How to be a Zombie! - Zombiekostüme kreieren

10.09.2010

How to be a Zombie! – Wie man ein effektvolles Zombiekostüm kreiert

Möglicherweise gehört ihr auch zu den Menschen, die sich im letzten Jahr zu Halloween vorgenommen haben, ein bisschen mehr Arbeit in das Kostüm zu stecken, um auf der Halloween-Party anerkennende Blicke zu ernten. Nun soll man es in unserem Kulturkreis zu Halloween ja auch nicht übertreiben, immerhin befinden wir uns nicht in einem Halloween-Special von Rosanne. Deswegen kann man den Zombie als Halloween Kostüm auch jedem ans Herz legen, denn zum einen kann man damit super die Rückkehr von Resident Evil auf die Kinoleinwand zelebrieren und zum anderen lässt sich mit so einem Kostüm ohne großen Aufwand oder Kosten ein beachtlicher Effekt erzielen. Was braucht man also?

Das Blut: Mit ordentlich Blut, lassen sich kleine Schwächen beim Gesichts-Make-up prima ausgleichen und ein bisschen Fake-Blut sollte im Sortiment eines jeden Kostümladens vorhanden sein. Wer es nicht einsieht, Geld für die Kopie auszugeben, wenn man selber sechs Liter des Originals in sich rumfließen hat, kann sich das Blut auch McGyver-like selber herstellen. Wenn man Rote-Beete-Saft und etwas Stärkemehl aufkochen lässt und dazu noch einen Schuss Soja Soße hinzugibt, hat man nicht nur ein wiederliches Getränk sondern auch spitzen Kunstblut mit dem man bei Halloween, Hochzeiten und Geburtstagen immer Punkten kann.

Das Haar: Jetzt wird es wirklich einfach, denn im Grunde muss man nichts weiter tun, als ordentlich Haarwachs zu greifen und die Haare ohne Sinn und Verstand durcheinander zu bringen. Wer immer noch keine richtige Vorstellung hat, kann sich auch am frühen Oliver Geissen orientieren, denn das ist der Look den wir anstreben.

Die Haut: Hier trennt sich der gute Zombie vom überragenden Zombie. Dabei gilt, dass sich Klopapier und Bastelkleber gut kombinieren lassen und in Verbindung mit einem weißen Make-up eine brauchbare verrottete Haut ergeben. Wer Freund des I- Tüpfelchens ist, kann dann noch ein paar Wunden im Halloween-Geschäft shoppen, damit`s auch ordentlich eklig wird. Für wirklich Ambitionierte bietet Youtube jede Menge Videos mit Tipps, um ein perfektes Zombie-Makeup zu kreieren.

Klamotten: Habt ihr noch Schuhe, die mit euch durch dick und dünn gegangen sind? Die auch mal die Bremsen des Fahrrads ersetzt haben und deren beste Zeiten lange zurückliegen? T-Shirt und Hose die ihr nie wegschmeißen konntet, obwohl sie euch in der Öffentlichkeit nur diesen ich-habe-heute-unter-einer-Brücke-geschlafen-Touch verleihen würden? Solltet ihr euch für ein Zombiekostüm entscheiden, dann haben die liebgewonnen Kleidungsstücke bei dieser Gelegenheit ihren letzten großen Auftritt in der Öffentlichkeit. Sucht euch also die Dschungelcamp-Kandidaten aus eurem Kleiderschrank und integriert sie in euer Kostüm.

Moves: Auch wenn in neueren Zombie-Filmen der Untote dazu neigt, immer schneller zu werden, so eignet sich für ein Kostüm doch am besten das Bewegungsrepertoire altmodischer Zombies. Das soll heißen, dass ihr die arme schön nach vorne streckt, ein Bein nachzieht und von Zeit zu Zeit mal nach Gehirnen schreit...fertig.

Fazit: Der Zombie ist dank Resident Evil: Afterlife 3D ab dem 16. September wieder in den Kinos und jeder kann ihn mit nur wenigen Handgriffen auch auf die Straße bringen. Besonders viel falsch machen, kann man eigentlich auch nicht. Er eignet sich sowohl als Last-Minute-Kostüm, als auch als echter Blickfang. Wenn ihr noch ein paar Tanzschritte aus dem Thriller-Video lernt, dann seid ihr der Held des Abends.