Into the Badlands - Die komplette 2. Staffel (uncut) - DVD

DVD Start: 24.11.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 408 min

Into the Badlands - Die komplette 2. Staffel (uncut) Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nachdem Sunny und M.K. getrennt wurden, finden sie sich weit voneinander entfernt an für sie unwirklich erscheinenden Orten wieder. Während M.K. weiterhin dagegen ankämpft, Kontrolle über seine Kräfte zu erlangen, lässt Sunny nichts unversucht, um der Gefangenschaft zu entkommen und seine Familie wiederzufinden. Auf dem Weg wird Sunny von neuen Verbündeten unterstützt, deren wahre Motive jedoch alles andere als ehrenwert sind. Die Witwe versucht unterdessen ihre Machtstellung auszubauen und die anderen Barone unter ihre Kontrolle zu bringen. Allianzen werden gebildet, Freundschaften verraten und Ereignisse in Gang gesetzt, die verheerende Konsequenzen für Sunnys und M.K.s Leben haben werden ...

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DVD Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD Kritik zu Into the Badlands - Die komplette 2. Staffel (uncut)

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Raus aus den Badlands, rein in die Badlands
Die erste Staffel von „Into the Badlands“ war eine durchaus positive Überraschung. Im Zuge anderer TV-Serien, welche sich nicht vor Blut und Sex scheuen, wurden hier beachtliche und ziemlich brutale Martial-Arts-Kämpfe gezeigt, wobei man merkte das die Story eher um die Kämpfe herum gewebt worden ist und deutlich schwächelte. Aber die Mischung aus Eastern, Western und Science-Fiction machte die Serie zu einem guilty pleasure der damit endete das der Held mit seiner schwangeren Frau fliehen konnte.

Sunny (Daniel Wu)
Sunny (Daniel Wu) © Universum Film
Die zweite Staffel, erhältlich ab dem 24. November 2017, macht dann schon zu Beginn einen großen Fehler indem sie die folgende Handlung ein halbes Jahr später anlaufen lässt ohne jemals zu erklären was genau mit den Charakteren in der Zwischenzeit passiert ist. Was erlebte Sonny bis zu seinem ersten Auftauchen in der Staffel und was hat ihn daran gehindert, schon vorher nach seiner Familie zu suchen? Hatte er keine Lust auf die Stimmungsschwankungen einer Schwangeren? Wieso ist MK auf einmal in einem Kloster, wie man sie auch aus klassischen Kung-Fu Filmen kennt, um dort seine dunkle Gabe zu meistern und die Kampftechniken zu erlernen. Warum merkt niemand, dass der böse Baron Quinn noch lebt und eine Armee um sich schart? Fragen über Fragen die auch im Laufe der Staffel niemals beantwortet werden. Stattdessen kann man über die Figuren und ihre Handlungen immer nur den Kopf schütteln. MK etwa stellt immer nur dieselben Fragen und ist offenbar zu dumm sich die Antworten zu merken. Das hat schon etwas trotziges was einen zunehmend auf die Nerven geht. Auch der Schurke Quinn nervt, da es dem Schauspieler trotz nervigen Overactings nicht gelingt deutlich zu machen, dass seine Liebe zu einem männlichen Baby eine Projektion ist, da sein eigener Sohn ihn verraten hat.

Tilda (Ally Ioannides)
Tilda (Ally Ioannides) © Universum Film
Nick Frost ist ein Komödienstar, vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Simon Pegg in „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“ und „Worlds End“ sowie „Attack the Block“ bekannt, und ein willkommener Neuzugang im Ensemble. Aber auch er ergeht sich in Manierismen und ist aufgrund seiner Körperfülle als Kampfmönch so glaubwürdig wie ein Kaninchen als Menschenfresser. Die Story die hier ausgeweitet werden will und starke Züge von einem Road Movie besitzt, ist äußerst schwach und man erträgt sie eigentlich nur als Zwischenhänger bis zu den Kämpfen. Denn das ist das sehenswerte an der Serie: die Martial Arts Kämpfe sind einfach hervorragend. Es gibt zwar viel Wire Working, aber es ist immer ästhetisch und auch ziemlich brutal. Sie strotzen vor guten Ideen und das, was man vom Geld her sich an der Story spart, nutzt man hier für die visuellen Einfälle. Man muss natürlich zugeben, dass man diese Serie nicht wegen der Geschichte ansieht. In der Hinsicht macht sie es richtig und bietet dem Zuschauer was er will. Allerdings muss man da schon beide Augen zudrücken und hoffen, dass man nicht bis zur nächsten Actionszene einschläft.

Bajie (Nick Frost) und Sunny (Daniel Wu)
Bajie (Nick Frost) und Sunny (Daniel Wu) © Universum Film
Der Ton ist hervorragend und gerade die Soundeffekte können überzeugen. Etwa wenn die Kleider während eines Schwertkampfes laut rauschen, so erhöht das den Effekt und die Dynamik des Kampfes. Das Bild kann auch überzeugen und besitzt keine Mängel. Wenngleich es manchmal etwas schärfer hätte ausfallen können. Leider besitzt die Staffel keinerlei Extras.


Fazit:
Die Story ist schwach, die Figuren dämlich, die Darsteller eher unteres Mittelmaß, aber die Kämpfe sind spannend, brutal und voller guter Ideen. Anspruchslose Serienunterhaltung bei der man einiges ertragen muss, um belohnt zu werden.

by Jons Marek Schiemann


DVD und Blu-ray zu Into the Badlands

DVD
Into the Badlands - Die komplette 1. Staffel Into the Badlands - Die komplette 1. Staffel
DVD Start:
04.11.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 245 min.

zur DVD Kritik

Into the Badlands - Die komplette 2. Staffel (uncut) Into the Badlands - Die komplette 2. Staffel (uncut)
DVD Start:
24.11.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 408 min.

zur DVD Kritik

Blu-ray
Into the Badlands - Die komplette 1. Staffel Into the Badlands - Die komplette 1. Staffel
Blu-ray Start:
04.11.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 255 min.

Into the Badlands - Die komplette 2. Staffel (uncut) Into the Badlands - Die komplette 2. Staffel (uncut)
Blu-ray Start:
24.11.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 427 min.