Christopher Hampton

Christopher Hampton ©

Daten und Fakten

Geburtstag:
26.01.1946
Geburtsort:
Ilha do Faial, Portugal




Info und Kurzbiographie zu Christopher Hampton
Christopher Hampton kam 1946 auf den Azoren zur Welt und wuchs in Aden (Ägypten) sowie auf Sansibar auf. 1966 ging er an das New College in Oxford, um Deutsch und Französisch zu studieren, interessierte sich schon bald für das Theater und schrieb schon in seinem ersten Studienjahr ein Bühnenstück. Dessen Inszenierung am The Royal Court war derart erfolgreich, dass das Stück noch während Hamptons‘ Studienzeit an das Comedy Theatre verlegt wurde. Das machte ihn zum jüngsten Autor, dessen Werk jemals im Londoner West End aufgeführt wurde – und diesen Rekord hält er noch heute. Damals meinte Hampton, er hoffe, der älteste Autor zu werden, dessen Werk im West End auf die Bühne komme – dieses Ziel möchte er noch immer erreichen.

Hamptons Theaterstücke und Musicals wurden bisher mit vier Tony Awards, drei Olivier Awards, vier Evening Standard Awards und dem New Yorks Theatre Critic’s Circle Award ausgezeichnet. Zu den Preisen für seine Kino- und Filmdrehbücher gehören ein Oscar, zwei BAFTAS, ein Writer’s Guild of America Award, der Prix Italia, ein Sonderpreis der Jury auf den Filmfestspielen in Cannes, der Preis als Hollywood Screenwriter of the Year sowie der Collateral Award auf den Filmfestspielen in Venedig in der Kategorie Beste Literaturadaption.

Zu seinen Stücken als Theaterautor gehören auch „The Talking Cure“ (basierend auf John Kerrs „A Most Dangerous Method“), „Embers“ nach einem Roman von Sandor Márai, „White Chameleon“, „The Age oft he Fish“ nach Ödön von Horváths Roman, „Tales from Hollywood“, „Les Liaisons Dangereuses“ adaptiert nach Choderlos de Laclos, „The Portage to San Cristobal of A.H.“ nach der Novelle von George Steiner, „Treats“, „Savages“, „The Philantropist“, „Total Eclipse“, „When Did You Last See My Mother?“, die Musicals „Hollywood Boulevard“, „Dracula, The Musical“ (beide mit Don Black), die Librettos „Appomattox“ und „Waiting for the Barbarians“ (beide für Komponist Philip Glass), viele Übersetzungen von Theaterstücken (u.a. von Tschechow, Ibsen, Molière, von Horváth und Yasmina Reza) sowie die Übersetzung eines deutschen Musicals basierend auf Daphne du Mauriers „Rebecca“.

Zu seinen Drehbüchern zählen „Chéri“ nach dem Roman von Colette, „Abbitte“ nach dem Roman von Ian McEwan, „Imagining Argentina“ – bei dem er auch Regie geführt hat - basierend auf dem Roman von Lawrence Thornton, „Der stille Amerikaner“ nach Graham Greenes Roman, „Der Geheimagent“ – bei dem Thomas ebenfalls Regie führte - nach Joseph Conrad, „Mary Reilly“ nach Valerie Martins auf Stevensons „Jekyll and Hyde“ basierendem Roman, „Total Eclipse“ basierend auf seinem eigenen gleichnamigen Theaterstück, in dem Thomas ebenfalls als Darsteller mitwirkte, „Carrington“ – seine erste Regiearbeit -, „Gefährliche Liebschaften“, „Good Father – Die Liebe eines Vaters“ nach dem Roman von Peter Prince, „Der Honorarkonsul“ nach Graham Greenes Roman, „Geschichten aus dem Wienerwald“ nach Horváth und „Ein Puppenheim“ basierend auf seiner Übersetzung des Ibsen-Dramas.

Zu seinen TV-Drehbüchern zählen u.a. die Mini-Serie „The Ginger Tree“ nach dem Roman von Oswald Wynd, „Hotel du Lac“ nach dem Roman von Anita Brookner, „The History Man“ nach Malcolm Bradbury und „Able’s Will“.

Filmographie Christopher Hampton

Christopher Hampton hat in folgenden Filmen mitgewirkt, als:


Drehbuchautor: