The Strain - Season 2 - DVD

DVD Start: 27.07.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 600 min

The Strain - Season 2 Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die mysteriöse Epidemie, die die Bürger von New York in furchterregende Kreaturen verwandelt, tobt weiter. Während Dr. Ephraim Goodweather (Corey Stoll) und Dr. Nora Martinez (Mía Maestro) versuchen, im Eiltempo eine biologische Waffe zur Vernichtung der Kreaturen zu entwickeln, sucht Abraham Setrakian (David Bradley) beharrlich nach einem uralten Buch, das den Schlüssel zur Bezwingung des unheilvollen "Masters" enthält. Da er sich bewusst ist, dass er nun von einer Gruppe unwahrscheinlicher Bündnispartner gejagt wird, erschafft der Master noch unaufhaltbarere blutrünstige Monstrositäten, die von der ersten Episode bis zum Staffelfinale für Gänsehaut ohne Ende sorgen!

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DVD Details

Medienanzahl: 4
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Entfallene Szenen
- Audiokommentar zur Episode "Der letzte Zug" von Carlton Cuse
- Die Crew hinter "The Strain"
- Der White Room
- Zwischen den Zeilen
- Strigoi - Empfindsame Wesen
- Spaß am Set

DVD Kritik zu The Strain - Season 2

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 10/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Wurmfortsatz
Eine Stärke der Serie „The Strain“ ist der wissenschaftlich realistische Ansatz wobei in der zweiten Staffel das wissenschaftliche Rätsel des Vampirismus und dessen Erforschung etwas in den Hintergrund gerückt wird. Vielmehr wird die Season zunehmend zu einer Actionserie und man hangelt sich von Kampf zu Kampf. The Strain - Season 2 SzenenbildAngesichts des Budgets kann man zwar nicht in jeder Episode eine Schlacht liefern aber man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass alles nur als Vorbereitung für die nächste Konfrontation dient. Leider gerät da einiges von dem Flair der ersten Staffel und der zugrundeliegenden Romane in den Hintergrund. Spannung wird aber dadurch hergestellt, dass man lange keine richtige Strategie gegen die Monster finden kann. Viele Herangehensweisen scheitern und nicht immer funktioniert der erste Plan sofort. Persönliche Dramen spielen hier immer eine Rolle und rücken teils in den Vordergrund wobei das manchmal zu Lasten der Sympathie geschieht.

Gerade eine der Hauptrollen kann den Zuschauer nicht mehr für sich einnehmen, zeigt aber gleichzeitig die Tiefe der Figuren auf und es ist durchaus lobenswert das man sich für sie Zeit nimmt, aber gerade bei dem Kind ist die sture Reaktion der Verweigerung der Realität etwas unglaubwürdig, bekommt später aber Risse. Ärgerlich ist dann die Reaktion in der finalen Episode die dann nicht logisch ist. Der immer stärkere Actionanteil erinnert zeitweise an „Resident Evil“. Vor allem wenn fiese Spinnenkinder auftreten die wahrlich furchteinflößend sind und angsteinflößend aussehen, fühlt man sich an die Mutationen aus „Resident Evil“ erinnert. Generell sind das Make-Up und die Tricktechnik äußerst gelungen. Einzig die Ganzkörpermasken zeigen Ansätze auf, dass es sich hier um Anzüge handelt. Ein weiterer Spannungspunkt wird dadurch hergestellt das lange unklar bleibt was die Vampire eigentlich planen und auf einer anderen Ebene weist der Abwehrkampf auf, dass eine solche Krise wie hier zu einem Faschismus führen kann. Zudem gibt es viele historische Flashbacks die atmosphärisch sind und die Faszination gegenüber der Serie noch verstärken aber alles etwas unausgewogen macht, da mittlerweile etwas zu viele Themen vorkommen. The Strain - Season 2 SzenenbildAber immerhin hat bei einem dieser Flashbacks, nämlich bei der ersten Episode, auch wieder Guillermo Del Toro Regie geführt, auf dessen Konto, zusammen mit dem Schriftsteller Chuck Hogan, schließlich die Romane und die darauf basierende Serie beruhen.

Ein solcher historischer Background reißt einen zwar manchmal aus dem Erzählfluss heraus, kann aber vor allem durch die herausragenden Schauspielleistungen überzeugen. Vor allem Richard Sammell stiehlt vielen die Show. Dabei gerät fast ins Hintertreffen, dass eines der Themen der Serie darin besteht wie man Monster bekämpft ohne selber zu einem zu werden. Da verbündet man sich mit einem Vampir, übrigens ein faszinierender Neuzugang, und das Thema wie etwa der Faschismus spielt auf vielen Ebenen eine Rolle. Nicht nur ist der eine Schurke ein Nazi, sondern die Reaktion der Politik ist ebenso faschistisch wie der Blick der Vampire auf die Menschen die sie einzig als Nahrung sehen. Diese Verzerrung und die Gefahr durch den Kampf gegen Monster selber zu einem zu werden, ist aktuell wie nie bei der Terrorbekämpfung. Spannungsfördernd ist zudem die Tatsache, dass der Kampf schon auf verlorenem Boden stattfindet und die Helden ein um das andere Mal verlieren. Allerdings geraten manche kleinere Aspekte und Entwicklungen etwas aus dem Blick als ob man nicht mehr wüsste wie man die Fäden in dem Handlungsgeflecht weiterspinnen soll.

Als Extras gibt es vor allem entfernte Szenen und auf der zweiten Scheibe ein „Meet the Crew“ wobei das nicht ernst gemeint ist, da die Portraitierten nicht sie selber sind, sondern die Darsteller der Serie in einige Rollen schlüpfen die durchaus an einem Set vorzufinden sind. Damit parodieren sie sich selber und huldigen gleichzeitig den Unsichtbaren bei einer Filmproduktion. The Strain - Season 2 SzenenbildEbenso humoristisch geht es in dem Special „White Room“ zu, wenn gezeigt wird, was passieren kann, wenn ein Vampir einen Raum zur Untermiete anpreist. Die letzte Episode besitzt einen Audiokommentar und es gibt auch noch Outtakes wobei erstaunlich ist das die Pannen erstaunlich unlustig sind. Dann gibt es noch ein Special welches die Unterschiede zu der Romantrilogie hervorhebt (übrigens bezieht sich die zweite Staffel auf die erste Hälfte des zweiten Romans) und dann beleuchtet ein anderes Special etwas genauer die Vampire und deren Gefühlswelt. Das Bild und vor allem der Ton sind sehr gut. Gerade letzterer kann einem durch die Soundeffekte, wenn die Vampire knacken und auf ihre Art wie Insekten kommunizieren, Gänsehaut über den Rücken rieseln lassen.


Fazit:
Die Serie verliert auch in der zweiten Staffel nichts von ihrer Faszination, was den teils herausragenden Darstellern und einigen faszinierenden Charakteren sowie der Action geschuldet ist. Auch der Subtext ist gelungen, aber manchmal fehlt etwas der rote Faden.

by Jons Marek Schiemann


DVD und Blu-ray zu The Strain

DVD
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19.11.2015
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