Habemus Papam für den Europäischen Filmpreis nominiert

07.11.2011

Habemus PapamAm 5. November wurden in Sevilla die diesjährigen Nominierungen für den Europäischen Filmpreis bekannt gegeben. Michel Piccoli wurde für seine herausragende Darstellung des zweifelnden Kardinals Melville als Bester Schauspieler nominiert. Darüber hinaus erhielt Paola Pizzari eine Nominierung für das Beste Szenenbild.

Die 24. Verleihung des Europäischen Filmpreises findet am 3. Dezember 2011 im Berliner Tempodrom statt. Die Veranstaltung moderiert Anke Engelke, die bereits zum dritten Mal durch den Abend führen wird.

Mit einem großartig sanften Michel Piccoli, dessen Kardinal Melville ebenso viel Verletzlichkeit wie Würde ausstrahlt, zeigt Nanni Moretti („Liebes Tagebuch“, „Das Zimmer meines Sohnes“) uns das Oberhaupt der katholischen Kirche von einer ganz und gar ungewohnten Seite: der menschlichen. Sein Papst, der keiner sein will, lässt die Welt für einen Moment stillstehen und führt nicht ohne sanfte Ironie vor, wie viel Kraft und Mut es kostet, einer großen Aufgabe mit Demut und Zweifeln anstatt mit Machtversessenheit und Pragmatismus zu begegnen. Ein berührender und zärtlicher, nachdenklicher und zugleich unwiderstehlich komischer Film.

Seit seinem Kinostart am 15. April ist HABEMUS PAPAM in Italien zu einem Sensationserfolg geworden! Bereits nach 2 Monaten hat der Film über 1 Mio. Zuschauer begeistert. Auch in Frankreich befindet sich HABEMUS PAPAM seit seinem Start am 7. September auf Erfolgskurs. Bereits über 700.000 Besucher wollten Michel Piccoli in dieser unvergesslichen Rolle sehen.

Bei der Nastro d'Argento-Verleihung, dem Filmpreis der italienischen Filmkritiker gewinnt, HABEMUS PAPAM insgesamt acht Preise, darunter auch Bester Film und Beste Regie. Erst kürzlich wurde HABEMUS PAPAM auch von der Ausländischen Presse in Italien mit dem Globo d'oro, als Bester Film ausgezeichnet. Zu einem wahren Triumph wurde die Vorführung im Wettbewerb der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes, wo der Film vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert wurde.

Filminhalt:
Die Kirchenglocken läuten, weißer Rauch steigt in den Himmel und Abertausende auf dem Platz vor dem Petersdom harren in froher Erwartung. Aber Kardinal Melville (Michel Piccoli) ist panisch. Man hat ihn zum Papst gewählt. Was soll er bloß tun? Er kann sich der Welt nicht zeigen - und tut es auch nicht. Schnell ist die ganze Welt in Sorge, während der Vatikan verzweifelt nach Lösungen sucht. Wie der Papst auch selbst, nur eben auf seine Art: Er büxt aus...

HABEMUS PAPAM wird vom PROKINO am 8. 12. 2011 in die deutschen Kinos gebracht.