Laurence Fishburne

Laurence Fishburne ©

Daten und Fakten

Geburtstag:
30.07.1961
Geburtsort:
Augusta, Georgia, USA




Info und Kurzbiographie zu Laurence Fishburne
1992 gewann Fishburne den Tony, den Drama Desk Award, den Outer Critics Circle Award und den Theatre World Award als Sterling Johnson in der Broadway-Inszenierung des Stücks „Two Trains Running“ von August Wilson. Zu seinen TV-Auftritten zählte 1993 die erste Folge der Fox-Serie „Tribeca“, mit der er den Emmy gewann. Komplettiert wurde das Dreigestirn mit einer Oscar-Nominierung für seine bissige Darstellung des Ike Turner in der erfolgreichen Film-Biografie „What’s Love Got to Do With It?“ (Tina – What’s Love Got to Do With It?).
Aktuell erhielt Fishburne eine weitere Emmy-Nominierung für die Titelrolle des Thurgood Marshall in der HBO-Fassung seines Solostücks „Thurgood“. Nach einer erfolgreichen Broadway-Spielzeit im Frühjahr 2008 wurde er damit für den Tony nominiert und gewann den Drama Desk Award sowie den Outer Critics Circle Award. Im Sommer 2010 spielte Fishburne die Rolle am Geffen Playhouse in Los Angeles und im Kennedy Center in Washington/DC.
Vor Kurzem war Fishburne in Nimród Antals „Predators“ (Predators) und „Armored“ (Armored) zu sehen. 2008 wirkte Fishburne in der erfolgreichen CBS-Primetime-Serie „CSI: Crime Scene Investigation“ (CSI – Den Tätern auf der Spur) mit. Daneben hat er einen First- Look-Vertrag zwischen seiner eigenen Firma Cinema Gypsy Productions und CBS Paramount Network Television geschlossen. Zu den Cinema-Gypsy-Filmen zählen „Akeelah and the Bee“ (Akeelah ist die Größte), „Five Fingers“ (Five Fingers) und „Once in the Life“ (Mit aller Härte). 2008 war Fishburne auch in dem Kassenerfolg „21“ (21) neben Kevin Spacey zu sehen. Er wird demnächst als Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent in „The Alchemist“ mitwirken, der derzeit entwickelt wird.
2006 trat Fishburne in „Akeelah ist die Größte“ erneut mit seiner „Tina – What’s Love Got to Do With It“-Partnerin Angela Bassett auf. Mit dieser Leistung gewann Fishburne den Black Movie Award 2006 als Bester Darsteller. Der Film erhielt bei dieser Verleihung drei weitere Preise, darunter als Bester Film. Anschließend trat er in „Mission: Impossible III“ (Mission: Impossible III) und „Bobby“ (Bobby – Die Ermordung von Robert F. Kennedy; auch: Bobby – Sie alle hatten einen Traum) auf – das Ensemble wurde für den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) nominiert.
Auf der Bühne wirkte Fishburne 2006 in Alfred Uhrys Stück „Without Walls“ mit, das Christopher Ashley mit der Center Theatre Group am Mark Taper Forum in Los Angeles inszenierte. Mit dieser Leistung gewann Fishburne den Theaterdarstellerpreis bei der 17. Preisverleihung der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP, Vereinigung zur Förderung der Farbigen). Dann trat er neben Angela Bassett am Pasadena Playhouse in August Wilsons Stück „Fences“ auf. „Fences“ brach mit der ausverkauften Spielzeit den Umsatzrekord des Hauses.
2005 trat er in „Assault on Precinct 13“ (Das Ende – Assault on Precinct 13) und zuvor in den gewaltigen Kassenerfolgen „The Matrix“ (Matrix), „The Matrix Reloaded“ (Matrix Reloaded) und „The Matrix Revolutions“ (Matrix Revolutions) auf. Zu sehen war er auch in Clint Eastwoods von der Kritik gefeiertem „Mystic River“ (Mystic River) und in „Biker Boyz“ (Biker Boyz).
Im Oktober 2000 gab Fishburne sein Regiedebüt mit seiner eigenen Produktion „Mit aller Härte“, in der er auch eine Hauptrolle übernahm. Als Vorlage diente sein Einakter „Riff Raff“, den er 1994 geschrieben und mit sich in der Hauptrolle inszeniert hatte. Das Stück bekam begeisterte Kritiken und wurde später am New Yorker Circle Rep Theater aufgeführt. Die Uraufführung des Stücks in Los Angeles war das erste Projekt, das Fishburne mit seiner eigenen Firma L.O.A. Productions produzierte.
