Ray Liotta rettet den Präsidenten in Uwe Bolls "Operation Olympus - White House taken"

07.10.2013

Einst brachte Clint Eastwood den Psychopathen John Malkovich in „In the Line of Fire – Die zweite Chance“ zur Strecke. Heute zeigt Hollywood-Veteran Ray Liotta („GoodFellas“) wie man mit Staatsfeinden umgehen muss. In dem actionreichen Thriller „Operation Olympus – White House Taken“ des deutschen Traumfabrik-Regisseurs Dr. Uwe Boll („Max Schmeling“, „Far Cry“) schützt er nicht nur den US-Präsidenten, er befreit auch eine Familie aus den Klauen der Attentäter. Nervenzerfetzende Spannung bis zur letzten Sekunde!

Zum Inhalt:
Der ehemalige Marine und jetzige Kleinstadtcop Tod Shaw (Ray Liotta) leidet immer noch darunter, dass er seinen besten Freund im Kampf verlor. Deshalb ist er auch bis zum heutigen Tage nicht in der Lage, das vermeintlich ruhmreiche Leben eines Kriegshelden zu führen. Stattdessen flüchtet er sich immer mehr in den Alkohol, was ihn schließlich seinen Job kostet. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Als es die Runde macht, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ausgerechnet seinem verschlafenen Städtchen Suddenly einen Besuch abstatten wird, sind seine Fähigkeiten als Ex-Marine mit einem Mal gefragt. Shaw bekommt seine Polizeimarke wieder und meldet sich zurück im Dienst. Und das genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn drei Attentäter unter der Führung des eiskalten Barron (Dominic Purcell) haben sich als Agenten des Secret Service getarnt, sich Zugang zu dem Haus seines verstorbenen Freundes verschafft und alle Bewohner als Geiseln genommen – dessen Witwe Ellen (Erin Karpluk), ihren Vater und ihren Sohn. Jetzt gilt es für Shaw, keine Zeit zu verlieren. Er muss versuchen, nicht nur Ellen und ihre Familie aus den Klauen der Verbrecher zu befreien, sondern auch das Leben des US-Präsidenten zu retten. Denn einer der Attentäter hat bereits sein Scharfschützengewehr in Stellung gebracht und den mächtigsten Mann der USA ins Visier genommen. Jetzt fehlt nur noch ein Wimpernschlag zur nationalen Katastrophe...
Videogame-Adaptionen wie „Blood Rayne“, „Postal“ oder „House of the Dead“ sind seine Stärke. Doch Dr. Uwe Boll, neben Roland Emmerich und Wolfgang Petersen einer der wenigen erfolgreichen deutschen Regisseure in Hollywood, kann auch anders. „Operation Olympus – White House Taken“ ist sowohl ein packender Action-Thriller über ein skrupelloses Sniper-Attentat auf den US-Präsidenten als auch das fesselnde Psychogramm eines ehemaligen Elitesoldaten, der zum Alkoholiker verkommt, aber schließlich durch sein selbstloses Engagement zum Helden avanciert. Dieser Tod Shaw wird von einer der festen Schauspielgrößen des US-Business verkörpert, Ray Liotta, der schon in Martin Scorseses Mafia-Meisterwerk „GoodFellas“ mitwirkte und gerade als Deluca in „The Place Beyond the Pines“ in den Kinos zu sehen war. Sein Gegenspieler ist niemand Geringerer als Dominic Purcell, der bereits mehrfach mit Uwe Boll zusammenarbeitete („Bailout: The Age of Greed“) und sich insbesondere als Dracula in „Blade Trinity“ und als Lincoln Burrows in der TV-Serie „Prison Break“ hervortun konnte. „Operation Olympus“, dessen starke Besetzung durch US-Serienstar Erin Karpluk („Being Erica“) und Michael Paré (ebenfalls ein alter Weggefährte von Boll) abgerundet wird, ist übrigens ein Remake des Frank Sinatra-Klassikers „Der Attentäter“ aus dem Jahre 1954. Und diese neue Version steht dem Original in Sachen Spannung, Nervenkitzel und schauspielerische Leistungen in nichts nach.

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