Taylor Lautner

Taylor Lautner ©nicolas genin

Daten und Fakten

Geburtstag:
11.02.1992
Geburtsort:
Grand Rapids, Michigan, USA


zum Interview mit Taylor Lautner

Filmographie Taylor Lautner

Taylor Lautner hat in folgenden Filmen mitgewirkt, als:

Darsteller:


Kindsköpfe 2
Kindsköpfe 2
(2013)

Tracers
Tracers
(2014)




Interview mit Taylor Lautner

Der Jungstar (18), der in ‚Eclipse - Bis(s) zum Abendrot‘den Werwolf Jacob Black verkörpert, im TELE 5-Interview über seinen ganz normalen Alltags-Wahnsinn, unermüdliches Muskeltraining und der Beliebtheitskrieg mit Co-Star Robert Pattinson.

TELE 5: Dein Antlitz hängt bei Fans in aller Welt als Poster über dem Bett. Wer hing in deinen Teenager-Jahren bei dir an der Wand?

Taylor Lautner: Weder Filmstars noch Popgrößen, denn ich war schon immer ein Sportfan. Deshalb hingen bei mir Footballstars an der Wand, auch weil ich selbst in der Schule in einem Team spielte.

Aber wie fühlt es sich für dich an, dass du für so viele Kids zum Idol geworden bist?

Das kann ich noch nicht so richtig fassen. Niemand von uns hätte sich träumen lassen, dass die ‚Twilight‘-Filme eine ganze Generation in ihren Bann ziehen würden. Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich bin, dazuzugehören und mittlerweile so viele Fans hinter mir zu haben.

Wobei ja viele Mädchen richtig verknallt in dich sind und sich erstmals überhaupt erotisch zu jemand hingezogen fühlen...

Ja, aber da muss man vorsichtig sein. Man darf nicht vergessen, dass nicht ich als Taylor Lautner gemeint bin, sondern meine Filmfigur Jacob Black, die solche Gefühle auslöst.

Sehr bescheiden. Dein durchtrainierter Körper verfehlt sicherlich auch nicht seine Wirkung...

Ich musste über zehn Kilo an Muskeln aufbauen, um Jacob Black glaubwürdig darzustellen. Das war harte Arbeit, ich ging dafür täglich ins Fitnessstudio. Aber noch wichtiger war, meine Essgewohnheiten radikal zu ändern. Ich sollte täglich doppelt so viele Kalorien zu mir nehmen und habe nicht mehr nur drei Mahlzeiten, sondern alle zwei Stunden gegessen. Aber wie man sieht, es hat sich gelohnt.

Und Schokolade war erlaubt?

Süßigkeiten waren strengstens verboten. Erlaubt war alles, was gesund ist wie Obst und Gemüse, aber auch Fleisch.

Willst du dir deinen Traumkörper bewahren oder sehnst du dich schon danach, nach Beendigung aller Filme endlich wieder faul auf dem Sofa zu liegen?

Es ist absolut wichtig für mich, dass mein Körper so bleibt wie er gerade ist. Das zu bewältigen, ist mindestens so hart wie sich die Muskeln anzutrainieren. Die größte Schwierigkeit dabei ist die Zeit: Für ‚Eclipse - Bis(s) zum Abendrot‘ standen wir nicht selten 14 bis 16 Stunden am Tag vor der Kamera. Danach bist du ausgepowert und hast kaum noch Kraft und Lust, Gewichte zu stemmen. Und wenn man unter Stress steht, verliert man gern mal seinen Ernährungsplan aus den Augen. Jeder Drehtag hat mich herausgefordert, meinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Für Burger King würdest du heute wahrscheinlich keine Werbung mehr machen...

Das war mein allererstes Casting. Ich war Zehn, als ich für den Burger King-Werbespot vorgesprochen habe und das auch nur, weil ich mich damals von meinem Kampfsportlehrer überreden ließ. Er ist gleichzeitig Schauspieler und meldete mich für den Werbespot an, weil er meinte, ich hätte das Talent dafür. Immerhin war das ein wichtiger Schritt, um überhaupt einen Fuß ins Filmbusiness zu bekommen.

Deine Eltern sind sogar von Michigan nach Hollywood gezogen, um dir noch bessere Chancen einräumen zu können...

Es war ein großer und riskanter Schritt für sie, alles aufzugeben und in Los Angeles ein neues Leben zu beginnen. Noch heute bin ich meiner Familie dankbar, dass sie mich bei meinem Wunsch, Schauspieler zu werden, unterstützt haben. Natürlich war es Voraussetzung, dass ich die Schule nicht vernachlässige.

Wie stehst du eigentlich privat zu Werwolf- und Vampirgeschichten?

Ehrlich gesagt, hat mich das nie interessiert. Nicht mal als kleiner Junge fand ich solche Schreckgestalten spannend. ‚Twilight‘ ist für mich auch nicht wirklich eine Horrorgeschichte. Die Fans wollen sich ja nicht gruseln, sondern sich mit den Figuren identifizieren. Dass Robert Pattinson einen Vampir spielt, und ich einen Werwolf, beide an der Grenze zwischen Leben und Tod, macht das Ganze zwar aufregender. Aber die Grundstory würde auch ohne diese übernatürlichen Kreaturen funktionieren.

Wie sieht bei dir ein ganz normaler Tag aus, an dem du nicht vor der Kamera stehen musst?

Das ist in den letzten zweieinhalb Jahren wirklich nur ganz selten vorgekommen. Wenn ich nicht drehe, bin ich unterwegs, um unsere Filme zu promoten. Aber wenn ich dann doch mal wieder ein paar Tage Zuhause verbringen darf, stehe ich morgens auf, esse Frühstück und trainiere den ganzen Vormittag. Nachmittags treffe ich mich gewöhnlich mit Freunden in der Stadt, abends ist Familie angesagt, danach geht es wieder ins Bett. Also nichts wirklich Aufregendes. Deshalb gibt es für mich nichts Schöneres, als Filme zu drehen. Ich mache das, was mir wirklich Spaß macht.

Aber fragst du dich bereits, wie deine Karriere nach ,Twilight' weitergehen könnte?

Als Schauspieler will man sich ganz klar auch in anderen Rollen ausprobieren. Nur noch als Jacob Black wahrgenommen zu werden, wäre mir zu wenig. Deshalb suche ich mit meinen Agenten bereits nach neuen Rollen. Ich könnte mir anschließend einen Actionfilm genauso gut vorstellen wie eine Komödie oder einen Liebesfilm. Es gibt bereits Angebote, aber noch nichts Konkretes.

Unter den Fans ist ein regelrechter Beliebtheitskrieg ausgebrochen: Robert Pattinson gegen Taylor Lautner! Wie geht ihr beide damit um?

Robert und ich wurden davon ja selbst überrollt. Eine so große Fangemeinschaft zu haben, ist schlichtweg überwältigend. Trotzdem haben wir uns dadurch nicht entzweien lassen. Wir empfinden uns nicht als Konkurrenten und verstehen uns privat richtig gut.

Quelle TELE 5