Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 2 - DVD

DVD Start: 05.11.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 468 min

Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 2 Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

April Carver ist Mitte Zwanzig und versucht als Journalistin bei einem Bostoner Nachrichtenmagazin die Karriereleiter zu erklimmen. Nebenbei halten ihre verwitwete Mutter Sara und ihre rebellische jüngere Schwester Brenna sie ganz schön auf Trab. Ausgerechnet als sich in Beruf, Familie und sogar im Liebesleben alles zum Guten zu wenden scheint, erhält April eine schockierende Nachricht: Sie ist an Leukämie erkrankt! Fortan muss sie lernen, wie kostbar jeder Moment ist. Doch eins weiß sie ganz genau: Aufgeben kommt nicht in Frage!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD Kritik zu Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 2

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


In der heutigen Zeit ist die Krebserkrankung auf dem Vormarsch. Im Jahr 2014 erkrankten allein in Deutschland eine halbe Million Menschen an Krebs. Während in wissenschaftlichen Formaten ausführlich über die Krankheit berichtet wird, bleibt sie in Serien oftmals ein heikles Thema, das im besten Fall nur angeschnitten wird. Die US-amerikanische Fernsehserie „Chasing Life“ hingegen nutzt die Krankheit als Kernthema. In der Adaption der spanischen Serie „Terminals“ geht es um die 24-jährige Journalistin April, die an Leukämie erkrankt und mit den Symptomen der Krankheit leben muss. Volumen eins der ersten Staffel umfasst zehn Episoden, in denen die junge Frau ihre Diagnose erhält und sich in die notwendige Behandlung begeben muss, während ihr Leben privat und beruflich weiterhin spannend bleibt.

Disc 1
Episode 11- 14
Mainachten
April (Italia Ricci) kämpft mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie. Als ihre Großeltern zu Besuch kommen, bricht ein Streit in der Familie aus. Brenna (Haley Ramm) versucht, die Wogen zu glätten und alle bei einem vorgezogenen Weihnachtsfest für April zu versöhnen.

Alles auf Anfang
April darf das Krankenhaus verlassen und kehrt nach vier Monaten zurück zur Boston Post. Dem neuen Chefredakteur Aaron Philipps (Stephen Schneider) kann sie es nicht recht machen, bis er von ihrer Krebserkrankung erfährt. Während Brenna unter der Trennung von ihrer Freundin Greer (Gracie Dzienny) leidet, erwischt Großmutter Emma (Rebecca Schull) Sara (Mary Page Keller) und George (Steven Weber) beim Küssen. Doch als Natalie (Jessica Meraz) plötzlich mit ihrer Mutter vor der Tür steht, konzentriert sich alles auf sie.

Rate mal wer zum Spenden kommt?
Leo (Scott Michael Foster) distanziert sich nach seiner Operation von April, die sich mit der Trennung nicht abfinden kann. Brenna sucht die Nähe zu Natalie, um sie von der Notwendigkeit ihrer Knochenmarkspende zu überzeugen. Währenddessen kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Sara und Natalies Mutter Olivia (Laura Harring)

Keine Zeit für Heimlichkeiten
Gezwungenermaßen besuchen April und Dominic (Richard Brancatisano) gemeinsam ein Benefiz-Konzert, über das sie beide gemeinsam berichten sollen. Doch die Spannung zwischen ihnen gefährdet den Job. Leo darf endlich das Krankenhaus verlassen und freut sich auf ein normales Leben mit April.

Disc 2
Episode 15 – 18
Außen vor
Da April sind noch immer schlapp und ausgelaugt fühlt, engagiert sie den Zusammenzug von Natalie und Beth (Aisha Dee). Die beiden verstehen sich gut, was in April Eifersucht hervorruft.

Ich bin mehr als Krebs
Aprils Krebs ist in Remission. Während sie überglücklich über die momentane Heilung ist, versinkt Leo in Selbstmitleid. Völlig perspektivlos steuert er auf ein tiefes Loch zu. Die Gespräche mit Sara öffnen ihn die Augen, was zum Streit mit April führt.

Der Preis des Ruhms
April enthüllt öffentlich, dass der Baseball-Star Richi Miranda (Miles Gaston Villanueva) noch immer drogenabhängig ist. Als die Boston Post wegen Verleugnung verklagt wird, muss April in einem Fernsehinterview das Ansehen der Zeitung wiederherstellen. Zur gleichen Zeit versucht Beth, ihre neue Chefin, Designerin Jaclyn (Nora Kirpatrick), von ihrem Talent zu überzeugen.

Frieden mit der Angst
April befürchtet, dass ihr Krebs zurück ist. Dr. Hamburg (Merrin Dungey) kann Entwarnung geben. Um ihre Angst zu besiegen, versucht April ihre Gefühle mit Hasch-Keksen zu betäuben. Ausgerechnet in diesem Moment lernt sie Dominics Mutter kennen.

Disc 3
Episode 19 – 21

Tatsächlich Leben

April ist sich Leos Gefühle noch nicht sicher. Bei einem Doppel-Date mit Beth und Graham (Rob Kerkovich) will sie ihn auf die Probe stellen. Beth ist Leo gegenüber feindlich gestimmt. Als er ablehnt, die Spendenaktion eines Teenagers zu unterstützen, bestätigt sich ihre Meinung. Auch April ist enttäuscht. Doch am Tag der Spendenaktion wartet Leo mit einer Überraschung auf sie.

