Herz des Himmels, Herz der Erde - ab 17. November im Kino

21.09.2011

Herz des Himmels, Herz der ErdeWas verbirgt sich hinter dem Mythos des Mayakalenders? Sechs junge Maya aus Chiapas und Guatemala lassen uns teilhaben an ihrem Leben, ihrer Kosmovision, ihrem Widerstand gegen die Ausplünderung der Erde.
Frauke Sandig und Eric Black haben einen bewegenden Film geschaffen, voller Respekt für seine Protagonisten, in Bildern von mitunter verstörender Schönheit. Am vielbeschworenen Ende des Maya-Kalenders 2012, so begreifen wir, steht die Möglichkeit eines Neuanfangs: ? Die Zeit ist wie ein Kreis“.

Zum Film
Das Ende des Maya-Kalenders am 21. Dezember 2012 ist schon jetzt Teil unserer Medien-Mythologie: Weltuntergangsfilme und Esoterikbücher über 2012 überfluten seit Jahren den Markt. Doch um den Ursprung der Misere zu sehen, muss man nicht die Esoterik bemühen. Die Heimat der etwa neun Millionen heutigen Maya in Mexiko und Guatemala ist ein perfekter Mikrokosmos, um zu zeigen, wie die ungehinderte Ausplünderung die Erde zerstört.

HERZ DES HIMMELS, HERZ DER ERDE folgt sechs jungen Maya in ihrem Alltag, ihren Zeremonien und ihrem Widerstand gegen die Bedrohung ihrer Kultur und Umwelt, ausgehend von einer Kosmovision, die das Andere, Mensch, Tier, Natur, nicht als losgelöstes Gegenüber, sondern als Teil des eigenen Seins begreift. Nicht als unabwendbare Prophezeihung verstehen sie das Ende des Maya-Kalenders, sonders als Schließen eines Kreises - als Möglichkeit einer neuen Zeit.

Herz des Himmels, Herz der Erde