Aftershock - Blu-ray

Blu-ray Start: 10.01.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min

Aftershock Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

In Chile findet man wirklich alles: atemberaubende Landschaften, heiße Ladies, coole Typen und die wildesten Parties, die man sich vorstellen kann. Für einen amerikanischen Touristen (Eli Roth), von seinen chilenischen Kumpeln Ariel (Ariel Levy) und Pollo (Nicolás Martinez) nur „Gringo“ genannt, ist der Trip der Himmel auf Erden - nur mit den Mädels will es bis jetzt noch nicht so recht klappen...
Gringos Glück scheint sich zum Besseren zu wenden, als die Jungs ein echt heißes Trio kennen lernen: das russische Model Irina (Natasha Yarovenko), das scharfe Nonstop-Partygirl Kylie (Lorenza Izzo) und ihre nachdenklich-ernsthafte Schwester Monica (Andrea Osvárt). Doch eine Nacht im angesagtesten Club von Santiago wird zu einem Albtraum aus Terror und Panik, als ein verheerendes Erdbeben das Urlaubsparadies heimsucht und dem Erdboden gleich macht. Jetzt muss die Gruppe um ihr Leben laufen und auch kämpfen – verfolgt von Plünderern, entflohenen Häftlingen und den unausweichlichen Nachbeben....

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Ein bewegendes Casting…, Interview mit Nicolás Lopez, Trailer & TV-Spots, Audiokommentar Nicolás Lopez und Eli Roth

DVD und Blu-ray | Aftershock

Blu-ray
Aftershock Aftershock
Blu-ray Start:
10.01.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Aftershock Aftershock
DVD Start:
10.01.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

Blu-ray Kritik - Aftershock

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Bekannt wurde er mit „Cabin Fever“ im Jahr 2002, berühmt machte ihn drei Jahre später sein Folter-Schocker „Hostel“. Die Rede ist von Eli Roth, einstiger Meister des ekelhaften Folter-Gores, von dessen Antlitz scheinbar nicht mehr viel übrig geblieben ist: Am 10. Januar erscheint mit „Aftershock“ sein neuester Horror-Streifen, bei dem er zwar nicht selbst Regie führt, dafür allerdings als Produzent, Drehbuchautor und Schauspieler agiert.

Chile: Eine Gruppe von drei Jungs, unter ihnen Pollo (Nicolás Martínez), dessen wohlhabender Vater die Reise sponsert, vertreiben sich die Zeit in der warmen Sonne des südamerikanischen Staates Chile. Dabei geht es von einer abgefahrenen Party zur nächsten, wo die Truppe auf ein heißes Frauentrio stößt: das russische Model Irina (Natasha Yarovenko), das Partygirl Kylie (Lorena Izzo) und deren dauerbesorgte Schwester Monica (Andrea Osvárt). Zusammen begeben sich die sechs auf die nächsten Feiern, bis eine schrecklich endet: Während eines Discobesuches gibt es ein heftiges Erdbeben, weshalb die Discothek zusammenstürzt und Teile der Gäste unter sich begräbt. Für die Gruppe beginnt nun der Kampf ums nackte Überleben, denn in der Stadt bricht Chaos aus – die Häftlinge des ansässigen Gefängnisses haben das Erdbeben zur Flucht genutzt und tyrannisieren die Stadt. Im Making-of von „Aftershock“ berichtet unter anderem Monica-Darstellerin Andrea Osvárt über die Dreharbeiten und den Genre-Mix des Films. Sie beschreibt „Aftershock“ als Mischung aus Drama, Katastrophen-, Independent-, Liebes- und Horrorfilm – ihrer Meinung nach also als perfekte Mischung der Genres. Allerdings sieht die Realität völlig anders aus. Während Eli Roth‘ Name besonders während der Erscheinungszeit der ersten beiden soliden „Hostel“-Filme durchaus hoch im Kurs stand, hat sich der Produzent in eine Abwärtsspirale gestürzt, die scheinbar nicht mehr aufzuhalten ist. Zwar führt er hier nicht Regie (das macht Nicolás López), dafür ist er allerdings in einer Hauptrolle zu sehen und fungiert als Drehbuchautor und Produzent. Wäre er mal lieber im Hintergrund geblieben, denn Roth‘ Schauspielkünste bewegen sich sogar noch unter dem Niveau des restlichen Casts.

Den ersten Fehler beginnt der Film schon, wenn er sich über eine halbe Stunde Zeit lässt, seine völlig blassen Charaktere ausgiebig vorzustellen. Als Zuschauer kommt man dabei nur zu dem Schluss, dass eigentlich alle Protagonisten unliebsame Begleiter sind, weshalb es nicht weiter stört, dass einer nach dem anderen den Bodycount in die Höhe treibt. Die soliden Erdbebensequenzen täuschen im Nachhinein nicht darüber hinweg, dass der Film eigentlich nichts zu bieten hat. Die Effekte sind recht solide, allerdings finden überraschend wenige Opfer einen überaus blutigen Tod – wer hier „Hostel“ sucht, ist also an der falschen Adresse. Liegt vielleicht auch daran, dass die Verwendung findende US-Version bereits im Vorhinein geschnitten wurde.
Die Krönung des Films sind die dümmlichen und berechenbaren Sträflinge, die jeden Stereotyp eines 08/15-Insassens erfüllen und dem Film ein billiges Flair verleihen. Einzig und allein die letzte Filmszene sorgt für einen kleinen Schmunzler.

Das Bild der Blu-ray ist zu Beginn gut und präsentiert scharfe Bilder, doch leider enttäuschen die letzten zehn Minuten im Höhlensystem durch extrem schlechte Belichtung und ständiges braunes Rauschen im Hintergrund. Der Ton (deutsch und englisch) liegt als DTS-HD Master Audio 5.1-Spur vor: Während der deutsche Ton sehr leise abgemischt wurde, bietet der O-Ton immerhin ein wenig Authentizität.
Als Extras gibt es ein Making-of, ein Feature zum Casting des Films, sowie ein Interview mit Regisseur López. Zusätzlich zu diversen Trailern beinhaltet die Disc noch eine englische Audiokommentar-Spur mit López und Roth.

Fazit: Eli Roth‘ glorreiche Tage scheinen vorbei. Es bleibt fraglich, wieso er bei „Aftershock“ nicht einfach hinter der Kamera geblieben ist. So präsentiert der unterdurchschnittliche Katastrophenschocker lediglich ein paar Blutspritzer, garniert mit schlechten Schauspielern und einer haarsträubenden Story.

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film