Sleepy Hollow - Die komplette Season 1 - DVD

DVD Start: 11.06.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 561 min

Sleepy Hollow - Die komplette Season 1 Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der britische Auswanderer Ichabod Crane (Tom Mison) stirbt während der Amerikanischen Revolution und wird im 21. Jahrhundert im Staate New York wiedergeboren. Mit ihm erwacht der einst von ihm selbst enthauptete kopflose Reiter, der die Vernichtung der Menschheit plant. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse beginnt erneut: Gemeinsam mit der resoluten Polizistin Abbie Mills (Nicole Beharie) nimmt Crane den Kampf mit dem Reiter der Apokalypse auf, um die jüngst freigelegten dunklen Mächte zu besiegen.

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DVD Details

Medienanzahl: 4
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Audiokommentare
- Entfallene Szenen
- Willkommen in Sleepy Hollow
- Die Geheimnisse von Sleepy Hollow, Die Akte Corbin
- Willkommen im 21. Jahrhundert, Mr. Crane
- Der kopflose Reiter
- Der Kopf des kopflosen Reiters
- Spaß am Set

DVD Kritik zu Sleepy Hollow - Die komplette Season 1

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 9/10


Kopflos - „Sleepy Hollow“? Das ist doch der Film von Tim Burton mit Johnny Depp in der Hauptrolle, der die Original-Geschichte von Washington Irving kongenial adaptierte? Genau. Und nun ist man verunsichert, wie man denn daraus eine Serie machen soll. Schließlich hat schon Irving in seiner klassischen Geschichte alles erzählt und Tim Burtons Film ist ein Meisterwerk des Gothic Horrors und verbindet Grusel mit schrägem Humor und hervorragende Darsteller mit mitreißenden Tricks. Doch das ergibt nicht so viel Stoff für eine TV-Serie und angesichts der Katastrophe der TV-Adaption von „From Dusk till Dawn“ kann man mehr als skeptisch sein. Nun tritt der kopflose Reiter natürlich auf, aber es geht vorrangig darum wie ein Ermittlerteam übernatürliche Gegebenheiten in der Kleinstadt Sleey Hollow klären müssen. Das ist natürlich vom Prinzip her alles andere als neu. Seit „Buffy“ kennt man das, das ein kleines Städtchen aus unterschiedlichen Gründen das Böse anzieht. Und Ermittlerteams die gegen böse Wesen eintreten natürlich auch. Da hat man „Supernatural“, in gewisser Weise „Charmed“, „Grimm“, „The Fades“, und, und, und. Braucht man da wirklich eine neue Serie? Ruht sich die Staffel auf den berühmten Grundlagen der Kurzgeschichte und des Tim Burton Filmes aus? Nein, tut sie nicht. Der kopflose Reiter besitzt zwar eine zentrale Rolle, wird aber nicht direkt in der ersten Episode besiegt. Geschickterweise ist er zentral für alle Geschehnisse, tritt aber nicht in allen Episoden auf. Aber das Grundprinzip ist schon innovativ und sorgt für viele witzige Elemente. Als der Reiter von den Toten aufersteht, erwacht auch derjenige, der ihn damals auf dem Schlachtfeld des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges besiegte. Nun muss Ichabod Crane, so lautet der Name des Helden, nicht nur erneut den Reiter aufhalten, sondern auch mit der Moderne zurechtgekommen. Schließlich hat er die letzten 250 Jahre in einem Grab gelegen. Zunächst muss er aber die Polizisten davon überzeugen, dass er wirklich einen Zeitsprung gemacht hat und nicht verrückt ist. Schön sind die witzigen Dialoge, wenn er mit den Tücken der Moderne kämpft. Vor allem da er als Partnerin eine junge schwarze Polizistin zur Seite bekommt, die sowohl als Frau als auch als Schwarze emanzipiert ist, was einen Mann des 18. Jahrhunderts zu Beginn natürlich sehr verunsichert. Der resultierende Witz sorgt auch für ein paar satirische Spitzen auf die Verhältnisse in den heutigen USA. In dieser Hinsicht ist es auch ein Pluspunkt, dass die Monsterjagd geheim gehalten wird. Es gibt keine offizielle Mission, keine Behörde und die Tätigkeit ist zwar dem skeptischen Polizeicaptain bekannt, aber auch er wird erst mit der Zeit von dem Übernatürlichen überzeugt. Dabei haben die Ermittler nicht viel Zeit. Denn der kopflose Reiter ist niemand geringeres als einer der vier Reiter der Apokalypse. Sollte der Reiter seinen Kopf wiederfinden, werden die anderen auferstehen und das Armageddon wird eingeleitet. Hier liegt eine Schwäche vor. Warum kann es nichts geringeres sein, als ausgerechnet die biblische Apokalypse? Warum sind alle Dämonen die hier vorkommen, Vorboten welche eine Prophezeiung verhindern wollen? Denn die beiden Helden sind die sogenannten Zeugen, welche schon in der Offenbarung erwähnt werden und eine wesentliche Rolle im Weltuntergang spielen. Beide lehnen sich gegen ihr Schicksal auf und versuchen das Böse zurückzuhalten. Doch immer wieder kommt die Vergangenheit von Crane in die Quere. Das wird dem Zuschauer langsam ein bisschen zu viel. In jeder Episode wird Crane auf etwas gestoßen was er vor seinem Tod machte, sah, erlebte oder das Schicksal ihm bekannter Personen betraf. Dass seine Frau auch noch eine Hexe war und nun als Geist den beiden hilft, ist noch das I-Tüpfelchen. Das wirkt alles stellenweise durchaus überkonstruiert. Man erwartet schon gespannt welche Verrenkungen das jeweilige Drehbuch wieder machen muss, um die Vergangenheit des Helden mit einzubeziehen. Diese Schwäche sorgt allerdings auch für einige starke Momente und ganz am Ende der ersten Staffel macht es durchaus Sinn und alles was man bemängelte, fügt sich auf einmal logisch zusammen, so das man mehr als gespannt auf die Fortsetzung ist. Von dem Cliffhanger natürlich mal abgesehen. Aber von den Grundzügen abgesehen gibt es hier auch gut gestaltete und interessante Monster die nicht immer aus dem üblichen Fundus stammen. So ist hier etwa ein Golem zu finden oder ein indianischer Dämon. Viele Epochen und Kulturen werden zitiert und manchmal kann man in den Details einige Referenzen entdecken. Etwa wenn der skeptische Vorgesetzte nach dem Autor der zugrundeliegenden Kurzgeschichte, Irving, benannt ist. Trotz einiger strukturellen Schwächen ist „Sleepy Hollow“ eine packende düstere Serie, die sich in dem Wust von Mystery-Serien durchaus zu behaupten weiß und Lust auf mehr macht.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind sehr gut und lassen kaum Wünsche offen. Extras gibt es viele, aber meist sind sie recht kurz ausgefallen. Der Pilot und die letzte Folge, in doppelter Länge, besitzen einen Audiokommentar, es gibt Pannen und Gags und Extras darüber wie der Schädel des kopflosen Reiters gestaltet worden ist und wie sein Pferd trainiert wurde. Weiterhin gibt es noch entfernte Szenen und einen Zusammenschnitt der witzigen Szenen welche den Helden mit den Errungenschaften der Moderne zeigen. Ein Making Of gibt es auch noch, etc., und, und, und.


Fazit:
Trotz einige strukturellen Schwächen eine packende, düstere und spannende Serie, welche süchtig macht und alles durch einen schönen Witz auflockert.

by Jons Marek Schiemann


DVD und Blu-ray zu Sleepy Hollow

DVD
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