Cheap Thrills - Blu-ray

Blu-ray Start: 20.03.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 112 min

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Inhalt

Geld regiert die Welt! Und bald auch die Nacht des arbeitslosen Automechanikers Craig und seines High-School-Freundes Vince. Ihre finanzielle Notsituation macht sie zu willigen Spielzeugen eines reichen Pärchens, das den beiden für zunächst einfache Mutproben eine große Summe Geld bietet. Aber die Nacht ist jung und Craig und Vince scheinen wirklich zu allem bereit …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Original Kinotrailer, Making Of

DVD und Blu-ray | Cheap Thrills

Blu-ray
Cheap Thrills Cheap Thrills
Blu-ray Start:
20.03.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 112 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Cheap Thrills Cheap Thrills
DVD Start:
20.03.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min.

Blu-ray Kritik - Cheap Thrills

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Job weg, Räumungsaufforderung am Hals, Familie zu ernähren: Automechaniker Craig (Pat Healy, „Rescue Dawn“) schlittert unverhofft in seine ganz persönliche Finanzkrise. Beim abendlichen Frust-Ertränken in einer schmierigen Bar trifft der Loser auf seinen alten Kumpel Vince (Ethan Embry, „Sweet Home Alabama“), seines Zeichens Geldeintreiber mit halbseidener Vergangenheit und ebenfalls knapp bei Kasse. Nahrung für ihre klammen Portmonees verspricht die Zufallsbekanntschaft mit dem solventen Pärchen Colin (David Koechner, „Wag the Dog“) und Violet (Sara Paxton, „Shark Night 3D“), das Craig und Vince für harmlose Trink- und Anmachspielchen bezahlt. Doch bei Streichen dieser Preisklasse wird es nicht lange bleiben…

Regie-Novize E. L. Katz (schrieb unter anderem das Skript zu „Autopsy“) treibt in seinem Low-Budget-Streifen „Cheap Thrills“ die aus zahlreichen Reality-TV-Formaten bekannte Selbsterniedrigung des Menschen auf die zynische Spitze. Seine pechschwarze Brot-und-Spiele-Variante im Kleinformat macht den Zuschauer indirekt zum Mitspieler, indem sie ihn einerseits mit den zunehmend barbarischen Wetteinsätzen unterhält, ihn anderseits aber auch ständig mit der Frage konfrontiert: Wie weit würdest du für diese Geldsumme gehen? Das ist zwar leidlich originell, krankt insgesamt aber an zu vielen Schwächen.

Diese beginnen schon bei der Exposition, die im Verhältnis zur Gesamtlaufzeit des Films viel zu lang geraten ist. Bis Craig und Vince endlich im Haus ihrer „Sponsoren“ angelangt sind und das Geschehen Fahrt aufnimmt, vergeht eine gefühlte Ewigkeit. Dann allerdings erschöpft sich die weitere Handlung in einer Abfolge von Mutproben, die sich spannungsdramaturgisch brav natürlich stetig steigern und den Ekelfaktor anziehen (Stichwort Hund). Der Schlusspunkt ist in seiner Konsequenz dann fast schon wieder zu erwarten.

Daneben sind leider auch die Figuren in „Cheap Thrills“ relativ blass und oberflächlich geraten. Selbst Craig, der sicher noch den meisten Tiefgang aufweist, bleibt in seinem Verhalten letztlich rätselhaft. Die Möglichkeit, sich einfach eine andere Arbeit zu suchen, scheint für ihn gar nicht zu existieren. Vince ist der leicht klischeehafte Versager mit den Dollarzeichen in den Augen, der seine große Chance wittert, endlich auch mal auf die Siegerstraße einzubiegen. Über Colin (Ex-„Saturday-Night-Live“-Star David Koechner spielt immerhin mit sardonischem Spaß) und Violet indes erfährt man so gut wie nichts, woher ihr ganzer Reichtum kommt, warum ihre Beziehung so gestrickt ist etc. Vor allem Violet, zu deren Geburtstag das ganze Treiben veranstaltet wird, wirkt ihn fast allen Szenen seltsam desinteressiert und gelangweilt.

Das Making-of (ohne Untertitel) der Blu-ray dauert fast halb so lang wie der fertige Film und kommt erfrischend ungestellt, aber auch etwas chaotisch daher. Interessant: Es gibt Aufnahmen von Publikumsreaktionen im Kino und Kommentare nach der Premiere. Unter den Zuschauern findet sich auch Elijah „Frodo“ Wood. Bild und Ton: in Ordnung.

Coen Brothers light: Festival-Liebling „Cheap Thrills“ hat zwar eine brauchbare Grundidee, hätte aber eine sauberere Charakterzeichnung und eine pointierte Inszenierung verdient.

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by Florian Ferber
Bilder © Koch Media