The Flash - Season 1 - DVD

DVD Start: 29.10.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 940 min

The Flash - Season 1 Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der clevere und charmante Barry Allen arbeitet als forensischer Ermittler in Central City - doch durch ein fehlgeschlagenes wissenschaftliches Experiment verwandelt er sich in den schnellsten Mann der Welt! Als Flash saust er durch die actionreiche neue Serie des kreativen Teams, dem wir auch Arrow verdanken. Als Vorlage dient der überschallschnelle Held aus den DC Comics. Barrys Leben wird davon überschattet, dass seine Mutter ermordet und sein Vater fälschlich wegen dieses Verbrechens verurteilt wird. Doch weil Barry jetzt aufgrund seines Supertempos über ganz neue Fähigkeiten verfügt, entwickelt es sich zum unsichtbaren Schutzengel von Central City. Allerdings stellt er bald fest, dass nicht nur er allein von der explosiven Katastrophe mit "meta-humanen" Kräften ausgestattet worden ist. Aber nicht alle Betroffenen wollen diese Stärke für das Allgemeinwohl nutzen. Um Unbeteiligte zu schützen, bildet Barry mit einigen eingeweihten Freunden eine eingeschworene Gruppe und nimmt den Kampf gegen die Bösewichte auf.

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DVD Details

Medienanzahl: 5
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
Deutsch, Französisch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Französisch, Niederländisch, Türkisch, Portugiesisch
Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making-of: Die Rückkehr des Tricksters
- Der schnellste Mann der Welt
- Die Special Effects von The Flash
- Die Chemie zwischen Emily und Grant – Probeaufnahmen
- Die DC-Comics Nacht auf der Comic-Con 2014: Vorstellung von Gotham, The Flash, Constantine und Arrow
- Audiokommentar zu Episode 1
- Nicht verwendete Szenen
- Verpatzte Szenen

DVD Kritik zu The Flash - Season 1

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 9/10


Quantensprung
Der große und ewige Konkurrent Marvel hat es vorgemacht: wie man das vielfach verschachtelte Universum seiner Superhelden erfolgreich von den bunten Blättern auf Film bannt. Nicht nur wurden die Einzelfilme der Helden mit Gastauftritten anderer verzahnt, sondern lies alles in den „Avengers“ münden. Die noch jungen TV-Serien haben damit auch zu tun und inhaltliche Ereignisse in dem einen Film oder in der einen Serie haben Auswirkungen auf die anderen. Da kann DC nun nicht mehr hinten anstehen, sondern forciert sein Tempo. Die erfolgreichen Batman-Filme von Christopher Nolan waren Meisterwerke und zogen sowohl das Publikum als auch die Kritiker in ihren Bann. Dann gab es ein gelungenes Reboot von Superman mit „Man of Steel“ während „Green Lantern“ etwas seelenlos blieb. Nun setzt man vor allem auf die TV-Serien und beginnt diese stark miteinander zu verschmelzen, indem immer wieder die Charaktere anderer Reihen Gastauftritte haben und untereinander Team-Ups bilden. Spätestens mit dem Start von „Batman vs. Superman“ im März 2016 sollen dann die ersten Bausteine des filmischen DC-Universums gelegt sein. Schließlich hat der Film den Untertitel „Dawn of Justice“, was also auf die Gründung der Justice League hinausläuft.

