Don't Let Go - Blu-ray

Blu-ray Start: 01.10.2020
Digital VoD: 01.10.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min

Don't Let Go Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Als seine gesamte Familie ermordet wird, verliert Detective Jack Radcliff den Boden unter den Füßen – bis er einen mysteriösen Anruf erhält. Am anderen Ende der Leitung ist seine verstorbene Nichte Ashley. Die beiden begreifen, dass das Mädchen aus der Vergangenheit anruft, und versuchen gemeinsam, den Mord an ihr aufzuklären, noch bevor er geschehen kann. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Deutsch, Französisch, Japanisch, Polnisch DTS Digital Surround 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Japanisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD

Video on demand - Don't Let Go

DVD und Blu-ray | Don't Let Go

Blu-ray
Don't Let Go Don't Let Go
Blu-ray Start:
01.10.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Don't Let Go Don't Let Go
DVD Start:
01.10.2020
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

Blu-ray Kritik - Don't Let Go

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Jack Radcliff (David Oyelowo) ist Detektiv bei der Polizei von Los Angeles. Nach Dienst verbringt er gerne Zeit mit seiner Nichte Ashley (Storm Reid). Da Ashleys Eltern nur selten Zeit für sie haben, kommt es nicht selten vor, dass Jack für sie einspringt und somit für Ashley eine Art Ersatzelternteil darstellt. Eines Tages ereignet sich jedoch ein extremes Unglück. Jack findet nicht nur Ashleys Eltern, sondern auch Ashley tot zu Hause auf. Seltsamerweise erhält Jack nur kurz Zeit später einen Anruf von Ashley, der direkt aus der Vergangenheit zu kommen scheint. Gemeinsam haben Jack und Ashley nun die Gelegenheit, die Vergangenheit zu ändern und herauszufinden, wer Ashley und ihre Familie ermorden will, bzw. ermordet hat.

David Oyelowo in Don't Let Go
David Oyelowo in Don't Let Go © Universal Pictures
Durch seine Zeit-Thematik traut sich Regisseur Jacob Aaron Estes mit “Don’t Let Go” in gefährliche Gefilde. Nicht nur, dass es im Genre bereits unzählige Vertreter mit ähnlicher Prämisse gibt, fast alle von ihnen tendieren dazu der Logik von Zeitreisen und deren Auswirkung nicht standzuhalten. Nun wäre dies das einzige Problem mit dem sich “Don’t Let Go” konfrontiert sehen müsste, wäre die Sache halb so wild, doch leider wirkt der ganze Aspekt der Zeit-Manipulation im Film deplatziert. Nicht nur die Tatsache, dass es sich scheinbar um ein Smartphone mit direktem Draht in die Vergangenheit handelt, scheint lächerlich, sondern auch die Art wie mit diesem umgegangen wird. Dazu kommt, dass die häufigen Zeitsprünge gerne einmal zu Verwirrungen führen. Im Grunde befindet sich hinter der Fassade von “Don't Let Go” nicht mehr als ein Cop-Thriller über Korruption, Geld und Drogen, wie man ihn schon häufig gesehen hat.

Alfred Molina in Don't Let Go
Alfred Molina in Don't Let Go © Universal Pictures
Im Kern des ganzen steht natürlich die Ermordung von Ashley, denn seltsamerweise interessiert sich Jack im späteren Verlauf des Films nicht so sehr dafür, seinen Bruder und dessen Frau zu retten, wie anfangs vermutet. Der Film legt sein Hauptaugenmerk besonders auf die Beziehung zwischen Jack und Ashley, diese wird in einigen netten Interaktionen und Dialogen zwischen den beiden zwar tiefer ergründet, meiner Meinung nach aber nicht genug um eine Bindung zu erklären, die so stark ist, dass sie die Kommunikation zwischen Zeit und Raum ermöglicht. Dennoch lässt uns der Film ein gutes Gefühl dafür bekommen, in welch prekären Situation Jack sich befindet, das liegt zum einen an der stimmungsvollen Inszenierung, die für meinen Geschmack in einigen Szenen jedoch einen Ticken zu Grün ausfällt und zum anderen an der überzeugenden Darbietung der Schauspieler. Besonders David Oyelowo und Reid wissen mit ihren Figuren umzugehen. Sie schaffen es durch ihr Acting, der Handlung und ihren Figuren Authentizität zu verleihen. Auch der Rest vom Cast, mit unter anderem Alfred Molina und Mykelti Williamson, macht seinen Job hervorragend. Sie schaffen es, dass man über das ein oder anderen Logikloch im Film hinwegsieht und dennoch angemessen Spaß hat.

Storm Reid in Don't Let Go
Storm Reid in Don't Let Go © Universal Pictures
Bild:
Wie schon erwähnt, haben es die Herrschaften beim Grading mit dem Grün ein wenig übertrieben. In manchen Szenen wirkt das Bild ebenfalls sehr stark verwaschen, wodurch Details sehr undeutlich dargestellt werden. Die Atmosphäre leider zum Glück nicht darunter. Regisseur Estes schafft es, durch Beleuchtung und Kamera, in den richtigen Momenten eine dichte und spannende Atmosphäre zu erzeugen.

Ton:
Der Film kommt mit DTS Spur, wodurch die Stimmen und die Soundkulisse sehr satt und präsent wirken, Details im Hintergrund jedoch trotzdem nicht verloren gehen. Der Scor trägt gut zur Stimmung des Films bei, sticht aber auch nicht besonders heraus.

Extras:
Es befinden sich keine Extras auf der Blu-Ray.


Fazit:
“Don’t Let Go” vermischt konventionelle Detektiv Arbeit mit Mystery-Elementen und legt dabei viel Wert auf eine emotionale und spannende Inszenierung. Unterm Strich kann der Film aber nur bedingt überzeugen, da die Jagd nach dem Mörder zu sehr nach Schema F gestaltet wurde und weder überraschen noch schockieren kann. Zum Glück schaffen es die Schauspieler jedoch, über diese und andere Probleme hinwegzusehen und die Geschehnisse glaubwürdig und unterhaltsam zu verkaufen.


by Marcel Feldermann
Bilder © Universal Pictures