iZombie - die komplette dritte Staffel - DVD

DVD Start: 12.04.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 553 min

iZombie - die komplette dritte Staffel Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Team Z entdeckt eine geheime Zombie-Armee in Seattle! Major schleust sich erfolgreich in die Armee ein, während Liv und Clive den Mord an einer Zombiefamilie untersuchen, der eine echte Zombies-gegen-Menschen Apokalypse auslösen könnte. Ravis frühere Chefin ermittelt im Max-Rager-Massaker, Blaine stellt fest, dass es sich als Mensch ohne Erinnerung an die üble Vergangenheit ganz hervorragend lebt, und einer von Peytons Fällen könnte zu einem gerissenen Übeltäter führen. Nach dem Verzehr erlesener Gehirne nimmt Liv die Eigenschaften einer Domina, eines Stuntman, eines Verschwörungstheoretikers, eines Kerkermeisters und noch einiger mehr an. Wird Seattle die Hauptstadt der Zombies?

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DVD Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Dänisch, Französisch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
nicht verwendete Szenen, auf der San Diego Comic Con

DVD Kritik zu iZombie - die komplette dritte Staffel

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 8/10


Hirnverrenkungen
Die erste Staffel musste man erst einmal verdauen. Vor allem wenn man sich als Fan der Comicserie „iZombie“ bezeichnet. Man konnte sich durchaus darüber freuen das die Hefte als TV-Serie adaptiert worden ist, aber musste mit Erschrecken feststellen, dass, abgesehen von der Grundprämisse, nichts von den Comics übernommen worden war, weswegen man mit der TV-Serie zu Beginn doch sehr fremdelte. Gelang es einem sie als eigenständig zu betrachten, die einzig eine Grundidee und den Titel geklaut hatte, so entwickelte sie ihren Charme und vor allem in der mittlerweile dritten Staffel kann sie ihre eigene Qualität voll ausspielen. Man erinnere sich: Liv ist eine junge Frau die zu einem Zombie wurde. Um nicht zu einem geistlosen Monster zu werden (mit einer liebevollen Hommage „Romero“ genannt, nach dem Regisseur der besten Zombiefilme und Klassiker George A. Romero), braucht sie regelmäßig menschliches Hirn als Nahrung. So nimmt sie einen Job in der Gerichtsmedizin an und wenn sie das Hirn von Mordopfern verspeist, bekommt sie nicht nur Visionen vom Leben der Toten, sondern eignet sich auch einige Fähigkeiten, Kenntnisse und Persönlichkeitsstrukturen an, welche sie dazu nutzt, den Mord aufzuklären. Nun hätte man sich zu sehr auf die skurrilen Fälle konzentrieren können und einfach pro Episode einen Fall bringen können, aber das vermeidet man jetzt zunehmend geschickt. Es gibt immer noch pro Folge eine klassische Aufklärung eines Verbrechens, aber es werden neben Soap Opera Elementen auch übergeordnete Handlungsstränge eingebaut, die teilweise seit der ersten Staffel bestehen, wobei sich das hauptsächlich auf das Ensemble der Figuren bezieht.

iZombie: Rose McIver als Olivia Moore
iZombie: Rose McIver als Olivia Moore © Warner Home Video
Aber vor allem die Entwicklungen der zweiten Staffel werden hier aufgegriffen. Die verschärfen sich immer mehr und die Ereignisse gehen nicht spurlos an den Protagonisten vorüber. So wurde Major in der zweiten Staffel für einen Mörder gehalten und das isoliert ihn zunehmend auch wenn er vor Gericht als unschuldig befunden wurde. Zudem ist er mittlerweile selber ein Zombie und auch der Polizist mit dem Liv arbeitet, weiß um ihren Zustand und das Zombies existieren. Das Team ist also vergrößert. Passend zu der aktuellen Stimmungslage in den USA unter Trump stehen die Zombies und die Reaktion der Menschen ihnen gegenüber für einen zunehmenden Rassismus und wie dieser politisch instrumentalisiert wird. Zu den allergrößten Stärken der Serie gehört dann auch die Tatsache, dass hier zwar die Bösen besiegt werden, aber deren Plan nicht verhindert werden kann und so gibt es gegen Ende wieder einen großen Cliffhanger. Auch gibt es viele überraschende Wendungen nicht nur bei den Mordfällen, sondern auch bei den Charakteren. Welche immer Schattierungen aufweisen und auch die Bösen sind nicht reine Schurken, sondern weisen durchaus angenehme und sympathische Züge auf. Überhaupt werden hier eindimensionale Schilderungen und Charakterisierungen so weit wie möglich vermieden was schon eine Seltenheit ist. So entpuppt sich einer der unsympathischsten Charaktere doch als einer der Guten und andere kann man moralisch nicht sofort einordnen da sie zwar schlimme Dinge tun, aber die Motive ehrenwert sind. Dadurch werden einige Klischees bezüglich der Gestaltung von Schurken gekonnt ausgehebelt. Dieser Aspekt erhöht die generelle Spannung der Staffel von der man schnell süchtig ist. Vor allem auch weil sie hervorragend gespielt ist. Wenn Liv sich immer wieder andere Persönlichkeitsstrukturen zu Eigen macht, so ist das hervorragend gespielt und zudem oft auch sehr witzig. Ein Glanzpunkt ist die Folge in der Major das Hirn eines weiblichen Teenagers isst und Liv das von deren Vater. Wenn Major und Liv sich wie Vater und Tochter bekabbeln, und das noch in einem umgekehrten Geschlechterverhältnis, so ist das zum Brüllen komisch. Neben der Spannung und dem Humor kommen aber auch dramatische Aspekte nicht zu kurz weswegen die Soap Opera Elemente innerhalb des Stammpersonals auch mitreißen können. Eine gelungene Staffel also, an deren Ende man die vierte kaum noch abwarten kann, da man wissen will, wie sich die Ereignisse niederschlagen werden.

Robert Buckley, Rahul Kohli, Aly Michalka und Rose McIver
Robert Buckley, Rahul Kohli, Aly Michalka und Rose McIver © Warner Home Video
Sowohl das Bild als auch der Ton sind sehr gut. Leider sind die Extras ziemlich mager ausgefallen. Zu vielen Episoden gibt es zwar nicht verwendete Szenen, aber ansonsten gibt es nur das übliche Werbepanel mit den Produzenten und den Darstellern während der San Diego Comic Con. Dabei ist die Stimmung merkwürdig verhalten und die Gags wollen nicht zünden. Aber wie die Teilnehmer zunehmend verunsichert reagieren ist auch schon ein Blick wert.


Fazit:
Die Serie wird immer besser. Sie ist spannend, dramatisch, gut gespielt und sehr witzig, wobei Action und Horror nicht vergessen werden. Die Mischung aus Genres und Elementen ist sehr harmonisch und der gelungene Cliffhanger lässt einen sehnsüchtig auf die nächste Staffel warten.

by Jons Marek Schiemann


DVD und Blu-ray zu iZombie

DVD
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DVD Start:
17.03.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 527 min.

zur DVD Kritik

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FSK: 16 - Laufzeit: 553 min.

zur DVD Kritik