Harodim - Nichts als die Wahrheit? - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min

Harodim - Nichts als die Wahrheit? Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Lazarus Fell (TRAVIS FIMMEL), ein Ex-Navy SEAL und Experte für verdeckte Operationen, hat seinen Vater, Solomon Fell (PETER FONDA), einen hochrangigen Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes, beim Anschlag auf das World Trade Center verloren. Um die wahren Verantwortlichen für den gewaltsamen Tod seines Vaters ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen, täuscht Lazarus sein eigenes Ableben vor und geht in den Untergrund. Nach vielen Jahren gelingt es Lazarus, den verantwortlichen Terroristen (Michael Desante) aufzuspüren. Lazarus bringt den Terroristen in seine Gewalt und verhört ihn bei sich in seinem Versteck. Die Befragung bringt Dinge über den internationalen Terrorismus ans Licht, die nicht nur auf das Leben von Lazarus nachhaltigen Einfluss haben...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Polyband
Tonformate:
Deutsch (DTS-HD 5.1 )
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Originaltrailer - Making of (ca. 15 Minuten)

DVD und Blu-ray | Harodim - Nichts als die Wahrheit?

Blu-ray
Harodim - Nichts als die Wahrheit? Harodim - Nichts als die Wahrheit?
Blu-ray Start:
22.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Harodim - Nichts als die Wahrheit? Harodim - Nichts als die Wahrheit?
DVD Start:
22.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Harodim - Nichts als die Wahrheit?

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 3/10
Ton: | 4/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 2/10


Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 und seinen Drahtzieher sind schon lange in Mode und vor allem in den USA weit verbreitet. Nun versucht ausgerechnet eine österreichische Produktion, diese Theorien in einen Film zu integrieren und liefert mit „Harodim“ ein Kammerspiel der anderen Art.

Nachdem Lazarus Fell (Travis Fimmel, „The Baytown Outlaws“) seinen Vater (Peter Fonda, „Todeszug nach Yuma“) bei den Anschlägen vom 11. September verloren hat, widmet er sich der Jagd nach den Drahtziehern. Ihm gelingt es, den verantwortlichen Terroristen(Michael Desante, „The Hurt Locker“) aufzuspüren – hier setzt der Film ein: In einem vorbereiteten Raum verhört er den mutmaßlichen Täter, doch anstatt der erhofften Informationen präsentiert ihm dieser eine ganz andere Sicht auf die Tat. Lazarus Leben verändert sich innerhalb weniger Stunden grundlegend und er muss seine ganze Philosophie in Frage stellen...

Der Film beginnt mit der Anmerkung, dass es sich hier um reine Fiktion handele, also tatsächlich um einen Film und nicht eine Dokumentation. Allerdings setzt das perfide Kammerspiel alles daran, den Eindruck einer ernst zu nehmenden Doku während der kurzen Laufzeit von rund 95 Minuten zu wahren. Denn während die komplette Story in ein und demselben Raum spielt – ähnlich wie bei „Five Fingers“ oder „Buried“ – werden die Verschwörungstheorien durch entsprechende (Original-) Nachrichtenaufnahmen visuell unterstützt.
Der Film beginnt gut inszeniert und lässt den Zuschauer auf einige Actionelemente hoffen, was dann allerdings folgt, enttäuscht auf ganzer Linie. Man betrachtet anfangs zwei, später drei gelangweilte und talentlose Schauspieler, wie sie sich 90 Minuten lang über diverse hanebüchene Verschwörungstheorien unterhalten, die dabei munter vermischt werden. Die Theorien sind ebenso bekannt wie abwegig und zu genüge widerlegt, was der Film jedoch vollkommen verschweigt. Die voreingenommene einseitige Berichterstattung wird nur noch vom abstrusen Ende übertroffen, in dem sich der Film wortwörtlich selbst die Kugel gibt und beginnt, sich selbst zu widersprechen. Einziges Highlight bleibt der Abspann, der mit netten Hip-Hop-Tönen auftrumpfen kann und spannender gestaltet ist als der komplette B-Movie mit C-Movie-Ausstattung.

Das Bild der Blu-ray ist wenig berauschend, was dem verwendeten Weichzeichner zuzuschreiben ist, wodurch der ganze Film einen billigen Anstrich erhält. Der Ton ist ebenfalls suboptimal abgemischt und besticht weder durch eine gute Synchronisation, noch durch einen Lautstärkeabgleich.

Die Extras bestehen aus zwei Trailern und einem 15-minütigen Making of, in dem wieder nur Unterstützer der im Film erwähnten Theorien zu Wort kommen. Der feste Glaube an solch ulkig klingende Verschwörungsmätzchen stellt an sich kein Problem für den Zuschauer dar, doch wenn mit solcher Ignoranz vorgegangen wird und die Gegenseite vollkommene Ausblendung widerfährt, dann wirkt der Film frech und arrogant.

Fazit: Billiger B-Movie, der sich als getarnte Pseudo-Dokumentation entpuppt, die zwar eine neue Seite der Geschehnisse liefert, diese jedoch gleichzeitig als Weisheit letzter Schluss darstellt. Hier wünscht man sich liberalere Ansichten und vor allem aufhellende Extras. Beides ist nicht der Fall. Als Film versagt das Kammerspiel ebenfalls auf ganzer Linie, dies ist allein den Schauspielern zuzuschreiben!

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by Yannik Riedl
Bilder © WVG Medien / Polyband