Keine Nachrichten sind schlechte Nachrichten
April und ihr Kollege Danny (Abhi Sinha) kämpfen um das Ansehen von Raquelle, der neu erlangten Chefredakteurin der Boston Post. Greer ist zwischenzeitlich zu Brenna gezogen, um den Problemen mit ihren Eltern aus dem Weg zu gehen. Die Mädchen träumen von einer gemeinsamen Zukunft, doch das Schicksal meint es anders mit ihnen.

Ein Tag muss reichen
April erfährt von Dr. Hamburg, dass ihr Krebs erneut ausgebrochen ist. Sie muss umgehend mit der Chemotherapie beginnen und eine Knochenmarktransplantation bekommen, um eine Überlebenschance zu haben. Am Tiefpunkt ihres Lebens stellt Leo ihr die entscheidende Frage, die ihren Lebensmut zurückbringt.

Kritik
Die Serie, die von Susanne Vogel und Joni Lefkowitz für das amerikanische Fernsehen adaptiert wurde, lief erfolgreich auf dem Sender ABC Family, der bereits eine zweite Staffel in Auftrag gab. In Deutschland liefen die ersten zehn Episoden der ersten Staffel ab dem 13. Januar 2015 auf dem Disney Channel. Im Fokus der Serie steht eine starke junge Frau, die versucht ihr Privatleben, die Diagnose und den hektischen Beruf unter einem Hut zu bringen. Bewusst verschweigt sie zunächst ihre Krankheit vor ihrer Familie, Freunden und Kollegen, um ihre Leben möglichst uneingeschränkt weiterleben zu können. Doch mit Zunahme der Symptome wendet sie sich an ihren Onkel, der sie als Onkologe behandelt. Nicht nur Aprils Leukämie, sondern auch ein jahrelanger Streit innerhalb der Familie muss plötzlich verarbeitet werden. Währenddessen kommt auch ein dunkles Geheimnis an Tageslicht, dass für verletzte Gefühle sorgt.
Krebs ist ein heikles Thema, das sich nicht unbedingt als Erfolgsgarantie für ein Serienformat anbietet. Doch im Zuge der heutigen Situation, betrifft dieses Thema mehr Menschen als gedacht. „Chasing Life“ möchte weder die Krankheit als Todesurteil beschreiben, noch den Zuschauern eine Figur präsentieren, die den Kampf bereits verloren hat. Die Serie widmet sich vielmehr einer starken Hauptfigur, die gegen die Krankheit ankämpft und die hoffnungsvollen Momente genießt. Sorgen und Träume, Kummer und Freude halten sich während der ersten zehn Episoden die Waage. April, die sehr gefühlvoll von Italia Ricci („Unnatural History“) gespielt wird, lässt sich nicht davon abhalten, ihr Leben trotz Krankheit zu genießen. Sie kämpft unentwegt, muss aber auch die Qualen der Chemotherapie ertragen. Bei „Chasing Life“ wird nicht beschönt und dennoch ist die Grundstimmung zu keiner Minute depressiv oder pessimistisch. Therapiesitzungen werden ebenso thematisiert, wie der Umgang der Mitmenschen mit der Krankheit. Streit und Auseinandersetzungen zwischen den Figuren sorgen zudem für einen gesunden Realismus, der sich sowohl im Privatbereich als auch im Krankenhaus ereignet. Neben der Hauptdarstellerin sorgen Mary Page Keller („Pretty Little Liars“) als Mutter Sara, Haley Ramm („The Mentalist“) als rebellische Schwester Brenna und Scott Michael Foster („Californication“) als Gouverneurssohn Leo für einen harmonischen Plot. Wer wissen will, wie es mit April weitergeht, sollte die zweite Staffelhälfte nicht verpassen, die voraussichtlich im Herbst 2015 auf dem Disney Channel ausgestrahlt und Endes des Jahres auf DVD erscheinen wird.

Bild und Ton
Die Bildqualität ist gut, aber nicht herausragend. Dem Genre angemessen fallen die Bilder etwas weich aus. Die Kolorierung ist natürlich, wirkt aber in den dunklen Innenräumen leicht abgeschwächt. Auch die Schwarzwerte sind gelegentlich etwas kraftlos und könnten mehr Brillanz vertragen. Bei Gegenlicht sind die Gesichter sehr weich, sodass sich keinerlei Fältchen abzeichnen. Die Bildstärke ist mittelmäßig, Details werden angemessen abgebildet, könnten aber deutlicher sein. Die Tonqualität ist minimal besser als das Bild. Die Dialoge sind stets gut verständlich und deutlich. Leise legt sich die Hintergrundmusik über die Bilder, die angemessen untermalt sind. Der Raum ist befriedigend und der ruhigen Grundstimmung angemessen abgemischt.

Extras
Die DVD-Box verfügt über keinerlei Extras und Bonusmaterial.


Fazit:
Mit „Chasing Live“ ist den Machern eine zutiefst menschliche Drama-Serie gelungen, die sich mit der Krebserkrankung einer jungen Frau auseinandersetzt. Mit einer gesunden Prise Dramatik, Humor und Hoffnung gewürzt, liefert die Serie trotz des ernsten Themas gute Unterhaltung.

by Sandy Kolbuch


DVD und Blu-ray zu Chasing Life

DVD
Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 1 Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 1
DVD Start:
04.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 407 min.

zur DVD Kritik

Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 2 Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 2
DVD Start:
05.11.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 468 min.

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