Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 1 - DVD

DVD Start: 04.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 407 min

Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 1 Serie -> zur DVD Kritik

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Inhalt

April Carver ist Mitte Zwanzig und versucht als Journalistin bei einem Bostoner Nachrichtenmagazin die Karriereleiter zu erklimmen. Nebenbei halten ihre verwitwete Mutter Sara und ihre rebellische jüngere Schwester Brenna sie ganz schön auf Trab. Ausgerechnet als sich in Beruf, Familie und sogar im Liebesleben alles zum Guten zu wenden scheint, erhält April eine schockierende Nachricht: Sie ist an Leukämie erkrankt! Fortan muss sie lernen, wie kostbar jeder Moment ist. Doch eins weiß sie ganz genau: Aufgeben kommt nicht in Frage!

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DVD Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD Kritik zu Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 1

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


In der heutigen Zeit ist die Krebserkrankung auf dem Vormarsch. Im Jahr 2014 erkrankten allein in Deutschland eine halbe Million Menschen an Krebs. Während in wissenschaftlichen Formaten ausführlich über die Krankheit berichtet wird, bleibt sie in Serien oftmals ein heikles Thema, das im besten Fall nur angeschnitten wird. Die US-amerikanische Fernsehserie „Chasing Life“ hingegen nutzt die Krankheit als Kernthema. In der Adaption der spanischen Serie „Terminals“ geht es um die 24-jährige Journalistin April, die an Leukämie erkrankt und mit den Symptomen der Krankheit leben muss. Volumen eins der ersten Staffel umfasst zehn Episoden, in denen die junge Frau ihre Diagnose erhält und sich in die notwendige Behandlung begeben muss, während ihr Leben privat und beruflich weiterhin spannend bleibt.

Disc 1
Episode 1- 4
Und plötzlich ist alles anders
Die 24-jährige April Carver (Italia Ricci) arbeitet bei der Zeitung The Boston Post. Um dem Chefredakteur Lawrence (Vondie Curtis-Hall) von ihrem Können zu überzeugen, schleicht sie sich bei einer Blutspendenaktion ein, um ein Exklusiv-Interview mit einem Baseballspieler zu ergattern. Als April währenddessen zusammenbricht, kümmert sich ihr Onkel George (Steven Weber) um sie, zu dem sie seit dem Unfalltod ihres Vaters keinen Kontakt mehr hatte. Noch am gleichen Abend erfährt sie von ihm, dass sie an Leukämie leidet.

Als wäre nichts gewesen
Der Schock der Diagnose sitzt tief, doch April hat keine Chance, mit ihrer Mutter Sara (Mary Page Keller) zu reden. Gemeinsam mit der Ressortleiterin Raquel (Shi Ne Nielson) soll April ein Porträt über den Gouverneur Bruce Hendrie schreiben. Nach einem ersten Misserfolg verbringt April den Abend mit ihren Kollegen Dominic (Richard Brancatisano), in dessen Bett sie am nächsten Morgen erwacht. Überfordert mit der beruflichen Belastung, ihren chaotischen Privatleben und ihrer Krankheit, vertraut sie sich ihrer besten Freundin Beth (Aisha Dee) an.

Hoffnung in Orange
April bemerkt die ersten Symptome ihrer Krankheit: Sie fühlt sich schlapp und abgeschlagen, was sie vor Dominic zu verbergen versucht. Noch immer ahnen weder ihre Mutter, ihre Großmutter (Rebecca Schull) noch ihre Schwester Brenna (Haley Ramm) etwas von ihrer Leukämie.

Ich schlafe, wenn ich tot bin
Mit dem Entschluss, sich nicht von ihrer Krankheit einschränken zu lassen, stürzt sich April in die Arbeit. Als sie ihre Schwester darum bittet, sie bei einem Treffen mit ihrer Mutter zu vertreten, kommt es zum Streit. In ihrer Wut erzählt April von ihrer Krankheit.

Disc 2
Episode 5 – 7
Mach Dir nichts vor!
April wird am Frühstückstisch ohnmächtig, woraufhin ihre Mutter alarmiert ihr Zimmer durchsucht. Als sie dabei die Tabletten ihrer Tochter findet, stellt sie April zur Rede. Brenna sorgt sich um ihre Schwester und findet trotz bei ihrer Klassenkameradin Greer (Gracie Dzienny).

Flucht nach vorne
Leo (Scott Michael Foster), der Sohn des Gouverneurs, lädt April zu einem Treffen mit seinem Vater ein. Während des Abends gibt er öffentlich bekannt, dass er an Krebs leidet.

April schwarz auf weiß
Die Freude über ihren ersten eigenen Artikel wird von den Symptomen der Leukämie beschattet. April will Dominic endlich sagen, dass sie krank ist. Doch als sie erfährt, dass er das Angebot erhalten hat, mit einer Band auf Tour zu gehen, behält sie die Wahrheit für sich.

Noch Wünsche?
April meldet sich bei der Arbeit krank, um sich auf ihre Behandlung vorzubereiten. Sie erfährt, dass Leo eine lebensrettende Operation abgelehnt hat, was zum Streit zwischen ihnen führt. Währenddessen versuchen Sara und Brenna sich gegenseitig Trost zu spenden. Es kommt zur Aussprache zwischen George und seiner Schwägerin.

