Drehende: Huck Finn beendet seine große Mississippi-Reise in Köln

14.10.2011

Huck FinnAm gestrigen Donnerstag fanden die Dreharbeiten zu HUCK FINN, der Verfilmung von Mark Twains größtem Roman, nach 46 Drehtagen in den MMC Studios in Köln ihr erfolgreiches Ende. Das Leinwandprojekt der Neuen Schönhauser Filmproduktion von Produzent Boris Schönfelder und der Regisseurin Hermine Huntgeburth, die auch schon den Vorgänger TOM SAWYER (Kinostart: 17. November 2011) gemeinsam realisierten, wurde an Drehorten in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, im rumänischen Donau Delta und in Bukarest sowie in den MMC-Studios in Köln in Szene gesetzt.

Mit Leon Seidel und Louis Hofmann, die erneut als Huck Finn und Tom Sawyer vor der Kamera standen, ging ein Darstellerensemble der Extraklasse auf die abenteuerlichste Mississippi-Reise aller Zeiten: August Diehl (WER WENN NICHT WIR) in der Rolle von Hucks Vater, Michael Gwisdek (BOXHAGENER PLATZ) und Kurt Krömer (EINE INSEL NAMENS UDO) als Betrüger-Duo König und Herzog, Henry Hübchen (ALLES AUF ZUCKER!), Milan Peschel (HALT AUF FREIER STRECKE) und Andreas Schmidt (SOMMER VORM BALKON) als skrupellose Sklavenjäger sowie Jacky Ido (DIE WEISSE MASSAI, INGLOURIOUS BASTERDS), der Hucks Reisegefährten, den Sklaven Jim, spielt. Und natürlich waren die Stars, die schon in TOM SAWYER mitgespielt haben – Heike Makatsch als Tante Polly, Peter Lohmeyer als Richter Thatcher und Hinnerk Schönemann als Sheriff – auch beim zweiten Leinwand-Abenteuer wieder dabei.

Huck Finn (LEON SEIDEL) sitzt jeden Tag brav geschniegelt und gestriegelt bei Witwe Douglas und Miss Watson am Tisch und wird vom gehorsamen Haus-Sklaven Jim (JACKY IDO) bedient, geht in die Schule und auch regelmäßig in die Kirche. Schließlich sind er und sein bester Kumpel Tom Sawyer (LOUIS HOFMANN), seit sie bei ihrem letzten Abenteuer einen Schatz gefunden haben, sehr wohlhabende Jungs.

- Was hier nicht stimmt? - Richtig! Jungs wie Tom & Huck sind doch nicht geschniegelt und gestriegelt!

Huck Finn liebt nichts so sehr, wie unter freiem Himmel in seiner Regentonne zu leben, Fische zu fangen und am Lagerfeuer am Stock zu braten. Schuhe, Jacketts, Hemdkragen – wofür soll das gut sein? Wann immer es geht, stehlen sich die beiden davon ... Doch eines Tages ist es vorbei mit dem braven Dorfleben nebst kleinen Freiheiten. Hucks versoffener, gieriger Vater (AUGUST DIEHL) taucht in St. Petersburg auf. Und er führt nichts Gutes im Schilde. Der Landstreicher und Tunichtgut ist nämlich der Ansicht, dass Hucks Reichtum ihm als Vater ganz allein zusteht. Bevor der Alte Unheil anrichten kann, flieht Huck und mit ihm Jim, der zufällig mitbekommt, dass Miss Watson ihn an Sklavenhändler verkauft hat. Auf einem selbst gebauten Floß machen sich die beiden auf den gefährlichen Weg immer den Mississippi runter nach Cairo, und von dort aus nach Ohio, in ein Land, wo Sklaverei verboten ist und Jim sich ein Leben als freier Mann aufbauen kann. Das ist der Plan. Verfolgt vom Hucks Vater und drei skrupellosen Sklavenjägern (HENRY HÜBCHEN, MILAN PESCHEL, ANDREAS SCHMIDT) erlebt Huck sein bislang wohl größtes und gefährlichstes Abenteuer.

HUCK FINN wird im Winter 2012 in die Kinos kommen!

Huck Finn