Depressives Mitfühl-Kino - Schattenzeit

07.09.2010

Kurz vor dem desolaten Abgrund: Ein ernstes Thema zu der immer größer werdenden Massen-Erkrankung, namens Depression. Am 07.10.2010 startet SCHATTENZEIT in ausgewählten Kinos. In seinem Dokumentarfilm begleitet Regisseur Gregor Theus drei schwer depressive Patienten über den Zeitraum von zwei Jahren. Für die FBW, die das Prädikat besonders wertvoll verlieh, “bleibt der Film durchgehend sachlich und trifft auch musikalisch immer den richtigen Ton, ohne kitschig zu wirken oder Mitleid einzufordern. Ein beeindruckender und wichtiger Film über die Abgründe des Lebens, die Härte einer Krankheit und unumstößliche Hoffnung.”: Olaf, Mona und Maria leiden seit Jahren an schweren Depressionen. Die Krankheit hat ihnen jeden Lebensmut genommen. Um nicht wieder ihren Selbstmordgedanken zu verfallen, suchen sie Hilfe in der psychiatrischen Klinik der Berliner Charité und lassen sich einweisen. Die drei werden über einen Zeitraum von zwei Jahren auf ihrem harten Weg begleitet. Sie scheuen sich dabei nicht vor der Auseinandersetzung mit lang umstrittenen Behandlungsmethoden wie Elektrokrampftherapie (EKT). Auf einfühlsame Weise werden die kaschierten Emotionen der depression sichtbar und begreifbar.