The Expanse - Staffel 1 - DVD

DVD Start: 05.12.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 427 min

The Expanse - Staffel 1 Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Im 24. Jahrhundert haben die Menschen das Sonnensystem kolonialisiert. Die U.N. ist zur Weltregierung aufgestiegen, der Mars ist eine unabhängige Militärmacht. Beide Planeten sind auf die knappen Ressourcen des Asteroidengürtels angewiesen. Diese werden dort unter schlechten Bedingungen von den Gürtlern abgebaut. Unter ihnen hat sich eine militante Widerstandsgruppe gebildet, die Outer Planets Alliance (OPA). Das Sonnensystem steht an der Grenze zum Krieg, ein einziger Funke könnte diesen auslösen...

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DVD Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Pandastorm Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scene, Episodentrailer

DVD Kritik zu The Expanse - Staffel 1

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Intergalaktische Intrigen
Die TV-Serie „The Expanse“, von der jetzt die erste Staffel erschienen ist, basiert auf den gleichnamigen Romanen von James S. A. Corey was ein Pseudonym für die Autoren Daniel Abraham und Ty Franck ist. Dabei deckt die erste Staffel den Inhalt des ersten Romans „Leviathan Wakes“ von 2011 ab. Die Buchreihe ist hochgelobt und auch die TV-Serie kommt mit großen Vorschusslorbeeren daher. Der Rolling Stone etwa nennt es ein Juwel, die NPR die beste Sci-Fi-Serie des Jahrzehnts und Chip meint gar, dass die Serie neue Maßstäbe setze. Man fühlt sich schon fast unter Druck gesetzt, die Serie mögen zu müssen. Sie lässt sich auch gut an. Optisch wird hier geklotzt und nicht gekleckert, was bei dem amerikanischen TV-Sender der sie hergestellt hat, nicht unbedingt zu erwarten war. Der SyFy Channel ist bei manchen Zuschauern berüchtigt, da er oftmals spart und Serien kaputt produziert hat. Etwa „Surface“ bei der schon die unterschiedlich gestalteten Vorspänne zeigten, dass der Tonfall geändert wird und man mitten in der Produktion anfing zu experimentieren und die Richtung zu ändern.

Szene aus The Expanse
Szene aus The Expanse © Pandastorm Pictures
Auch die letzte Episode von „The Expanse“ hat auf einmal einen geänderten Vorspann und ausgerechnet hier ist deutlich zu sehen wie eingeschränkt das Setting ist und die Straßen die man sieht sind eindeutig als Studiobauten erkennbar. Das ist ein plötzliches und kaum nachvollziehbares Abflauen, da vorher die Special Effects sehr beachtlich waren und den Vergleich mit großen Spielfilmen nicht zu scheuen brauchte. Warum nahm man sich dann auf einmal zurück? Es beginnt doch sehr stark. Die Erde wird von der UNO regiert und auf dem Mond und dem Mars gibt es eigenständige Kolonien. Es herrschen starke Spannungen vor und die Menschheit befindet sich an dem Rand eines Krieges. Vor allem ist der sogenannte Gürtel betroffen: eine Ansammlung von Asteroiden auf denen Metalle und vor allem Wasser abgebaut wird. Der ganze Gürtel steht für die Arbeiterklasse und wie die kapitalistisch ausgebeutet werden. Der Mars ist hier nur ein martialische Gesellschaft, Nomen est Omen, wohingegen die Erde den skrupellosen Kapitalismus und die Ausbeuter darstellt. Die Kolonie auf dem Mond kommt bislang nicht vor. Ein Raumfrachter nimmt eines Tages ein Notsignal auf und findet ein verlassenes Schiff. Prompt haben sie das wieder verlassen, wird der Frachter von einem Schiff unbekannter Klasse und Herkunft angegriffen und nur fünf Menschen überleben, die fortan gejagt werden und ihre Unschuld beweisen müssen. Zeitgleich werden noch zwei Handlungsebenen eingeführt: eine auf der Erde mit einer hohen Politikerin welche auf Regierungsebene versucht, einen Krieg zu verhindern und einen auf einer Raumstation im Gürtel bei der ein Polizist, Thomas Jane als der bekannteste hier zu findende Darsteller, den Auftrag erhält eine verschwundene Milliardärstochter zu suchen. Lange fragt man sich, wie die drei Ebenen zusammenhängen mögen.

Szene aus The Expanse
Szene aus The Expanse © Pandastorm Pictures
Das ist auch das, was so faszinierend an der Serie ist. Denn auch wenn der Zuschauer jeweils mehr weiß als die Protagonisten, so ist doch völlig unklar, wo die Zusammenhänge liegen. Aufgrund der drei Handlungsebenen hat man auch unterschiedliche inhaltliche Gesichtspunkte: Intrigen (auf der Erde), Action und Abenteuer (im All) und Krimi mit einem Touch von Verschwörung (im Gürtel). Dennoch fällt einem der Zugang zu der Serie nicht sonderlich leicht. Man schaut interessiert zu und es gibt auch einige sehr eindrucksvolle Szenen, aber leider wird es einem nicht möglich gemacht, sich mit den Figuren wirklich zu identifizieren. Es kommt keine Empathie zustande und alles wirkt irgendwie kalt. Das entspricht zwar der Story, hält den Zuschauer aber immer auf Distanz. Ja, die Serie ist intelligent, aber darüber sollte man nicht die Emotionen vergessen. So ist das Endergebnis eher durchwachsen und man kann keine Begeisterung empfinden. Da hätte man aufgrund der Vorschusslorbeeren doch deutlich mehr erwartet.

Szene aus The Expanse
Szene aus The Expanse © Pandastorm Pictures
Der Ton und das Bild sind sehr gut. Extras gibt es leider nicht viele, sondern nur Episodentrailer und entfernte Szenen.


Fazit:
Eine intelligente und verschachtelte Story und zu Beginn auch gute Tricks lassen einen die Serie mit Interesse sehen. Aber emotional bleibt man außen vor und so fällt es schwer, Zugang zu finden.

by Jons Marek Schiemann


DVD und Blu-ray zu The Expanse

DVD
The Expanse - Staffel 1 The Expanse - Staffel 1
DVD Start:
05.12.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 427 min.

zur DVD Kritik

Blu-ray
The Expanse - Staffel 1 The Expanse - Staffel 1
Blu-ray Start:
05.12.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 431 min.