Andy Serkis in "Am Ende eines viel zu kurzen Tages" ab August im Kino

09.05.2012

Am Ende eines viel zu kurzen TagesAM ENDE EINES VIEL ZU KURZEN TAGES präsentierte sich u.a. bereits im Wettbewerb des Filmfestivals im französischen Les Arcs und wurde dort mit dem Publikumspreis und dem Publikumspreis der Jugendjury ausgezeichnet. Ende April wurde der Film beim prestigeträchtigen Tribeca Film Festival in New York gezeigt. Mit einem innovativen Mix aus Realfilm und Animationselementen erzählt der Film eine moderne Liebesgeschichte, die zärtlich, komisch und wahrhaftig ist. Im Mittelpunkt steht ein ganz gewöhnlicher und doch einzigartiger Teenager, der uns zeigt: Man darf nicht auf das Leben warten, es findet hier und jetzt statt!

Inhalt:
Donalds (Thomas Brodie-Sangster) Leben ist chaotisch. Noch komplizierter als das von anderen Jungs in seinem Alter. Klar, mit fünfzehn träumt man von der Traumfrau, von Sex und Abenteuern. Bei Donald ist das nicht anders. Aber er ist krank und seine Uhr tickt. Mit seinem außergewöhnlichen Zeichentalent schafft er sich mit Filzstift und Marker seine eigene Welt, in der sein muskulöses Alter Ego, ein Superheld, gegen seinen Todfeind, den grausamen „Glove“ und dessen sexy Gehilfin „Nursey Worsey“ kämpfen muss. Sein Superheld ist zwar unbesiegbar, aber auch außerstande zu lieben. Donalds Eltern schicken ihn zu dem Psychologen Dr. Adrian King (Andy Serkis) – „Dr. Tod", wie er ihn nennt. Nach anfänglichem Widerstand öffnet sich Donald langsam Adrian, der ihm mit entwaffnender Offenheit und Ehrlichkeit begegnet und ihn endlich wie einen Erwachsenen behandelt. Und es kommt noch besser: Donald lernt Shelly (Aisling Loftus) kennen, neu an der Schule und so hübsch wie rebellisch. Doch wie viel Zeit lässt ihm seine Krankheit, um die Schmetterlinge im Bauch zu genießen, und wie funktioniert das mit der Liebe überhaupt? Donald beweist, dass es nicht wichtig ist, wie man das Leben verlässt, sondern wie man es lebt. So erobert er das Herz des tollsten Mädchens, schenkt seinem Psychologen etwas von seinem unbändigen Lebensmut, erhält von Tanya (Jessica Schwarz) eine wichtige Lektion fürs Leben und kommt am Ende eines viel zu kurzen Tages auch mit seinen Eltern (Sharon Horgan, Michael McElhatton) ins Reine. Eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art und eine Liebeserklärung an das Leben selbst.

AM ENDE EINES VIEL ZU KURZEN TAGES ist ein gefühlsstarker Film über das Erwachsenwerden. Über das Wunder der ersten Liebe, Angst, Mut und die Wichtigkeit von Freundschaft und Familie. Der Film basiert auf dem erfolgreichen Jugendbuch „Superhero“ des neuseeländischen Autors Anthony McCarten, der auch das Drehbuch schrieb. Getreu der Romanvorlage verzichtet auch der Film nicht auf Donalds Comic-Universum. Die Zeichnungen wurden von der führenden deutschen Animations-Schmiede Trixter (X-Men, Captain America, Yoko) als kunstvolle Animationen umgesetzt, die dem Film eine einzigartige Stimmung verleihen und die inneren Konflikte der Hauptfigur enthüllen. Mit der perfekten Mischung aus Feingefühl und Humor inszeniert der irische Regisseur Ian FitzGibbon (Perrier’s Bounty, A Film With Me In It) sehr authentisch die Geschichte des 15-jährigen Donald, der von dem talentierten Jungschauspieler Thomas Brodie-Sangster (Tatsächlich Liebe) gespielt wird. Neben dem Ausnahmetalent brilliert der u.a. aus zahlreichen Motion Capture Erfolgen bekannte und mehrfach für den BAFTA Award nominierte Andy Serkis (Herr Der Ringe-Trilogie, Planet Der Affen: Prevolution, Der Hobbit) in der Rolle des Psychologen.