Disc 3
Episode 8 -10
Der Krebs ist aus dem Sack
Während einer Wahlveranstaltung bricht Leo vor den Augen der Presse zusammen. Beth lässt ihren Angst-Tränen um April auf der Toilette freien Lauf und sucht ausgerechnet bei Raquel Trost. Die nutzt ihr Wissen zum eigenen Vorteil. Brenna muss sich entscheiden: Will sie mit Greer oder mit ihrem Freund Kieran (Augusto Aguilera) zusammen sein.

Bittere Medizin
April muss sich für die nächsten Monate zur Chemotherapie ins Krankenhaus begeben. Währenddessen sucht Brenna ihre Halbschwester in Florida auf, um sie zur Knochenmarkspende zu überreden.

Mainachten
April kämpft mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie. Als ihre Großeltern sie besuchen kommen, versucht sie sich stark zu geben. Als die Familie in Streit ausbricht, versucht Brenna alle mit einem vorgezogenen Weihnachtsfest zu versöhnen.

Kritik
Die Serie, die von Susanne Vogel und Joni Lefkowitz für das amerikanische Fernsehen adaptiert wurde, lief erfolgreich auf dem Sender ABC Family, der bereits eine zweite Staffel in Auftrag gab. In Deutschland liefen die ersten zehn Episoden der ersten Staffel ab dem 13. Januar 2015 auf dem Disney Channel. Im Fokus der Serie steht eine starke junge Frau, die versucht ihr Privatleben, die Diagnose und den hektischen Beruf unter einem Hut zu bringen. Bewusst verschweigt sie zunächst ihre Krankheit vor ihrer Familie, Freunden und Kollegen, um ihre Leben möglichst uneingeschränkt weiterleben zu können. Doch mit Zunahme der Symptome wendet sie sich an ihren Onkel, der sie als Onkologe behandelt. Nicht nur Aprils Leukämie, sondern auch ein jahrelanger Streit innerhalb der Familie muss plötzlich verarbeitet werden. Währenddessen kommt auch ein dunkles Geheimnis an Tageslicht, dass für verletzte Gefühle sorgt.
Krebs ist ein heikles Thema, das sich nicht unbedingt als Erfolgsgarantie für ein Serienformat anbietet. Doch im Zuge der heutigen Situation, betrifft dieses Thema mehr Menschen als gedacht. „Chasing Life“ möchte weder die Krankheit als Todesurteil beschreiben, noch den Zuschauern eine Figur präsentieren, die den Kampf bereits verloren hat. Die Serie widmet sich vielmehr einer starken Hauptfigur, die gegen die Krankheit ankämpft und die hoffnungsvollen Momente genießt. Sorgen und Träume, Kummer und Freude halten sich während der ersten zehn Episoden die Waage. April, die sehr gefühlvoll von Italia Ricci („Unnatural History“) gespielt wird, lässt sich nicht davon abhalten, ihr Leben trotz Krankheit zu genießen. Sie kämpft unentwegt, muss aber auch die Qualen der Chemotherapie ertragen. Bei „Chasing Life“ wird nicht beschönt und dennoch ist die Grundstimmung zu keiner Minute depressiv oder pessimistisch. Therapiesitzungen werden ebenso thematisiert, wie der Umgang der Mitmenschen mit der Krankheit. Streit und Auseinandersetzungen zwischen den Figuren sorgen zudem für einen gesunden Realismus, der sich sowohl im Privatbereich als auch im Krankenhaus ereignet. Neben der Hauptdarstellerin sorgen Mary Page Keller („Pretty Little Liars“) als Mutter Sara, Haley Ramm („The Mentalist“) als rebellische Schwester Brenna und Scott Michael Foster („Californication“) als Gouverneurssohn Leo für einen harmonischen Plot. Wer wissen will, wie es mit April weitergeht, sollte die zweite Staffelhälfte nicht verpassen, die voraussichtlich im Herbst 2015 auf dem Disney Channel ausgestrahlt und Endes des Jahres auf DVD erscheinen wird.

Bild und Ton
Die Bildqualität ist gut, aber nicht herausragend. Dem Genre angemessen fallen die Bilder etwas weich aus. Die Kolorierung ist natürlich, wirkt aber in den dunklen Innenräumen leicht abgeschwächt. Auch die Schwarzwerte sind gelegentlich etwas kraftlos und könnten mehr Brillanz vertragen. Bei Gegenlicht sind die Gesichter sehr weich, sodass sich keinerlei Fältchen abzeichnen. Die Bildstärke ist mittelmäßig, Details werden angemessen abgebildet, könnten aber deutlicher sein. Die Tonqualität ist minimal besser als das Bild. Die Dialoge sind stets gut verständlich und deutlich. Leise legt sich die Hintergrundmusik über die Bilder, die angemessen untermalt sind. Der Raum ist befriedigend und der ruhigen Grundstimmung angemessen abgemischt.

Extras
Die DVD-Box verfügt über keinerlei Extras und Bonusmaterial.


Fazit:
Mit „Chasing Live“ ist den Machern eine zutiefst menschliche Drama-Serie gelungen, die sich mit der Krebserkrankung einer jungen Frau auseinandersetzt. Mit einer gesunden Prise Dramatik, Humor und Hoffnung gewürzt, liefert die Serie trotz des ernsten Themas gute Unterhaltung.

by Sandy Kolbuch


DVD und Blu-ray zu Chasing Life

DVD
Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 1 Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 1
DVD Start:
04.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 407 min.

zur DVD Kritik

Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 2 Chasing Life - 1. Staffel - Vol. 2
DVD Start:
05.11.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 468 min.

zur DVD Kritik