1999 übernahm Fishburne die Hauptrolle Heinrichs II. in „The Lion in Winter“ (Der Löwe im Winter). Außerdem trat er in Michael Apteds HBO-Film „Always Outnumbered“ (Mit dem Rücken an der Wand) auf. Eine weitere Emmy-Nominierung (1997) und den Image Award der NAACP (1998) brachte ihm die Hauptrolle in der HBO-Miniserie „Miss Evers’ Boys“ (Miss Evers’ Boys) ein, bei der er auch als Executive Producer fungierte. Die Serie bezieht sich auf das für den Pulitzer-Preis nominierte Stück über die wahre Geschichte der Tuskegee-Studie, einer umstrittenen medizinischen Versuchsreihe. Diese Produktion wurde mit fünf Emmys ausgezeichnet, darunter als Hervorragender TV-Film, und mit dem begehrten President’s Award, der einer besonders gelungenen Sendung im sozialen oder im Bildungsbereich zugesprochen wird.
Fishburne trat für Paramount Pictures auch in Paul Andersons Science-Fiction-Thriller „Event Horizon“ (Event Horizon – Am Rande des Universums) auf. Den von Fishburne mit sich in der Hauptrolle produzierten „Hoodlum“ (Harlem, N. Y. C. – Der Preis der Macht) inszenierte Bill Duke. Hinzu kommen die Action-Komödie „Fled“ (Fled – Flucht nach Plan) und „Othello“ (Othello) – er war der erste Afro-Amerikaner, der diese berühmte Rolle in einer großen Kinoproduktion spielte. Mit dem HBO-Fernsehfilm „The Tuskegee Airmen“ (Die Ehre zu fliegen, 1995), wurde Fishburne für den Emmy, den Golden Globe und den Kabelfernsehpreis ACE nominiert; außerdem gewann er einen weiteren Image Award der NAACP. Zu Fishburnes weiteren Filmen zählen „Bad Company“ (Bad Company), John Singletons „Boyz n the Hood“ (Boyz n the Hood – Jungs im Viertel) und „Higher Learning“ (Higher Learning – Die Rebellen) – die Rolle des Professor Phipps brachte ihm den Image Award der NAACP als Bester Filmdarsteller ein –, „Searching for Bobby Fischer“ (Das Königsspiel – Ein Meister wird geboren), „Deep Cover“ (Jenseits der weißen Linie). „Just Cause“ (Im Sumpf des Verbrechens) und Steven Spielbergs Oscar-Kandidat „The Color Purple“ (Die Farbe Lila).
Seine Schauspielerkarriere begann Fishburne im Alter von zehn Jahren, zunächst in der Soap-Serie „One Life to Live“ (Liebe, Lüge, Leidenschaft). Dann gab er mit zwölf sein Spielfilmdebüt in „Cornbread, Earl and Me“. Mit 14 ergatterte er eine Rolle im Negro Ensemble Theater und wurde in die High School of Performing Arts aufgenommen. Als 15-Jähriger wirkte er in dem Epos „Apocalypse Now“ (Apocalypse Now) mit. Weitere beeindruckende Rollen folgten: „Class Action“ (Das Gesetz der Macht), „King of New York“ (King of New York – König zwischen Tag und Nacht), „Red Heat“ (Red Heat), „Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors“ (Nightmare 3 – Freddy lebt), „The Cotton Club“ (Cotton Club) und „Rumble Fish“ (Rumble Fish), außerdem die TV-Filme „Decoration Day“ (Die Purple Heart – Die Stunde des Helden), „For Us the Living: The Medgar Evers Story“ (Jackson, Mississippi) und „A Rumor of War“ (Stoßtrupp durch die grüne Hölle).
Laurence Fishburne engagiert sich karitativ als Botschafter für Unicef. 2007 ehrte ihn die Harvard University als Künstler des Jahres für seine herausragenden Beiträge zu den amerikanischen und internationalen darstellenden Künsten sowie für sein umfangreiches humanitäres Engagement.

Filmographie Laurence Fishburne

Laurence Fishburne hat in folgenden Filmen mitgewirkt, als:

Darsteller:

21
21
(2008)



Armored
Armored
(2009)


Bobby
Bobby
(2006)

Contagion
Contagion
(2011)




Man of Steel
Man of Steel
(2013)


Mystic River
Mystic River
(2003)


Passengers
Passengers
(2016)

Ride Along
Ride Along
(2013)

Rumble Fish
Rumble Fish
(1983)

Standoff
Standoff
(2016)

TMNT
TMNT
(2007)

The Mule
The Mule
(2018)


The Signal
The Signal
(2014)


Stimme: