Soul Eater - Vol. 1 - DVD

DVD Start: 25.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 260 min

Soul Eater - Vol. 1 Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der Schauplatz von Soul Eater ist die Shibusen-Universität, deren Schüler sogenannte Meister sind. Jeder von ihnen hat eine Art lebende Waffe als Partner und sie alle verfolgen das Ziel, ihre Waffe zu einer Death Scythe zu machen, indem sie die Seelen böser Menschen aufsammeln. Das ist aber mehr eine Motivationshilfe, denn das eigentliche Ziel der Universität ist es zu verhindern, dass diese Seelen in die falschen Hände geraten - im schlimmsten Fall in die von jemanden, der damit versucht einen Dämonengott zu erschaffen.

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Polyband
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Japanisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD Kritik zu Soul Eater - Vol. 1

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 8/10


In der „Shinigami Fachschule für Waffenhandwerk“ lernen die sogenannten „Meister“, junge talentierte Kämpfer mit unterschiedlichen Fähigkeiten, zusammen mit ihren Partnern, die sich in lebende Waffen verwandeln können, gegen Dämonen und übernatürliche Wesen zu kämpfen. Das Ziel ist, zur Steigerung der eigenen Stärke die verdorbenen Seelen böser Menschen zu sammeln und sich einzuverleiben.
Die Meister „Maka“, „Black Star“ und „Death the Kid“ mit ihren jeweiligen Partnern „Soul Eater“, „Tsubaki“, „Patty und Liz“ sind zwar grundverschiedene Individualisten, dennoch werden sie als Team zusammengewürfelt, um sich mit vereinten Kräften den Komplotten von Hexen und Dämonen entgegenzustellen. Und als wäre all dies schon nicht aufreibend genug, müssen sie auch noch ihren Alltag als Schüler der vielleicht ungewöhnlichsten Fachschule aller Zeiten bewältigen. Zwischen Prüfungsstress, Trainingseinheiten und Vorlesungen warten zudem noch jede Menge private Spannungen, die für diverse Brandherde sorgen.

„Soul Eater“ ist eine 2008 produzierte Anime-Serie, die auf der gleichnamigen Manga-Reihe beruht. Rein Inhaltlich könnte man diese Serie durchaus mit „Blue Exorcist“ gleichsetzen, geht es in beiden Serien doch um Dämonenbekämpfer in Ausbildung, die sich zwischen epischen Kämpfen und Schulalltag bewegen. Rein optisch und atmosphärisch gibt es jedoch signifikante Unterschiede, weshalb beide Serien differenziert voneinander betrachtet werden müssen.
„Soul Eater“ fällt zunächst einmal durch seinen sehr eigenen Zeichnungsstil auf, der eher als animierter Comicstrip, denn als Anime durchgeht. Innerhalb dieses Comiclooks bewegen sich Figuren im typischen Anime-Stil und sorgen dadurch rein visuell für ein interessantes, wenn auch zunächst gewöhnungsbedürftiges Optikerlebnis. Wähnt man sich als Zuschauer zunächst in einen Kinder-Anime, wird man durch die rasante Action, den hohen Blutgehalt und der düsteren Gruselatmosphäre eines besseren belehrt. Zwischenzeitlich kann man durchaus den Eindruck gewinnen, sich in einem typischen „Tim-Burton-Gruselmärchen“ zu befinden, denn zwischen Grusel und Komödie passt kaum eine Briefmarke in der Welt von „Soul Eater“.

Die Serie verfügt über einen sich immer weiter ausbreitenden Grundplot, der mit diversen Nebenhandlungen ausgeschmückt wird. Langweilig wird die Serie jedoch zu keinem Zeitpunkt, dem im Vordergrund steht nicht die Geschichte, sondern die skurrile Umgebung. Die Welt von „Soul Eater“ stellt ihre Eigenheiten als Selbstverständlichkeit dar und gibt sich gar keine Mühe, sie dem Zuschauer zu erklären. Man muss diesen Mikrokosmus einfach hinnehmen und darf nicht allzu viel Hinterfragen, ansonsten bringt man sich unnötigerweise um den Unterhaltungsfaktor.

Die Charaktervielfalt in „Soul Eater“ ist sowohl facettenreich als auch auf vielfältige Art und Weise unterhaltsam. Jede einzelne Person ist im Grunde genommen ein autonomer Individualist, der durch seine offensichtlichen Ecken und Kanten bereits alleine die Serie tragen könnte. Alle sechs Charaktere zusammen ergeben jedoch maximalen Spaß, da die abwechslungsreiche Charakterdarstellung immer wieder für lustige Szenarien und spannende Momente sorgt.
Selbstverliebtheit, Oberflächlichkeit, Unsicherheit, Schüchternheit, Überheblichkeit, Phobien...hier wird beinah alles geboten, woran man sich als Zuschauer reiben oder auch identifizieren kann.
Allen drei Teams wird die gleiche Aufmerksamkeit geboten, weshalb man nicht von einem oder zwei Hauptcharakteren sprechen kann. Jeder Charakter wird für sich einzeln beleuchtet und bekommt genügend Spielraum, sich und seine Persönlichkeit darzustellen.

„Soul Eater“ ist eine actionreiche, atmosphärisch dichte und mit ausgeflippten Charakteren bestückte Anime-Serie der besonderen Art. Auch wenn man sich in den ersten 1-2 Folgen an das eigenwillige Setting und den ungewohnten Zeichenstil gewöhnen muss, bekommt man abwechslungsreiche Unterhaltung geboten. Langweilig wird die Serie nie, denn Spaß, Spannung und Action treiben ein munteres Wechselspielchen, so dass für alle Geschmäcker was dabei ist.

Die Serie liegt in guter Bild- und Tonqualität vor. Extras gibt es leider Keine.

Fazit: Kurzweilige Serie in ungewohntem Look – sehr empfehlenswert.

by Till Huber


DVD und Blu-ray zu Soul Eater

DVD
Soul Eater - Vol. 1 Soul Eater - Vol. 1
DVD Start:
25.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 260 min.

zur DVD Kritik

Soul Eater - Vol. 2 Soul Eater - Vol. 2
DVD Start:
26.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 260 min.

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Soul Eater - Vol. 3 Soul Eater - Vol. 3
DVD Start:
25.04.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 260 min.

Soul Eater - Vol. 4 Soul Eater - Vol. 4
DVD Start:
29.08.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 240 min.