Clint Eastwood im Interview

26.05.2010

„Ich bin kein Preisboxer, der noch einen Sieg erringen muss!“

Über sein Alter macht sich der Star indes keine Gedanken: „Ich habe schon mit 49 Jahren aufgehört zu zählen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange im Filmgeschäft bleiben würde. Aber irgendwann schert es einen nicht mehr, was man in einem bestimmten Alter noch tun darf oder nicht“, so Eastwood zu TELE 5.

Als namenloser Fremder in Sergio Leones Italo-Western erlangte der Kalifornier Starruhm und als ‚Dirty Harry‘ wurde er zur Ikone des Macho-Cops. Heute macht der Hollywood-Legende die Arbeit hinter der Kamera mehr Spaß als davor: „Ich bin doch kein Preisboxer, der noch einen Sieg erringen muss. Seit ich 1970 meine erste Regiearbeit abgeliefert habe, bin ich müde geworden, mich selbst auf der Leinwand zu betrachten“, sagt der viel beschäftigte Filmemacher, der sich in ‚Der Texaner‘ und ‚Der Mann, der niemals aufgibt‘ als gebrochener Held inszenierte. Auch seine bislang letzte Darstellung in ‚Gran Torino‘ wurde gefeiert, was sonst nicht immer der Fall war: „Wenn ein Film abgedreht ist, kann ich nichts mehr ändern und andere müssen über meine Leistung entscheiden. Mit manchen Rollen bin ich gut gefahren, andere haben mir eher Kopfschmerzen bereitet“, so Eastwood im TELE 5-Interview.

Ob Eastwood je wieder vor die Kamera treten wird, weiß er nicht. Als Produzent und Regisseur hat der vierfache Oscar-Preisträger dagegen noch viel vor. Nach dem Sportdrama ‚Invictus‘ und dem Mystery-Thriller ‚Hereafter‘ plant der siebenfache Familienvater (aus fünf verschiedenen Beziehungen) ein Projekt über FBI-Gründer Edgar J. Hoover. Warum Eastwood nicht einfach den Ruhestand genießt, beantwortet er im Interview mit TELE 5 selbst: „Mit zunehmenden Alter hat mir meine Arbeit mehr und mehr Spaß bereitet“.

Das ganze Interview mit Clint Eastwood lesen Sie auf http://www.tele5.de/clint_eastwood_1
©Presse TELE 5