Einige wesentliche Aspekte sind schon mit der ersten Staffel von „The Flash“ gelegt worden, welche von Anspielungen nur so strotzt und jedem DC-Fan und Kenner das Wasser aus dem Mund laufen lässt. Getestet wurde der Charakter von Barry Allen zunächst durch einige kleinere Gastauftritte in „Arrow“ in welcher ein anderer DC-Held, nämlich Green Arrow, die Hauptperson ist. Nach dem erfolgreichen Test wird er nun in seiner eigenen Staffel zum Helden Flash. Das Hauptaugenmerk liegt hier in seiner Reifung und er lernt mit seinen Kräften umzugehen. Dabei konnte man besonders gespannt sein, denn Flash ist einer der glattesten und damit uninteressantesten Charaktere des Heldenuniversums von DC und besitzt teilweise recht alberne Gegenspieler. Vor allem ist natürlich die Frage wie man seine Geschwindigkeit, was ja seine Fähigkeit ist: der schnellste Mensch auf Erden zu sein, optisch und tricktechnisch umsetzt. Um es gleich zu sagen: die Serie ist in jeder Hinsicht gelungen. Tricktechnisch ist es äußerst imposant und man braucht sich nicht vor großen Hollywoodproduktionen zu verstecken. Allein schon die Läufe und die kleinen Reibungsblitze am Körper sind imposant, aber auch die anderen Effekte die manchmal durchaus dezent sind, ergeben ein harmonisches Bild und keinerlei Anflug von Trash. Und das ist ein weiterer Pluspunkt: man nimmt sich und seine Charaktere ernst. Man weiß um die Absurdität der Kräfte und der Situation dass immer mehr Metawesen auftreten. Aber jedes Trashgefühl wird dadurch vermieden, das man eben zum Thema macht wie man damit umgeht und daran wächst. Das ist mitunter sehr dramatisch und vermag auch auf der Soap Opera Ebene zu packen, wobei hier einige sehr sentimentale Szenen zustande gekommen sind. Auch ist Barry Allen manchmal etwas weinerlich, was durchaus nervig sein kann. Aber die Action ist sehr gut und die Comicfans werden einige der Lieblingsschurken von Flash kennenlernen. Vor allem Grodd kann einem eine Gänsehaut verschaffen, aber auch die Vielschichtigkeit von Captain Cold macht ihn unvorhersehbar. Geschweige denn die anderen Erzfeinde wie der Reverse-Flash und der Weather Wizard. Der Witz kommt bei all dem nicht zu kurz und es kommen neben den Verzahnungen mit der Serie „Arrow“ immer wieder Anspielungen auf andere Charaktere des DC-Universums vor. So spielt eine wichtige Szene auf dem Flugplatz von Ferris Aircraft bei der Hal Jordan Testpilot ist und als Green Lantern unterwegs ist. Dann treten auch noch Ray Palmer alias Atom auf und Firestorm bekommt hier seine Origin-Story. Gerade der Gastauftritt von Atom ist äußerst selbstironisch. Schließlich wird er von Brandon Routh gespielt, dem glücklosen Superman-Darsteller aus „Superman Returns“. Eingeführt wird die Figur mit Sätzen die in den Comics oft Superman gelten („Ist das ein Vogel? Ist das ein Flugzeug?“). Als er dann landet sagt er sinngemäß: „Ich bin es nur.“ Auch interessant ist der Auftritt von Mark Hamill als alter Trickster der hier selber mal den Satz „Ich bin dein Vater“ sagen darf, was er schließlich als Luke Skywalker von Darth Vader zu hören bekam. Ein weiterer Insidergag besteht darin das der Darsteller der Anfang der Neunziger den Flash schon mal in einer (trashigen) TV-Serie gespielt hat, nun den Vater vom aktuellen Flash spielt. Man sieht: überall gibt es Anspielungen, selbstironischen Witz, aber eben auch gelungene Action und hervorragende Tricks. Einzig die kitschigen und weinerlichen emotionalen Dramen sind ein kleiner Wermutstropfen. Aber bei einem Cliffhanger wie hier kann man jetzt schon die zweite Staffel nicht mehr erwarten. Außerdem wird es spannend sein die Weiterentwicklung des filmischen DC-Universums zu beobachten. Hervorragend.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind exzellent und lassen keine Wünsche offen. Und auch die Extras sind nicht nur quantitativ herausragend, sondern auch qualitativ. Zwar gibt es hier auch den üblichen starken Werbeanteil, aber es gibt in der Tat mehrere Einsichten in die Gestaltung, in die Tricks, die Konzeption und wie sehr die Serie mit anderer Franchise zusammenspielt. Die erste Episode hat einen Audiokommentar und fast alle werden durch entfernte Szenen ergänzt. Dann gibt es noch mehrere Making Ofs mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Probeaufnahmen, ein Panel auf der San Diego Comic Con 2014 bei der gleich mehrere Serien beworben werden. Abgerundet wird das runde Vergnügen mit verpatzten Szenen.


Fazit:
Hervorragend. Man konnte nach der Ankündigung der Serie einige Zweifel haben, die aber allesamt durch die Umsetzung ausgeräumt werden. Erstklassige Tricks, gute Action, Dramatik, viele Anspielungen und Witz. Einzig die manchmal arg kitschig geratenen dramatischen Szenen sind ein Wermutstropfen.

by Jons Marek Schiemann


DVD und Blu-ray zu The Flash

DVD
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