OSCAR Verleihung 2011

Die 83. Oscar-Verleihung - And the OSCAR goes to...

OSCAR Statue Gestern Abend war es soweit. Im Kodak Theatre in Los Angeles wurden zum 83. Mal die Oscars verliehen. Moderiert wurde die Show von Anne Hathaway und Franco James, die im Gegensatz zu den älteren Moderatoren der vergangenen Jahre, eine moderne und junge Show zeigen wollten. Leider missglückte der Versuch trotz moderner Trick-Technik, die die Moderatoren direkt in die nominierten Filme katapultierte. Zwar brachten Anne und Franco durch einen Tanz alias „Black Swan“ oder das Treffen mit Jeff Bridges in einer Landschaft von „True Grit“ das Publikum in Stimmung, aber auch das reichte nicht aus. Viel zu oft wurde das Gefühl der Überforderung des jungen Paars deutlich, was nicht zuletzt durch eine Projektion des 2003 verstorbenen Bob Hope, der den Oscar insgesamt 18 mal moderierte, noch verstärkt wurde.

Bei den Verleihungen gab es keine Überraschungen. Alle zuvor getroffenen Prognosen trafen ein. Die drei absoluten Gewinner des Jahres 2011 waren „The King´s Speech“, „The Social Network“ und „Inception“.

FĂĽr alle, die nicht vor dem Fernseher die Oscarverleihung verfolgen konnten, fasst Movieworlds alle Gewinner zusammen:

Steven Spielberg gab den Gewinner für den Bester Film „The King´s Speech“ bekannt. Der Film gewann ebenfalls die Oscars für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch. Sandra Bullock, die alle nominierten Hauptdarsteller persönlich vorstellte, zeichnete Colin Firth als Besten Hauptdarsteller für seine Rolle in „The King´s Speech“ aus.

Die hochschwangere Natalie Portman nahm ihren Oscar als Beste Hauptdarstellerin für „Black Swan“ von Jeff Bridges entgegen und rührte das Publikum mit ihrer Rede.

Reese Witherspoon übergab Christian Bale für seine Rolle in „The Fighter“ den Oscar für den Besten Nebendarsteller. Der weibliche Part für die Beste Nebendarstellerin wurde von Kirk Douglas verliehen, der nach seinem Schlaganfall lautstark vom Publikum begrüßt wurde. Er übergab Melissa Leo für ihr Darstellung in „The Fighter“ den Preis. Der Schauspielerin rutschte vor lauter Überraschung das F-Wort heraus, was das Publikum empörte.

Der Oscar für das Beste adaptierte Drehbuch ging an „The Social Network“, der ebenfalls für den Besten Schnitt und die Beste Filmmusik ausgezeichnet wurde.

Ebenfalls mehrere Preise bekam auch der Film „Inception“ : Beste Kamera, Bester Ton , Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte.

Justin Timberlake kündigte den Besten Animationsfilm „Toy Story 3“ an, der auch den Oscar für den Besten Filmsong erhielt.

Hellen Mirren und Russell Brand moderierten zweisprachig die Laudatio für den Besten fremdsprachigen Film: In einer besseren Welt (Dänemark).

„Alice im Wunderland“ wurde mit den Oscars für das Beste Szenenbild und das Beste Kostümdesign ausgezeichnet.

Der Beste animierte Kurzfilm war “The Lost Thing”. Der Beste Kurzfilm “God of Love”.

In der Kategorie Dokumentarfilm gewannen den Preis für den Besten Dokumentarfilm „Inside Cop“ und der Beste Dokumentar-Kurzfilm war“ Strangers No More“.

Laut Juri war das Beste Make-Up in der Verfilmung “Wolfman” zu sehen.

by Sandy Kolbuch