The Killing - Die komplette vierte Staffel - DVD

DVD Start: 01.10.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 346 min

The Killing - Die komplette vierte Staffel Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nach dem drastischen Ende der dritten Staffel versuchen Detective Sarah Linden und ihr Kollege Stephen Holder die Spuren zu verwischen und parallel mit den Konsequenzen zu leben. Die beiden Ermittler bekommen einen neuen Fall übertragen, den Mord an einer vierköpfigen Familie. Der einzige Überlebende und Hauptverdächtige ist der Sohn Kyle Stansbury, der Kadett an einer privaten Militärakademie ist. Währenddessen untersucht Detective Carl Reddick das Verschwinden von Lieutenant Skinner. Können Linden und Holder den Fall lösen, während sie mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben?

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment / Pandastorm Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Episodenguide, Wendecover

DVD Kritik zu The Killing - Die komplette vierte Staffel

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 8/10


Psyche und Verbrechen.
Die amerikanische Krimiserie „The Killing“ ist bekanntermaßen ein Remake der dänischen Erfolgsserie „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ und war für sechs Primetime-Emmys sowie für den Golden Globe für die Beste Hauptdarstellerin in einer TV-Serie nominiert. Und den Preis hätte Mireille Enos wahrlich verdient gehabt. Vor allem ihre Leistung in der aktuell vierten und letzten Staffel von „The Killing“ ist wahrlich überragend. Zu Beginn der Serie hatte sie noch nicht viel Raum zur Entfaltung, da ihr Charakter sehr distanziert, konzentriert und hartnäckig war, wohingegen sie hier im Finale an ihre Belastbarkeit kommt und weit darüber hinausgeht. Die ersten zwei Staffeln behandelten einen einzigen Kriminalfall und das war schon ungewöhnlich an sich. Aber das machte auch die Qualität aus, da detailliert betrachtet worden ist, was eine Gewalttat auch bei denen auslöst oder welche Auswirkungen es auf diejenigen hat die auch nur am Rande von dem Mord betroffen sind. Das geriet hoch emotional und intensiv, was leider im Finale nicht mehr ganz aufrechterhalten wird. Die dritte Staffel bildete einen Kriminalfall und auch die vierte behandelt einen Mord um den es die ganze Zeit geht, der aber am Ende aufgeklärt wird. Eine Kontinuität zwischen den Staffeln, die wichtigste überhaupt, besteht aber aus den Resultaten der dritten Staffel. Die beiden Helden der Serie, die Detectives Sarah Linden und Stephen Holder, haben einen Mord an einem Serienkiller, der gleichzeitig ein Polizist war, begangen und versuchen nun die Spuren zu verwischen. Aber die Tat geht nicht spurlos an ihnen vorüber und langsam aber sicher werden sie zu nervlichen Wracks was sogar so weit geht, das sie sich nicht mehr gegenseitig trauen können. Vor allem geht ihnen der aufzulösende Mordfall sehr nah, da eine komplette Familie ausgelöscht worden ist. Nur der Sohn hat überlebt, kann sich aber aufgrund des erlittenen Kopfschusses an die Nacht nicht mehr erinnern. Nicht nur die Tatsache des grausamen Mordes belastet die Ermittler, sondern eben auch die Tatsache, dass es sich bei den Opfern um eine komplette Familie handelte. Sarah Linden wird immer wieder darauf gestoßen das sie nie eine wirkliche Familie hatte und selbst eine Wahlfamilie im Sinne von Freunden nicht kannte. Mit zunehmender Anspannung wird sie immer frustrierter und vergrault auch noch die letzten ihr Wohlgesonnenen. In einer wunderbaren Szene belauscht sie ihren Sohn wie der am Telefon über die Einsamkeit seiner Mutter spricht und das er sich Sorgen um sie mache und für sie da sein will. Also im Grunde das Eltern-Kind-Verhältnis umdrehen will. Das ist eine der Kernszenen der Staffel und gerade hier offenbart Mireille Enos ihre Qualität als Darstellerin. Alle Familien die hier vorkommen sind dysfunktional. Holder wird Vater und hat Angst davor. Zudem nimmt ihn der vertuschte Mord so mit, dass er droht wieder rückfällig zu werden und Drogen zu nehmen. Zudem lassen ihn seine Beobachtungen bei Linden und der Mord an der Familie an seiner eigenen Eignung als potentieller Vater zweifeln. Denn die ermordete Familie war alles andere als perfekt und der überlebende Sohn wurde misshandelt. Aber auch in seiner Wahlfamilie, einem militärischen Internat, kann am sich nicht aufgehoben führen, auch wenn es viele als Familienersatz sehen und hier im militärischen Drill, der Kameradschaft und Disziplin ihre Heimat suchen. Doch auch das ist trügerisch. Im Grunde ist es deswegen eine sehr düstere Staffel geworden, da es vor allem um den Verlust der Unschuld geht. Gerade Sarah Linden sieht in der Stadt nur noch Tote und kann kein Gebäude mehr ansehen ohne daran zu denken was für Leichen dort gefunden wurden. Der Beruf höhlt die Ermittler zunehmend aus und sie begehen so schon Fehler und sind nicht gerade Taktvoll gegenüber Angehörigen von Opfern oder wollen manche Tatsachen einfach nicht wahrhaben. Nicht nur daraus gewinnt die Staffel ihre Spannung, sondern vor allem ob die Helden es vermeiden können als Mörder entlarvt zu werden. Auch wenn manche Szenen zu nichts führen und die Auflösung sich nachträglich gesehen etwas im Kreise gedreht hat und nicht alle Detailfragen geklärt werden, so ist doch gerade diese Staffel vom darstellerischen Gesichtspunkt her einfach herausragend. Vor allem Mireille Enos kann hier nicht genug gelobt werden. Für Fans der Serie ist diese letzte Staffel eh Pflicht aber auch andere die gepflegte Krimikost mögen sollten sie sich zulegen.

Der Ton als auch das Bild sind sehr gut, wohingegen die Extras enttäuschen. Denn sie sind gar nicht vorhanden. Einzig ein beiliegender Episodenguide gibt Orientierung, ansonsten erhält man keinerlei zusätzliche Informationen.


Fazit:
Eine psychologisch dichte, sehr spannende Finalstaffel welche die Ermittler an die psychischen Grenzen und darüber hinaus bringt. Da verzeiht man gerne manches was im Sande verläuft.

by Jons Marek Schiemann


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