Iron Doors 3D - Erster deutscher Independent 3D-Film feiert Premiere in Hollywood

29.09.2010

Mark ist eingesperrt in einem Tresorraum hinter einer massiven, gepanzerten Eisentür. Er weiß nicht, wo er ist, er weiß nicht, wer ihn entführt hat oder warum – er weiß nur: Entweder entkommen oder sterben. Also beginnt Mark, um sein Leben zu kämpfen.

Regisseur Stephen Manuel und Hauptdarsteller Axel Wedekind, feiern die Weltpremiere ihres Psychothrillers IRON DOORS 3D am 1. Oktober 2010 in Los Angeles im Rahmen des 3D Festivals 3DFF Hollywood. Am 7. Oktober hat IRON DOORS 3D Europa Premiere beim Raindance Film Festival in London, wo schon THE BLAIR WITCH PROJECT, MOMENTO und OLDBOY Premiere feierten.

Die Independent-Produktion reißt den Zuschauer mit in den klaustrophobischen Überlebenskampf des Entführungsopfers und überrascht immer wieder mit unvorhergesehenen Twists und Wendungen. Unentrinnbar ist die Situation nicht nur für den Gefangenen, sondern auch für die Beobachter – der Thriller wird in stereoskopischem 3D präsentiert, so dass man das Gefühl bekommt, zusammen mit Mark in dem kleinen Raum mit der Eisentür, dem Spind und der toten Ratte eingesperrt zu sein.

Die Produktion von IRON DOORS 3D war so ungewöhnlich wie das Ergebnis: In nur zehn Tagen drehte das Team den Film in fast vollständiger chronologischer Reihenfolge der Szenen ab. Hauptdarsteller Axel Wedekind folgte dabei dem Method Acting-Ansatz und reduzierte seine Ernährung während dieser Drehzeit auf ein Minimum: Morgens ein Apfel, abends ein Stückchen Huhn, dazwischen nur Arbeit und Push ups. Nur einen halben Liter Wasser pro Tag gestattete er sich und kam so dem dehydrierten Zustand seiner Rolle gefährlich nah. Aufgrund der chronologischen Drehweise leiden die Zuschauer am Ende des Films mit einem erschöpften und ausgezehrten Mann am Rande des Zusammenbruchs – Wedekind verlor innerhalb der zehn Drehtage rund sieben Kilogramm an Gewicht.

„Das Drehbuch hat mich von Anfang an gefesselt“, sagt Axel Wedekind. „Der Film ist extrem spannend. Er führt auf geschickte Weise die Erwartungen des Publikums in die Irre und überrascht nicht nur mit einer tieferen Bedeutung. Erwarten Sie das Unerwartete ...“