anderen nicht minder eindrucksvollen Kulissen an seinen Zögling weitergab. Trotzdem die Effekte im Jahre '87 noch nicht mal annähernd dem heutigen technischen Standard entsprachen, waren sie noch handgemacht, und wissen auf dieser Ebene genauso, wenn nicht sogar noch mehr zu überzeugen als jedes CGI Gewitter der Moderne. Viele mögen jetzt sagen, dass die Schwertkämpfe alles andere als professionell wirken, aber für Lambert bot die Ausbildung eine ganz persönliche Herausforderung, denn Lambert litt damals unter starker Kurzsichtigkeit, die nicht mit Kontaktlinsen korrigiert werden konnte. Stolze 16 Wochen hat der Recke den Schwertkampf trainiert, um in seiner Rolle so authentisch wie möglich zu wirken, und das machte sich bezahlt. Er ist zwar auch in den drei Fortsetzungen, die folgten, zu sehen, jedoch sind sie bei Fans des Erstlings meist verpönt und genießen, um es wohlwollend zu formulieren, Trashstatus, allein aufgrund der an den Haaren herbeigezogenen Storylines über Außerirdische und andere Planeten.

Christopher Lambert in Highlander
Christopher Lambert in Highlander © Weltkino Filmverleih
Das Bild im 1080p 16:9 besticht durch kristallklare Farben, was den Ursprung der 80er ausschließlich durch Mode und Kulissen verrät. Die Konturen sind sauber geglättet und auch die Sättigungs- und Kontrasteinstellungen lassen den Klassiker in neuem Licht erstrahlen, das auch 2018 noch überzeugen kann.

Ton: Als Opener gab es schon 1987 keine bessere Wahl als Freddy Mercurys Rockröhre, um ein episches und bildgewaltiges Filmerlebnis wie den Highlander einzuläuten. Auch im weiteren Verlauf hören wir immer wieder Queen als perfekt gewählte Hintergrundbeschallung, die man am Besten bis zum Anschlag aufdreht, um den remasterten 5.1 Ton in vollem Umfang genießen zu können. Das Tonverhältns zwischen Action und Dialog ist fein abgestimmt und auch sonst fällt nichts negativ ins Gewicht, das der Rede wert wäre.

Extras: Extras werden, wahrscheinlich wegen dem 30 jährigen Jubiläum, einige geboten: Neben einer vierteiligen Dokumentation gibt es entfallene Szenen, einen Audiokommentar von Regisseur Russell Mulcahy, Interviews mit Christopher Lambert und Russell Mulcahy und diverse Trailer.


Fazit:
Der Highlander ist bis in die kleinste Nebenrolle großartig besetzt, wählte eine (zu damaliger Zeit) ungewöhnliche Erzählweise und hat trotz der Zielgruppe Mainstream bis heute zu Recht den Kultstatus inne. Bekannte Gesichter, handgemachte Action, eine fantastische und romantische Geschichte über Kampfgeist und Liebe präsentiert in bildgewaltigen Kulissen machen den Film zu einem zeitlosen Meisterwerk

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by Christoph Berger
Bilder © Universum Film / Weltkino