Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte wird verfilmt

20.06.2012

Die erste Klappe fiel heute am 19. Juni 2012 in Südtirol. Von dort aus geht es weiter nach Bayern, wo die Dreharbeiten Ende Juli 2012 ihren Abschluss finden. Der Film wird gefördert von der Business Location Südtirol (BLS), dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF) und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) und der Hochschule für Film und Fernsehen München (HFF).

Der Film DAS MÄRCHEN VON DER PRINZESSIN, DIE UNBEDINGT IN EINEM MÄRCHEN VORKOMMEN WOLLTE basiert auf dem gleichnamigen Bilderbuch von Susanne Straßer, erschienen im Hinstorff Verlag. Die in Erding geborene Illustratorin veröffentlichte schon zahlreiche Bücher, ihre Illustrationen wurden bereits international ausgestellt und ausgezeichnet.

Die Hauptrollen sind mit Hanna Merki als Prinzessin Clara und Michael Kranz als Hofnarr Michel besetzt. Hanna Merki sammelte erste Schauspielerfahrungen an den Münchner Kammerspielen, bevor sie 2010 ihren ersten Fernsehfilm „Das dunkle Nest“ drehte.


Michael Kranz (Hofnarr Michel) und Hanna Merki (Prinzessin Clara) vom 1. Drehtag am 19.6.2012 in Südtirol. © FR ENTERTAINMENT

Michael Kranz arbeitete u.a. bereits mit Regisseuren wie Steven Spielberg „Die Gefährten“ (2010), Michael Haneke „Das weisse Band“ (2009) und Quentin Tarantino „Inglourious Basterds“ (2008).

Regisseur Steffen Zacke schrieb für seinen Debütfilm auch das Drehbuch und schaffte es damit sofort den Produzenten Florian Reimann („Bergblut“ 2011) zu begeistern. Der freut sich riesig auf die Produktion: „Ganz ohne Klamauk und Kalauer, aber mit umso mehr Liebe zum Detail! Das wird ein großartiger Spaß für die ganze Familie!“

zum Film:
In einem sehr kleinen Königreich lebt Prinzessin Clara. Sie ist weder artig noch elegant und hat außer dem Hofnarren Michel keine Freunde. Da kommt ihr eine verwegene Idee: Wenn sie all das macht, was Prinzessinnen so in Grimms Märchen zu tun pflegen, wird sie sicher nicht nur berühmt, sondern alle werden sie auch gern haben und stolz auf sie sein. So ihr Plan … .

Dass es nicht einfach wird, einen Frosch gegen die Wand zu werfen oder etwas gegen einen Wolf zu unternehmen, der nicht nur viel zu lieb ist, sondern auch schrecklichen Mundgeruch hat, ist abzusehen, aber wer rechnet schon mit einem hungrigen Pferd, das einem das Haar vom Kopf frisst? Eine Katastrophe folgt der anderen. Die königliche Familie is not amused. Doch gerade, als alles verloren scheint, lernt Clara den Prinzen Ermelin kennen …

Ob Prinzessin Clara es schafft, in ein Märchen zu kommen, wissen wir nicht.
Aber Prinzessin Clara schafft es im Frühjahr 2013 ins Kino.